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Heuschnupfen alle Jahre wieder (Gelesen: 37523 mal)
Mike Burger
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Beiträge: 3

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Re: Heuschnupfen alle Jahre wieder
Antwort #10 - 02. Mai 2011 um 13:27
 
elf schrieb am 23. Dezember 2010 um 16:36:
Krisu18 schrieb am 23. Dezember 2010 um 14:23:
1. Bienenhonig. Nicht jender Honig, den man im Geschäft erhält, sondern direkt von einem Imker. Dieser Honig hat in der Regel an der Oberfläche noch Rückstände von Pollen und Blütenstaub - diesen sollte man immer wieder essen / einnehmen,...
2. ...wirkt ähnlich wie eine Sensibilisierung.
1. Aha, Krisu.
Der vom Imker also, weil: Der Honig im Supermarkt ist kein Bienenhonig?
Oder sonst irgendwie gefälscht, getürkt, künstlich?
Erzähln´se mal.
2. DAS wollen Sie wirklich?


Meiner Kenntnis zufolge, sollte der Honig ein regionales Produkt sein (im Normalfall stammt der Honig von Bienen aus dem Ausland). Dadurch enthält der Honig Bestandteile der einheimischen (regionalen) Pflanzen. Wodurch wiederum der der Körper, wie Krisu18 schreibt, desensibilisiert wird und weniger allergisch auf die Pollen reagiert.

Dass der Honig vom Imker mehr Rückstände der Pflanzen enthält als der aus dem Supermarkt, wusste ich nicht, hört sich aber plausibel an.

Wen es interessiert, hier gibt es eine Liste von Hausmittel gegen Heuschnupfen.

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elf
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Beiträge: 8417
Südland
Geschlecht: male
Re: Heuschnupfen alle Jahre wieder
Antwort #11 - 02. Mai 2011 um 14:16
 
Mike Burger schrieb am 02. Mai 2011 um 13:27:
elf schrieb am 23. Dezember 2010 um 16:36:
Krisu18 schrieb am 23. Dezember 2010 um 14:23:

2. ...wirkt ähnlich wie eine Sensibilisierung.

2. DAS wollen Sie wirklich?

...Wodurch wiederum der der Körper, wie Krisu18 schreibt, desensibilisiert wird
Wen es interessiert, hier gibt es eine  Liste von Hausmittel gegen Heuschnupfen.

Der Unterschied zwischen Sensibilisierung und Desensibilisierung:
Worin besteht er Ihrer Meinung nach?
_________________
Wen es interessiert, hier gibt es eine Liste von Hausmittel gegen Heuschnupfen:  
Heuschnupfen: Hilfe im Alltag

Abends Haare waschen

Pollen verfangen sich leicht in den Haaren und bleiben dort hartnäckig hängen. Mit normalem Kämmen lassen sich nicht alle herauslösen. Deshalb täglich vor dem Schlafengehen gründlich die Haare waschen. Nach einem längeren Ausflug im Freien ist Duschen angebracht, um eventuell auf der Haut gelandete Pollen abzuwaschen.

Luft filtern

Luftfilter mit Hepa-Filtersystem (High Efficiency Particulate Air) verringern die Pollenbelastung. Die Geräte schaffen es, die Innenraumluft weitgehend pollenarm zu halten. Sie kosten zwischen 150 und 2.000 Euro. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass das Gerät die gesamte Raumluft zweimal pro Stunde filtern kann. Das Lüften kann ein Luftfilter aber nicht ersetzen. Ganz wichtig ist außerdem die regelmäßige Wartung des Filters. Werden die Reinigungsintervalle nicht sehr penibel eingehalten, wird das Gerät zur problematischen Pollenschleuder.

Fenster verhängen

Bei geöffnetem Fenster bieten Pollenschutzgitter einen zusätzlichen Schutz. Das sind Netze mit einer besonders feinmaschigen Textilstruktur, die man wie ein Moskitonetz mit einem Doppelklebeband am Fensterrahmen befestigt. Der Hersteller Tesa verspricht zum Beispiel, diese Gaze halte mehr als 80 Prozent der Pollen zurück. Ein Praxistest der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) bestätigte die hohe Wirksamkeit des Pollenschutzgitters. Alternativ kann man auch jede Nacht ein feuchtes Betttuch vor das Fenster hängen, um lästige Pollen zu stoppen.

Regenguss abwarten

Die beste Gelegenheit zum Rausgehen ist die Zeit nach einem kräftigen Regenguss. Der Regen wäscht die Luft nahezu rein, sodass Allergiker aufatmen können. Am besten mit dem Spaziergang sogar bis eine halbe Stunde nach dem Regen warten. Dann hat der Niederschlag die Pollen aus oberen Luftschichten bis nach unten befördert. Nach längeren Regenfällen und bei kühlen Temperaturen bleibt die Luft viele Stunden pollenarm.

Brille statt Linsen

Augenärzte empfehlen, bei gereizten Augen eine Brille statt Kontaktlinsen zu tragen. Denn sie hält Pollen vom Auge fern. Außerdem werden die Augen durch Linsen zusätzlich gereizt, der Juckreiz wird immer schlimmer und die Augen tränen erst recht. Nicht zuletzt vertragen sich antiallergisch wirkende Augentropfen häufig nicht mit Kontaktlinsen, es kann zu Bindehaut- und Hornhautreizungen kommen.

Nasendusche

Mit einer milden Salzlösung kann man Pollen aus der Nasenschleimhaut spülen. Die Lösung kann man fertig in der Apotheke kaufen oder selbst ansetzen: Dafür braucht man etwa einen halben Teelöffel Salz auf einen Viertelliter lauwarmes Wasser. Kopf leicht nach vorne und zur Seite neigen und aus einem kleinen Kännchen Salzwasser in das obere Nasenloch gießen. Das Wasser läuft in die Nasenhöhle und durch das andere Nasenloch wieder ab. Dabei ruhig durch den weit geöffneten Mund atmen und nicht schlucken. Vor allem in der Pollenflugzeit empfiehlt es sich, mehrmals täglich zu spülen.

Schuhe und Kleider bleiben draußen

Mit der Kleidung und den Schuhen können Pollen in die Innenräume eingeschleppt werden. Die Tageskleidung deshalb immer abklopfen, bevor man das Haus betritt, und sie nicht im Schlafzimmer ablegen.

Pollenfilter im Auto

Sehr nützlich sind Pollenfilter, die viele Hersteller bereits serienmäßig in die Lüftung einbauen. Sie sollen dafür sorgen, dass erst gar keine Pollen ins Auto gelangen. Während der Pollensaison müssen sie echte Schwerstarbeit leisten: Dann befinden sich in nur einem Milliliter Luft rund 3.000 Pollen. Damit die Luft im Auto weitgehend pollenfrei bleibt, sollte der Filter ein Staubrückhaltevermögen von deutlich über 99 Prozent haben und auch kleinere Partikel unterhalb von fünf Mikrometer (µm) bis hin zu Feinstäuben zwischen 0,3 und 0,5 µm ausfiltern. Denn auch diese Staub- und Schmutzpartikel können allergische Reaktionen und Reizungen der Atmungsorgane hervorrufen.

Richtig lüften

Wer auf dem Land wohnt, sollte in den Abendstunden sowie nachts lüften und in den frühen Morgenstunden alle Fenster wieder schließen. Denn die meisten Pflanzen schicken ihre Pollen frühmorgens zwischen vier und sechs Uhr auf die Reise. In der Stadt steigt die Pollenkonzentration dagegen am Abend an. Zwischen 18 und 24 Uhr erreicht sie erfahrungsgemäß Spitzenwerte. In dieser Zeit sollten in der Stadt lebende Pollenallergiker also besser nicht lüften.

Quelle: [url=http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?action=heft;heftnr=K1003;bernr=06;co=]ÖKO-TEST Kompakt Heuschnupfen u
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« Zuletzt geändert: 02. Mai 2011 um 16:20 von elf »  

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Mike Burger
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Re: Heuschnupfen alle Jahre wieder
Antwort #12 - 11. Mai 2011 um 15:37
 
elf schrieb am 02. Mai 2011 um 14:16:
Der Unterschied zwischen Sensibilisierung und Desensibilisierung:
Worin besteht er Ihrer Meinung nach?


Ich bin davon ausgegangen, dass Krisu18 lediglich den falschen Begriff verwendet hat und eigentlich Desensibilisierung meinte. Denn bei einer Allergie reagiert der Körper ja bekanntlich zu "sensibel" auf den jeweiligen Allergieauslöser. Als Gegenmaßnahme macht daher nur eine Desensibilisierung Sinn. Außer man ist masochistisch veranlagt  Zwinkernd
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elf
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Südland
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Re: Heuschnupfen alle Jahre wieder
Antwort #13 - 11. Mai 2011 um 19:26
 
Klar.
Neusprech ist gerade in, Orwell lässt grüßen.
Wiglaf - Zitat:
„Selbst wer schlicht ist, muss erkennen  
Mörder soll man Mörder nennen.“

...Und Desensibilisierung Desensibilisierung.
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Geronimo
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Re: Heuschnupfen alle Jahre wieder
Antwort #14 - 20. November 2011 um 03:15
 
Ich habe so lange ich denken kann Heuschnupfen, mal mehr mal weniger. Ich habe da schon einiges ausprobiert, bringen tut alles nichts. Von Spray und so lass ich die Finger, auf die Dauer wird es nur noch schlimmer.
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Nicole12
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Re: Heuschnupfen alle Jahre wieder
Antwort #15 - 17. April 2015 um 19:27
 
Also das mit dem naturbelassenen Honig kann ich mir gut vorstellen... Ich bin gegen manche Lebensmittel nur im frischen Zustand allergisch - also z.B. frische Haselnüsse sorgen für einen zuschwellenden Hals. Nutella oder Nusskuchen ist aber kein Problem für mich.

Also warum sollte das bei Honig anders sein? Supermarkthonig könnte ja wärmebehandelt, industriell gereinigt oder einfach auf Grund der Lagerung schon etwas gealtert sein sein - das kann sich dann schon anders verhalten als als ein frisches Produkt.

Liebe Grüße
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