Ist die eigentliche Frage nicht die, welche Mengen an NEM –Wundersäften von einem engen, inneren Kreis der MLM-Kunden konsumiert werden oder weitaus gefährlichere Lebensmittel (Drogen) in jedem Lebensmittel-Laden jedem Kunden - auch Kindern - zugänglich gemacht und auch täglich konsumiert werden, legal ?
Gewürze, die uns glücklich machen
Petersilie
Selbst die altbewährte Petersilie enthält Stoffe, die auf die Psyche ¬wirken. Das Kraut wird nicht umsonst zur Herstellung illegaler ¬Designerdrogen verwendet. Das in manchen Petersiliensorten ¬vorkommende Myristicin wirkt entspannend, in höherer Dosis wie Muskat halluzinogen. In grossen Mengen kann das Küchenkraut Leber und Nieren schädigen.
Muskatnuss
Die Muskatnuss wirkt stimmungsaufhellend. Das wussten auch die Hippies der sechziger Jahre: Wenn ihnen das Gras ausging, griffen sie zum Muskat. Verantwortlich für die Wirkung auf die Psyche sind die beiden Inhaltsstoffe Elemicin und Myristicin. Sie werden in der Leber von körpereigenen Enzymen in Ampheta¬mine (Aufputschmittel) umgewandelt. Der Stoff, der aus Myristicin entsteht, ist chemisch der synthetischen Droge Ecstasy sehr nahe verwandt. Aber Achtung: Bereits der Genuss einer einzigen Nuss kann zu einer üblen Vergiftung führen.
Safran
Das Krokusgewächs wirkt schmerzstillend und krampflösend. In höherer Dosis ist es wie viele andere Gewürze giftig; bereits zwölf Gramm können tödlich sein. Die beiden Safran-Inhaltsstoffe Picocrocin und Safranal verbinden sich leicht mit den in fast allen Lebensmitteln vorkommenden Aminen zu psychisch wirksamen Substanzen. Dass Safran eine antidepressive Wirkung hat, ist mittlerweile experimentell gesichert.
Hopfen
Die beruhigende Wirkung des Hopfens war den Mönchen, die früher Hopfengärten betreuten, bestens bekannt. Schon der Duft von frischem Hopfen wirkt leicht hypnotisch und einschläfernd. Das ¬überrascht wenig, wenn man weiss, dass der nächste botanische ¬Verwandte von Hopfen der Hanf ist. Das im Hopfen vorkommende ¬Alkaloid Hopein wirkt wie Morphium krampflösend, beruhigend und hypnotisch. Im Bier kommen weitere Wirkstoffe wie Methylbutanol hinzu, das in Verbindung mit Colupulon narkotisierend wirkt.
Curry/Kurkuma/Pfeffer
Curry ist mehr als bloss eine wunderbare Gewürzmischung aus dem Fernen Osten. Die Mischung enthält als Scharfstoffe Chilis und Pfeffer. Das ergibt eigentlich keinen Sinn, denn die Schärfe des Pfeffers geht gegenüber den Chilischoten völlig unter. Der Grund ist, dass die beiden Gewürze unterschiedlich wirken: Während die Chilis die Körper¬innentemperatur senken, soll Pfeffer – in Verbindung mit Kurkuma – ein wenig vor Malaria schützen. Deshalb ist Curry für uns nur eine Gewürzmischung unter vielen – in Südasien dagegen ein unentbehrliches Grundnahrungs¬mittel.
Vanille
Der Hauptaromastoff von Vanille, das Vanillin, kann die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern. Vanille gilt aber auch als aphrodisierend. Frauen lieben Vanillin nicht zufällig deutlich mehr als Männer. Nachweislich beeinflusst es den Stoffwechsel der weiblichen Sexualhormone. Beim Backen und Kochen reagiert Vanillin mit der Aminosäure Tryptophan zu Beta-Carbolinen. Diese können eine halluzinogene Wirkung entfalten.
Basilikum
Basilikum enthält Eugenol und Methyleugenol. Ersteres eignet sich zur Betäubung von Fischen, Letzteres zur Betäubung von Nagetieren. Beide Substanzen werden wegen ihrer schmerzstillenden Wirkung medizinisch genutzt. Besonders interessant: Die Wirksamkeit der beiden Stoffe nimmt mit häufigerem Basilikumkonsum zu. Das ist typisch für sogenannte Enzyminduktionen: Je häufiger der Körper mit Eugenol in Kontakt kommt, umso mehr Enzyme bildet er. In diesem Fall wird das Eugenol in ein Amphetamin umgewandelt, das im Tierversuch beruhigend und schmerzlindernd wirkte. Doch Vorsicht: In höherer Dosis fördert Methyleugenol Krebs.
Pfefferminze
Das Öl der Pfefferminze wirkt krampflösend und schmerzstillend. Und in höheren Dosen betäubend, wie Tierversuche zeigten. Beim ¬Menschen hat sich die Pfefferminze vor allem bei Magen-Darm-¬Reizungen bewährt. Vorsicht ist bei kleinen Kindern sowie Gallen¬problemen geboten. Pfefferminze hält Mücken fern und kann so eine Ansteckung mit Malaria, Denguefieber oder Filariose verhindern.
Sternanis
Sternanis wirkt im Tierversuch krampflösend. Er wird bei religiösen Zeremonien verwendet; ein klarer Hinweis, dass er die Psyche beeinflussen kann. Gefährlich ist Sternanis vor allem deshalb, weil er immer wieder mit giftigeren Früchten verwechselt wird. Aber allein schon die Tatsache, dass Sternanis zur Bekämpfung von Schädlingen verwendet wird, sollte skeptisch machen.
Chili
Dass Chili das typische Gewürz der Tropen ist, liegt an seiner Fähigkeit, die Körperinnentemperatur zu senken. Grosse Hitze lässt sich dank Chili nachweislich leichter ertragen. In unseren Breitengraden wird Chili von den Liebhabern des Gewürzes aus einem anderen Grund konsumiert: Die Schoten lösen auf der Zunge einen Schmerzreiz aus, der die Bildung des körpereigenen Glückshormons Endorphin anregt. Wer seinen Körper darauf trainiert hat, fühlt sich nach dem Konsum von Chili deshalb besser.
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