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Zu dem Test:
Es wurde "Merkur Medium" in der Form "PET-Cycle" untersucht. Und zwar im Test "Mineralwasser, Säuglingsnahrung" im ÖKO-TEST-Magazin Juli 2009. Abgewertet wurde in dem Test ein erhöhter Borgehalt von über 1mg/l (4 Noten), 500 µg/l (2 Noten). Das Testergebnis Inhaltstoffe war "befriedigend". Da es sich in dem Test um eine Einwegflasche handelte, wurde das Produkt weiter abgewertet.
Testmethoden:
Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium: DIN EN ISO 17294-2:2005. Hydrogencarbonat: DIN 38 409-H7-1:2005; Fluorid: DIN 38 405-D4 : 1985, Chlorid, Sulfat, Nitrat: DIN EN ISO 10304-1:1995. Schwermetalle: Probenvorbereitung: Zugabe des Internen Standards (Yttrium und Rhenium). Analyseprinzip: Elementbestimmung mittels ICP-MS. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse. Nur für Mineralwässer mit der Auslobung "geeignet für die Ernährung von Säuglingen": Radionuklide Radium-226, Radium-228, Blei-210, Uran-238, Uran-234, Polonium-210: Komplette Gammaspektrometrie, Alphaspektrometrie. Die Jahresdosiswerte (Gesamtrichtdosis) wurden mit den Dosisfaktoren der Richtlinie 96/29/EURATOM (13.5.1996) und einem Mineralwasserverzehr entsprechend neuer StrSchV berechnet. Mikrobiologie: Koloniezahl bei 20°C / 37°C: MTVO Anlage 2 Nr. 5, E.coli und Coliforme Keime (MTVO Anlage 2 Nr. 1), Fäkalstreptokokken (MTVO Anlage 2 Nr. 2), mesophile sulfitred. Clostridien in KBE/50 ml (MTVO Anlage 2 Nr. 4), Pseudomonas aeruginosa (MTVO Anlage 2 Nr. 3). Nitrit: DIN EN ISO 10304-1:1995.
Einkauf der Testprodukte: Februar-März 2009.
Im Test heißt es u.a.:
... In acht Mineralwässern steckten erhöhte Werte an Bor, eines überschritt die festgelegte Höchstmenge für Trinkwasser. Für Mineralwasser gilt ein mehr als fünffacher Grenzwert. Warum, bleibt fraglich, denn viele Menschen trinken genauso viel Mineralwasser wie Leitungswasser. Bor ist in höheren Mengen entwicklungs- und reproduktionstoxisch. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) schlägt vor, in Mineralwasser nicht mehr Bor als in Trinkwasser zu erlauben. Das sieht Dr. Hermann H. Dieter, Trinkwassertoxikologe des Umweltbundesamts, genauso.
Er empfiehlt sogar, Mineralwässer mit Borgehalten über dem Trinkwasserwert grundsätzlich mit einem Warnhinweis für Säuglinge auszustatten, zumal sichere Werte für Säuglinge nicht bekannt sind und Bor aus Mineralwasser nicht entfernt werden darf. ...
Ob das Unternehmen das Wasser geändert hat, müssten Sie bitte beim Hersteller nachfragen. Uns liegt derzeit kein neueres Testergebnis vor.
Testergebnisse von Mineralwässern, auch "sehr guten", finden Sie hier:
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emedien.oekotest.de