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Positive Arzterfahrung (Gelesen: 2073 mal)
Wicked
Ex-Mitglied





Positive Arzterfahrung
26. Februar 2010 um 09:16
 
Weil ja oft nur das negative an Erfahrungen mit Ärzten und Medizin berichtet wird, will ich nun mal das Gegenteil machen:

Mein Sohn hatte die letzten Woche extreme Kopfschmerzen, wir waren zum Kinderarzt der sich das anschaute und mir empfahl mit dem Kind zum Orthopäden zu gehen, weil er vermutete das die Kopfschmerzen mit der Wirbelsäue und/oder dem Schulter- Nackenbereich zu tun haben.

Gesagt getan! Gestern waren wir beim Orthopäden, der mir von einer Freundin empfohlen wurde. Da der Kleine akute Schmerzen hatte und ich ihn nicht wochenlang mit Ibuprofen therapieren kann ging der Termin relativ fix.

Ich erklärte dem Orthopäden um was es ging, darauf folgte eine eingehende Untersuchung. Zuerst fiel ihm der Knicksenkfuss und die leichte x-Beinstellung auf. Er fragte ob das Kind Einlagen trüge, ich erklärte, dass unser alter Kinderarzt meinte das bringe nichts. Er erklärte, dass der Knicksenkfuss davon natürlich nicht wegginge, der könne sich höchstens auswachsen, allerdings würde man durch die Korrektur mit Einlagen späteren Problemen mit der Achillessehne vorbeugen. Es gab also erst einmal ein Rezept für Einlagen. Dann schaute er sich die Wirbelsäule und den Schulterbereich an. die Wirbelsäule war ok, der Junge hatte im Nackenbereich Verspannungen die auf eine Fehlhaltung zurück zu führen sind und welche Ursache der Kopfschmerzen sein könnten.

Der Arzt machte einen gründlichen Eindruck und die Untersuchung die er machte erschien mir als ausführlich! Was mich vor allem positiv Überraschte und war, dass der Arzt keinen kurzen Blick auf die Wirbelsäule tat und dann erst mal ein Röntgen wollte. So ging es ohne.

Nun haben wir ein Rezept für Krankengymnastik und Haltungsschulung bekommen
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Kawarimono
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 3364

Re: Positive Arzterfahrung
Antwort #1 - 27. Februar 2010 um 11:01
 
Zitat:
Ich erklärte dem Orthopäden um was es ging, darauf folgte eine eingehende Untersuchung. Zuerst fiel ihm der Knicksenkfuss und die leichte x-Beinstellung auf. Er fragte ob das Kind Einlagen trüge, ich erklärte, dass unser alter Kinderarzt meinte das bringe nichts. Er erklärte, dass der Knicksenkfuss davon natürlich nicht wegginge, der könne sich höchstens auswachsen, allerdings würde man durch die Korrektur mit Einlagen späteren Problemen mit der Achillessehne vorbeugen.


Da hat der Kinderarzt aber Recht. Besser ist Gymnastik (öfter mal Zehenstand) und barfuß Laufen. Dann stabilisiert sich das von ganz alleine und vor allem schmerzfrei. Zwinkernd

Zitat:
Es gab also erst einmal ein Rezept für Einlagen.


Wir werden sehen, wie lange die Folterdinger im Schuh bleiben. Laut lachend
Soweit ich mich erinnern kann, wars bei mir etwa eine Woche. Die müssen damals echte Wunder gewirkt haben. Mein Knick-Spreizfuß ist trotzdem weg Laut lachend

Guckst Du bei:

http://www.rund-ums-baby.de/kinderorthopaedie/index.htm?step=1

Guter Mann!
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