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Eltern dosieren Arzneisäfte häufig falsch (Gelesen: 1731 mal)
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Augsburg
Eltern dosieren Arzneisäfte häufig falsch
11. August 2010 um 14:01
 

Eltern dosieren Arzneisäfte häufig falsch

Berlin - Eltern sollten sich vom Apotheker zeigen lassen, wie sie Arzneisäfte für ihre Kinder korrekt dosieren. Beim Abmessen von Flüssigkeiten kommt es häufig zu unbeabsichtigten Fehldosierungen.

Dies zeigt eine Studie aus den USA, bei der 300 Mütter oder Väter gebeten wurden, 5 Milliliter eines Saftes mit verschiedenen Dosierhilfen abzumessen. Besonders ungenau war das Abmessen mit Dosierbechern: Jede vierte Dosis überschritt die gewünschte Menge um mehr als 40 Prozent. Am besten schnitten Tropfer und Spritzen ohne Adapter ab.

"Kinder brauchen oft nur sehr kleine Mengen eines Arzneisaftes. Gerade diese wenigen Milliliter lassen sich aber oft nur schwer korrekt abmessen. Die richtige Dosis ist aber sehr wichtig", so Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Das gilt besonders für Arzneisäfte mit stark wirksamen Substanzen oder großem Risikopotential. Sowohl Unter- als auch Überdosierungen sollten vermieden werden. Zum Beispiel kann es bei einer Unterdosierung eines Antibiotikasaftes zu Resistenzen kommen. Mit einer Überdosierung steigt das Risiko für Nebenwirkungen.

Die korrekte Dosierung wird durch Dosierhilfen erleichtert. Vielen Arzneisäften liegen Messgefäße oder -löffel bei. Einige dieser Messlöffel sollten geneigt werden, damit die korrekte Dosis abgelesen werden kann. Außerdem gibt es in der Apotheke spezielle Dosierspritzen. Arzneisäfte sollten grundsätzlich nicht mit Tee- oder Esslöffeln abgemessen werden, da diese je nach Besteckfabrikat unterschiedlich groß sind. Die Angabe einer Dosis in Haushaltslöffeln dient nur dazu, das Volumen zu veranschaulichen: So bedeutet "ein Teelöffel" 5 Milliliter, "ein Esslöffel" 15 Milliliter. Die Dosis sollten Eltern aber immer mit einer geeigneten Dosierhilfe abmessen.

Studie: Yin, H.S. et al: Parents‘ Medication Administration Errors.
Arch Pediatr Adolesc Med. 2010; 164(2) 181-186

Quelle: www.abda.de
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