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Gesundheitsreform (Gelesen: 123909 mal)
Bluenotes
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Beiträge: 748

Re: Gesundheitsreform
Antwort #10 - 12. März 2010 um 10:55
 
JogDial schrieb am 12. März 2010 um 08:37:
Ich versteh' immer nicht, warum kein Politiker das Offensichtliche sieht und umsetzt.

Es gibt eben nicht nur das "dumme Wahlvolk", sondern auch extrem dumme Politiker. Der Kostendruck wird es schon richten. Es würde für Transparenz sorgen, wenn die Pflichtversicherten die Abrechnungen mit den Krankenkassen zuallererst vorgelegt bekommen. Nur brav zahlen und nicht wofür.......wieder ein Anachronismus. Aber durchaus über Jahrzente gewollt und geduldet.
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0815einerlei
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Beiträge: 608

Re: Gesundheitsreform
Antwort #11 - 12. März 2010 um 11:25
 
Politiker sind niemals dumm, sondern immer kluge Leute. Die Frage ist in wessen Interesse sie ihre Klugheit einsetzen. Das ist immer im Interesse der Herrschenden. Da wir im Kapitalismus leben, ist das, meines Wissens, nicht das Volk. Und das Volk wird dies solange ertragen müssen bis es das begreift. Das kann dauern, und dauern, und dauern......
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Bluenotes
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Beiträge: 748

Re: Gesundheitsreform
Antwort #12 - 12. März 2010 um 11:46
 
0815einerlei schrieb am 12. März 2010 um 11:25:
Politiker sind niemals dumm, sondern immer kluge Leute.

O.K., wenn partielle Intelligenz Klugheit ist, haben Sie natürlich recht.
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elf
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Re: Gesundheitsreform
Antwort #13 - 12. März 2010 um 11:51
 
Bluenotes schrieb am 12. März 2010 um 10:55:
1. Es gibt eben nicht nur das "dumme Wahlvolk", sondern auch extrem dumme Politiker.
2.  Es würde für Transparenz sorgen, wenn die Pflichtversicherten die Abrechnungen mit den Krankenkassen zuallererst vorgelegt bekommen.
3. Nur brav zahlen und nicht wofür.......wieder ein Anachronismus.  
1. Kein Widerspruch. Normalität ist aber eher, wie 0815 schreibt, der kluge Politiker, der klug seine Vorteile ausnutzt, oft korrupt ist, der Parteilinie folgt...
2. Transparenz?
Lassen Sie sich doch mal Ihre Rechnung ausdrucken.
Privat Versicherte kennen das doch.
Verstehen Sie sie dann auch?
Machen Sie der Kasse Vorschläge, wenn Sie meinen, aber nicht beweisen können, dass die Rechnung falsch ist? Sind Sie kompetent genug? Was kostet die Kontrolle?
3. Machen Sie sich keine übertriebenen Hoffnungen.
Das Einsparpotential ist wahrscheinlich nicht furchtbar hoch.
Ein Versuch wird es zeigen. (Ich bin für den Versuch)
Die Patienten (vulgo auch das dumme Wahlvolk) ist höchst anspruchsvoll, wenn es um eigene Befindlichkeit geht. Irrationalität an allen Ecken. Egoismen..
Warten wir´s ab.

Gehen Sie nach GB, nach ES, nach USA, nach F, werden Sie dort krank.
Sie werden Ihr blaues Wunder erleben.
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Geenen
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Re: Gesundheitsreform
Antwort #14 - 12. März 2010 um 12:07
 
Für Transparenz zu sorgen, indem die Pflichtversicherten die Abrechnungen mit den Krankenkassen zuallererst vorgelegt bekommen.

Die Abrechnungen vom Pflichtversicherten der Krankenkasse vorzulegen bringt nichts. Nur der offensichtliche Betrug durch den Arzt kann etwas eingeschränkt werden.

1.      Der Arzt rechnet die erbrachten Leistungen bei seiner Kassenärztlichen Vereinigung (KV) ab.
Wie kommt das Geld zu den Ärzten?
Das Geld, das die Kassen für alle ihre Versicherten bezahlen, fließt zunächst an die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen). Diese Summe ist die sogenannte Gesamtvergütung. Die KVen verteilen das Geld an ihre Mitglieder, die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten. Der Anteil der Ärzte an der Gesamtvergütung ist dabei aufgeteilt: Sowohl Haus- als auch Fachärzte haben einen jeweils eigenen Topf, aus dem sie bezahlt werden.

2.      Der Kassenpatient wird alle Leistungen akzeptieren, die ihm angediehen werden. Wie bei den PKV würde versucht werden, alle bezahlbaren Leistungen trotzdem anzubringen.

3.      Da sehr wenig für die eigene Gesundheit gemacht wird, besteht ein hohes Anspruchsverhalten, alle möglichen medizinische Versorgungen in Anspruch zu nehmen. Abhilfe könnte vielleicht wie bei den PKVs ein Bonussystem sein. Wer gesundheitsbewußt lebt, bekommt jährlich gestaffelt Monatsbeiträge zurück. Nur wer weiß schon, wie er gesund leben soll?
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Bluenotes
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Beiträge: 748

Re: Gesundheitsreform
Antwort #15 - 12. März 2010 um 12:12
 
elf schrieb am 12. März 2010 um 11:51:
2. Transparenz?
Lassen Sie sich doch mal Ihre Rechnung ausdrucken.
Privat Versicherte kennen das doch.
Verstehen Sie sie dann auch?
Machen Sie der Kasse Vorschläge, wenn Sie meinen, aber nicht beweisen können, dass die Rechnung falsch ist? Sind Sie kompetent genug? Was kostet die Kontrolle?
3. Machen Sie sich keine übertriebenen Hoffnungen.
Das Einsparpotential ist wahrscheinlich nicht furchtbar hoch.
Ein Versuch wird es zeigen. (Ich bin für den Versuch)
Die Patienten (vulgo auch das dumme Wahlvolk) ist höchst anspruchsvoll, wenn es um eigene Befindlichkeit geht. Irrationalität an allen Ecken. Egoismen..
Warten wir´s ab.

Gehen Sie nach GB, nach ES, nach USA, nach F, werden Sie dort krank.
Sie werden Ihr blaues Wunder erleben.

Wenn die Rechnungen den Patienten vorgelegt werden, bekommen Sie ein Bild über die Kosten, die für ihre Behandlung entstanden sind. Halte ich für wichtig. Außerdem werden Betrüger im Vorfeld gehemmt, Leistungen abzurechnen, die nicht erbracht worden sind. Schätzungsweise 6% des "Gesundheitskuchens" gehen für die Korruption drauf.

Ich brauche nicht nach GB, ES, USA oder F. Ich muss nur noch ein bisschen in Deutschland abwarten, bis eine ähnliche Situation herrscht.

Die Gesundheit des Menschen ist unbezahlbar und die Gesundheit des Menschen wird unbezahlbar. Dafür hängen schon zu viele Menschen am "Tropf".
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Re: Gesundheitsreform
Antwort #16 - 12. März 2010 um 13:25
 

Zitat:
... Berlin (vfa). Zu den heute per Agenturmeldung verbreiteten Äußerungen von Prof. Dr. Andreas Pinkwart, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, es gebe dringenden Handlungsbedarf die Arzneimittelausgaben zu senken, da diese von 2008 auf 2009 um 5 Milliarden Euro gestiegen sein, erklärt Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des vfa:

"Bevor sich Politiker gehorsam in Parteidisziplin üben, sollten sie sich mit den Fakten vertraut machen: Die Arzneimittelausgaben sind von 2008 auf 2009 nicht um 5 Milliarden sondern um 5 % gestiegen. Was unterm Strich 1,5 Mrd. € bedeutet. Der Grund dafür liegt übrigens im erhöhten medizinischen Bedarf einer älter werdenden Gesellschaft und nicht in angeblich zu hohen Preisen. Etwas mehr Fakten und etwas weniger Wahlkampf-Polemik würde manchem Politiker in der Diskussion um medizinisch notwendige Leistungen für kranke Menschen gut zu Gesicht stehen! Hier populistisch Stimmung gegen eine Innovationsindustrie wie die pharmazeutische zu machen, steht gerade einem Innovationsminister schlecht zu Gesicht. " ...


Quelle: vfa.de
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Bluenotes
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Beiträge: 748

Re: Gesundheitsreform
Antwort #17 - 15. März 2010 um 12:05
 
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-03/kopfpauschale-arbeitnehmerzuschla...

Rösler = Blendgranate ?

Nach meiner ersten Hochrechnung wieder ein leichtes Plus für Besserverdiener. Man darf auf die Reaktionen der Gegner gespannt sein.
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elf
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Re: Gesundheitsreform
Antwort #18 - 16. März 2010 um 17:19
 
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,683761,00.html
Zitat:
Die Chronolgie einer Intrige.
...Seit seiner Gründung war das IQWiG der Pharmaindustrie aber ein Dorn im Auge, weil es regelmäßig feststellte, dass vermeintliche Neuheiten den Patienten keinerlei Vorteile bringen...
...Es gibt kaum einen Menschen, den die Pharmaindustrie mehr hasst - aber auch keinen, den sie mehr fürchtet. Denn so smart der 53-Jährige auf manche wirkt, so kompromisslos ist er in seinen Urteilen. Ein Gutachten von ihm gegen ein Blockbuster-Medikament - und schon muss die Industrie um einen Milliardenumsatz bangen. So wurde Sawicki selbst zu einem Star. Doch die neue Bundesregierung brauchte keine vier Monate, um ihn zur Strecke zu bringen...
...Gesundheitsminister Rösler: "Wenn einer Altenpflegerin wegen der Entwendung von Maultaschen fristlos gekündigt wird, kann ein Institutsleiter nicht im Amt bleiben, der Rasenmäherbenzin dienstlich abrechnet." Ob die beiden es richtig finden, dass jemandem wegen zwei Maultaschen gekündigt wird, verraten sie nicht.

International wird Sawickis Abberufung mit viel Befremden zur Kenntnis genommen...


Wer erklärt mir mal die Notwendikeit, FDP zu wählen?
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Bluenotes
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Re: Gesundheitsreform
Antwort #19 - 17. März 2010 um 08:45
 
elf schrieb am 16. März 2010 um 17:19:
Wer erklärt mir mal die Notwendikeit, FDP zu wählen?

Ich sehe die Tatsache, dass es so viele FDP-Wähler gibt als Akt der Verzweiflung.

Viele Menschen vergessen bei der Krankenversicherung, dass es sich um eine Versicherung handelt und nicht um ein "All inclusive Paket". Man muss nicht für jeden "Pipikram" sofort zum Arzt und man muss auch nicht immer gleich Medikamente schlucken (damit sind auch Scheinmedikamente gemeint) . Ein guter Arzt erkennt sofort die Notwendigkeit von Hilfsmitteln. Nur viele Patienten wollen doch lieber was einnehmen, anstatt was zu unternehmen. Etwas mehr Eigenverantwortung würde Kosten senken und auch Patienten für den Arzt etwas angenehmer machen. Doch wie schafft man Eigenverantwortung in einem so verwöhnten Land wie Deutschland?

Freunde scheint sich Rösler in der PKV nicht zu machen.

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/wie-die-pkv-die-kopfpauschale-...
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