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Bildung in der DDR (Gelesen: 3660 mal)
Wicked
Ex-Mitglied





Bildung in der DDR
18. Juni 2010 um 11:37
 
Da hier in einem anderen Thread die Bildung der ehemaligen DDR als besser angepriesen wurde:

http://www.ddr-geschichte.de/Bildung/bildung.html

Zitat:
ZIELSETZUNG DES SOZIALISTISCHEN BILDLUNGSSYSTEMS

“Bildung und Erziehung sind die beiden untrennbaren Seiten des Erziehungsprozesses.
Unter Bildung wird in diesem Zusammenhang die Vermittlung und Aneignung von Wissen und Können verstanden.
Bei der Erziehung geht es um die Entwicklung richtiger gesellschaftlicher Verhaltensweisen und Persönlichkeitseigenschaften, wie z.B. kommunistische Überzeugung, Willens- und Charaktereigenschaften, Einstellung zur Arbeit und zum Lernen.
Im einheitlichen sozialistischen Bildungssystem sprechen wir von der Einheit von wissenschaftlicher Bildung (Kenntnisse, geistige und körperliche Fähigkeiten und Fertigkeiten, menschliche Erfahrungen) und klassenmäßiger Erziehung (Einstellungen und Überzeugungen, Eigenschaften von Bewußtsein, Charakter und Verhalten) auf der Grundlage der Weltanschauung der Arbeiterklasse.
Ziel ist die Herausbildung allseitig und harmonisch entwickelter sozialistischer Persönlichkeiten.


http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungssystem_in_der_DDR#Erweiterte_Oberschule_und...

Zitat:
Nur eine bestimmte Anzahl der Schüler eines Jahrgangs konnte eine EOS besuchen (7 % bis höchstens 10 % eines Jahrgangs).


Das ist doch total an der REalität vorbei, man legt vorher fest, wieviele Schüler in der Lage sind das Abitur zu machen?

DAzu dann noch:

Zitat:
Für eine Zulassung zur EOS waren neben den Leistungen der Berufswunsch, eine gewisse politische „Zuverlässigkeit“ und auch die soziale Herkunft der Eltern maßgebend. Die Herkunft aus der „Arbeiterklasse“ war hier von Vorteil.


Dann:

Zitat:
Weil die Begrenzung der Zahl der Studienanfänger über die Zulassung zum Abitur erfolgte, war für jeden Abiturienten ein Studienplatz – wenn auch nicht zwingend in der gewünschten Fachrichtung – vorhanden.


Das geht nur in einem geschlossenen System, es gibt viele Abiturienten die machen Auslandssemester oder studieren sogar später komplett im Ausland. In einem freien Europa und einer freien BRD ist das schlichtweg nicht realisierbar!

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franks
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 21
Berlin
Geschlecht: male
Re: Bildung in der DDR
Antwort #1 - 30. November 2011 um 13:42
 
Immer wenn das Thema Erziehung diskutiert wird, denke ich, dass Weniger manchmal mehr ist. Und das trifft für mich auch beim Thema Erziehung zu. Man kann ja zahlreiche Bücher lesen und sich Ziele für die Erziehung setzen. Aber einfacher und effektiver erscheint es mir seine Kinder einfach nach Gefühl zu erziehen. Ich denke diese Fähigkeit haben alle Lebewesen. Das dabei die Höflichkeitsgesten dazugehören, um in Gesellschaft auch verträglich handeln zu können, erachte ich dabei als selbstverständlich.
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Gluecksmarieanne
Forum-Mitglied

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Beiträge: 4
Eberswalde
Geschlecht: female
Re: Bildung in der DDR
Antwort #2 - 21. Januar 2013 um 20:50
 
Das Bildungssystem in der DDR war hochgradig ungerecht. War man z.B. nicht in der FDJ, konnte man das mit dem Studieren gleich knicken (politisch unzuverlässig).
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