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Die Sarrazin Kontroverse (Gelesen: 64150 mal)
elf
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Geschlecht: male
Re: Die Sarrazin Stilblütenlese
Antwort #40 - 04. September 2010 um 13:54
 
Künast - Zitat:
"Wir müssen den Islam einbürgern"

Mickey Mouse auch?
Oder das Spaghetti-Monster?
Künast - Zitat:
...Ein übles Beispiel dafür gab Frau Künast in einem anderen Interview, in SWR 2 am 2.9. morgens. Dort sagte sie zu Sarrazins Äußerungen:
"es ist ein politischer Trick, sich um die entscheidenden Begriffe zu drücken.
Entartung sagt er nicht. (...) Den letzten scharfen Satz läßt er weg."
Also nach dem Motto:
Wenn Sarrazin nicht das sagt, was wir in seine Äußerungen hineinlesen, dann unterstellen wir es ihm eben...
Vielen Dank für diese Formulierung, theotheo! (Kommentator  #27 in ZEIT)

Liebe Leser!

Ich empfehle dringend, die Kommentare in der  -meist- seriösen ZEIT  dazu zu lesen.

Hier:
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-09/kuenast-sarrazin-integration

Daraus:
Kommentar - Zitat:
...Verlogen und schädlich für Deutschland. Mehr fällt mir zu der Partei nicht ein...
...Was bildet sich Frau Künast überhaupt ein? Hier muss niemand den Islam einbürgern und wir müssen auch nicht dafür sorgen, dass junge Muslime den Koran kennen und verstehen. Das ist keine Staatsaufgabe - jeder kann seinen eigenen Kindern den Koran beibringen, wenn er das möchte.

Der moderne und liberale Weg heißt Trennung von Staat und Kirche...
...Sorry Grüne. Aber ich bin letzte Woche bei Euch ausgestiegen. Bei so viel Bigotterie kann ich gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte....
...Wo bleibt denn mal die konsequente Aussage, wer nicht will, erhält keine Sozialunterstützung bzw. kann gehen?
Diese Aussagen, Frau Künast, beleidigen die Menschen, die sich erfolgreich integriert haben bzw. wollen...
...Kapieren Sie das endlich, Frau Künast!! Mit Gutmenschentum kommen wir hier nicht weiter...
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« Zuletzt geändert: 04. September 2010 um 15:13 von elf »  

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“   (Ziya Gökalps)
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Godesberg
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Beiträge: 2310

Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #41 - 04. September 2010 um 21:54
 
0815einerlei schrieb am 04. September 2010 um 12:56:
Kann nicht trotzdem endlich mal einer eine konkrete Textstelle zitieren wegen der man Salzimhirn nun entweder verteidigen oder verurteilen könnte?


1. Schauen Sie doch einfach ins Netz.
2. Was für eine Diskussion wollen Sie führen, wenn Sie schon von vornherein infantil von "Salzimhirn", "Senilizin", "Sagsmalihm" oder "Saladin" sprechen?  
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"Das ist zwar traurig was da vorliegt, aber es bringt mich nicht um."

Matthias Rath zum Krebstod des von ihm "geheilten" Dominik.
 

 
0815einerlei
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Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #42 - 05. September 2010 um 10:49
 
Zitat:
….1. Schauen Sie doch einfach ins Netz…..

Ein Anfall von Extremschlauing.
Wenn das Buch online lesbar ist werd ich mich evtl. an Ihren teuren Rat erinnern.

Zitat:
….Was für eine Diskussion wollen Sie führen,….

Nicht eine solche. In der es ausschließlich um Vermutungen, Unterstellungen, was wer wann wo wie gesagt haben soll und wie dies am besten gedeutet werden könnte, geht.

Ist für mich nutzloses Dampfablassen.

Wichtig wäre ne inhaltliche Diskussion zu den angesprochenen Themen.

Das will man aber gar nicht und ist eigentlich auch nicht in der Lage dazu. Hauptsächlich besteht aber kein wirkliches Interesse. (man = verantwortliche Politiker)

Zitat:
….infantil von "Salzimhirn", "Senilizin", "Sagsmalihm" oder "Saladin" sprechen?...

Ich fühle mich beleidigt. Sie haben meine anderen 36 Kreationen einfach vergessen.

Davon abgesehen finde ich diesen Typen einfach nur bescheuert. Der is n Fall für ne betreute WG. Mehr nicht. Sorry.
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Hema
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Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #43 - 05. September 2010 um 12:57
 
0815einerlei schrieb am 05. September 2010 um 10:49:
Davon abgesehen finde ich diesen Typen einfach nur bescheuert. Der is n Fall für ne betreute WG. Mehr nicht. Sorry.


Weswegen das nun?
Das Buch ist - so weit ich bislang kam - so übel nicht. Es ist deutlich, ja, aber nicht sinnlos grob. Es rechtfertigt auch nicht diese Aufgeregtheit, die derzeit durch Presse und Politik wabert. Als ob man mit dem Steinewerfen zu spät kommen könnte. Augenrollen
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elf
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Beiträge: 5296

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Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #44 - 05. September 2010 um 13:10
 
Hema schrieb am 05. September 2010 um 12:57:
Das Buch ist - so weit ich bislang kam - so übel nicht.

Hema, dann berichte doch bitte.
Ich komme gerade vom "Presseclub".
Das war die Journaille wieder einer Meinung, dennoch haben sich die meisten das Hintertürchen offen gelassen: ..."ja, man muss das Problem der Gewaltbereitschaft ansprechen, aber nicht pauschal..."

So etwa.

Man muss Sarrazin nicht knutschen, aber wenn er von den produzierten Kopftuchmädchen spricht, sagt er das gleiche wie Simnoe de Beauvoir, die schon vor langer Zeit schrieb: "Man wird zur Frau doch erst gemacht..."

Beim Presseclub, libe Hema wurde wiederholt gesagt:
"Wenn jemand aber biologistische Thesen vertritt und verallgemeinert..."

Weil das alles gestandene Journalisten sind, die des Lesens und des Interpretierens mächtig sind:

Kannst Du mal die Stellen im Buch Sarrazins zitieren, in denen das der Fall ist?

Vielleicht werde ich ja dann zum Sarrazin-Feind.

Ansonsten haben wir das Phänomen: "Wenn der Hund nicht geschiszen hätte..."
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0815einerlei
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Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #45 - 05. September 2010 um 13:31
 
Zitat:
….Weswegen das nun?....

Weil er mit seiner überragenden Intelligenz für eine Diskussion sorgt, die sich einzig darum dreht was man sagen darf und was nicht.

Es heißt z.B.Sarazin sei ein Rassist, weil…..  Und genau dieses „Weil“ besteht dann aber nur aus individuell gefärbten Interprätationen und noch dazu nur gehörter Dinge, weil der oder der hat ja auch gesagt.
Was ist das denn für ein sinnloser Mist?
Soll bitte einer ganz konkret mit Textstellen dies belegen!!!

Genauso aber auch bei denen die sagen, das hat er aber toll geschrieben,oder,… Es ist deutlich, ja, aber nicht sinnlos grob….
Was heißt das denn? Bitte ein Beispiel. Und warum er also kein Rassist sei.

Was mich allerdings am meisten stört ist eben genau diese Diskussion. Es dreht sich nur darum. Es geht völlig an den wirklichen Problemen vorbei und hilft daher niemandem. Dafür sorgte der Schwachmane Dummlingzin selbst.

Für mich ist das einer der sich freut wenn andere sich über seine Furze streiten, ob dies Wohlgeruch oder Gestank sei.
Gefurzt hat er aber nur weil er Bauchschmerzen hatte. Aber muss er das jeden wissen lassen?

Nutzlos und unanständig finde ich das.
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Hema
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Beiträge: 6076

Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #46 - 05. September 2010 um 14:14
 
Den Presseclub sah ich nicht, ich muss mal schauen, ob der in der Mediathek ist.

Das Buch ist lang, mit vielen Quellenangaben.

"Biologistische Ansätze"? Ja nu...

Ich nehme einmal exemplarisch die Intelligenz. Sarrazin zur Intelligenz (da ist ein ganzes Kapitel, also nur wenige Sätze hier möglich):

"Entscheidend ist letztlich nicht das Ergebnis einzelner Intelligenztests, sondern die Erkenntnis, dass sich die geistigen Fähigkeiten von Menschen wesentlich unterscheiden und diese Unterschiedezum Teil erblich sind. "

"Der aktuelle Forschungsstand ist also der, dass jene, die die Erblichkeit von Intelligenz besonders betonen, deren Anteil mit 60 bis 80 Prozent ansetzen, während jene, die besonders auf Umwelteinflüsse abstellen, auf einen Erbanteil von 40 Prozent bis 60 Prozent kommen. Seriöse Zweifel an diesem Forschungsstand gibt es nicht.83
Für den Zusammenhang, um den es hier geht, ist es egal, ob die Erblichkeit von Intelligenz bei 40, 60 oder 80 Prozent liegt. Denn ganz gleich, wie die Intelligenz zutande kommt: Bei höherer relativer Fruchtbarkeit der weniger Intelligenten sinkt die durchschnittliche Intelligenz der Grundgesamtheit."

"Fassen wir zusammen: Unsere Gesellschaft schrumpft, sie wird älter, heterogener und gemessen an Bildungsindikatoren weniger leistungsfähig. Dass in Deutschland überdurchschnittlich viele Kinder in sogenannten bildungsfernen Schichten mit häufig unterdurchschnittlicher Intelligenz aufwachsen, lässt uns schon aus rein demografischen Gründen durchshnittlich dümmer werden. Der Anteil der Menschen, der aufgrund mangelhafter Bildung sowie intellektueller Mängel nur schwer in das moderne Arbeitsleben integriert werden kann, nimmt strukturell zu."

"Es führt zu nichts, im Zusammenhang mit der Pisa-Diskussion Umwelt und Erblichkeit gegeneinander in Stellung zu bringen. Bei einer Erbkomponente von 80 Prozent und einer Umweltkomponente von 20 Prozent könnten günstige Umweltbedingungen den gemessenen IQ um sieben Punkte erhöhen, wenn sich die Umweltbedingungen um eine Standardabweichung verbessern. Beträgt die Erbkoponente 50 Prozent, so würde eine Verbesserung der Umweltbedingungen um eine Standardabweichung den IQ um 11 Punkte erhöhen.39 In die Umweltbedingungen fließen aber viele Komponenten ein, nämlich Elternhaus, soziale Herkunft und gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Die Schule ist nur ein Teil davon, und es ist deshalb unwahrscheinlich, dass sie die gemessene Intelligenz um mehr als fünf Punkte beeinflussen kann. Die beste Schule macht ein dummes Knd nicht klug, und die schlechteste Schule macht ein kluges Kind nicht dumm. Eine gute Schule kann aber entscheidend dazu beitragen, das vorhandene Maß an Intelligenz in vollem Umfang einzubringen und in tatsächliche kognitive Leistung umzusetzen."

"Andererseits gibt es immer wieder Menschen, die zeigen, dass man auch unter den ungünstigsten Voraussetzungen seinen Weg machen kann. Zu diesen zählt der schwarze amerikanische Bildungsökonom Roland Fryer (Jahrgang 1977), der in bedrückenden Verhältnissen bei seiner mit Crack dealenden Großmutter aufwuchs, da seine Mutter die Familie verlassen hatte und der Vater wegen Vergwaltigung im Gefängnis saß. Er schaffte es mit einem Sport-stipendium an die Universität, studierte in Rekordzeit, promovierte mit 25 Jahren und war mit 30 Jahren Harvard-Professor.
Fryer hat sich in seiner Forschung auf die Leistungsunterschiede zwischen weißen und schwarzen Schülern und Studenten konzentriert, die von ihm gar nicht bestritten werden.72 Er ist skeptisch gegenüber einem Quotensystem, weil es zur Faulheit erziehe, und erklärt Leistungsdefizite der Schwarzen teilweise aus peer group pressure: Gute Leistungen werden mit »weißem Verhalten« gleichgesetzt, was die potentiell guten schwarzen Schüler unter Gruppendruck setzt. Fryer arbeitet unter anderem an Anreizpogrammen für schwarze Schüler, bei denen gute Schulleistungen mit Geld belohnt werden.73 Bezeichnend für Fryer ist sein Gestaltungsoptimismus, aber auch seine Widerstandskraft. Wenn er es schaffte, warum dann nicht auch andere? Der deutsche Pisa-Beauftragte Manfred Prenzel berichtet:
»Man hat festgestellt, dass es Kinder gibt, bei denen es offenbar völlig egal ist, unter welchen Bedingungen sie aufwachsen. Sie gehenihren Weg, man weiß nicht genau, wie es kommt, dass sie eine solche Gelassenheit entwickeln und souverän mit sehr schwierigen Umständen umgehen.«74
Die wirklich Tüchtigen lassen sich offenbar auch durch ungünstige Umstände nicht abschrecken - und das ist eine durchaus trostreiche Erkenntnis."

"Der Leistungsstand von Schülern mit Migrationshintergrund Türkei korrespondiert mit dem Leistungsstand von Schülern aus anderen muslimischen Ländern, dies zeigt der internationale Vergleich der Pisa-Ergebnisse.79"

"Bildungsverläufe hängen in starkem Maße von der Familie ab, in der man aufwächst. Muslimische Migranten entstammen meist bildungsfernen Familien, die in ihren Heimatländern durchweg den Unterschichten angehörten. Insoweit ist ein Teil dessen, was in der Bildungspolitik als Integrationsproblem wahrgenommen wird, tatsächlich ein Schichtenproblem.80"

Es ist wirklich sehr umfangreich, ich hab nur einmal ein paar Sachen rausgegriffen.

Was mich ärgert, der hier z.B.:

FR

sagt im Prinzip ähnliches wie Sarrazin, trotzdem wird getitelt mit "Absoluter Unsinn". Weder der Kommentator noch der Befragte scheinen das Buch gelesen zu haben. Augenrollen
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Hema
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Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #47 - 05. September 2010 um 14:21
 
0815einerlei schrieb am 05. September 2010 um 13:31:
Zitat:
….Weswegen das nun?....

Weil er mit seiner überragenden Intelligenz für eine Diskussion sorgt, die sich einzig darum dreht was man sagen darf und was nicht.

Es heißt z.B.Sarazin sei ein Rassist, weil…..  Und genau dieses „Weil“ besteht dann aber nur aus individuell gefärbten Interprätationen und noch dazu nur gehörter Dinge, weil der oder der hat ja auch gesagt.
Was ist das denn für ein sinnloser Mist?
Soll bitte einer ganz konkret mit Textstellen dies belegen!!!

Genauso aber auch bei denen die sagen, das hat er aber toll geschrieben,oder,… Es ist deutlich, ja, aber nicht sinnlos grob….


Man kann nicht alles einstellen. Man kann aber deutlich machen, dass er kein Rassist ist.
Zitat:
Was heißt das denn? Bitte ein Beispiel. Und warum er also kein Rassist sei.


Vielleicht sollte man erst einmal schauen, woran sich der Rassismus-Vorwurf entzündet.

Zitat:
Was mich allerdings am meisten stört ist eben genau diese Diskussion. Es dreht sich nur darum. Es geht völlig an den wirklichen Problemen vorbei und hilft daher niemandem. Dafür sorgte der Schwachmane Dummlingzin selbst.


--- und kräftig die Medien, die einzelne Sätze zu Kernpunkten aufblasen.

Zitat:
Für mich ist das einer der sich freut wenn andere sich über seine Furze streiten, ob dies Wohlgeruch oder Gestank sei.
Gefurzt hat er aber nur weil er Bauchschmerzen hatte. Aber muss er das jeden wissen lassen?

Nutzlos und unanständig finde ich das.


0815, das ist wenig hilfreich. Schockiert/Erstaunt

Ein ernsthaft gemeintes Buch ist niemals ein ...., zumal auch etliche Lösungsvorschläge angerissen werden.
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0815einerlei
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Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #48 - 05. September 2010 um 15:16
 
Zitat:
......Denn ganz gleich, wie die Intelligenz zutande kommt: Bei höherer relativer Fruchtbarkeit der weniger Intelligenten sinkt die durchschnittliche Intelligenz der Grundgesamtheit....."


Und so was sehe ich eben als Blödsinn an. Es ist nicht belegbar und lediglich ein Spiel mit Zahlen, was Wissenschaftlichkeit oder zumindest Seriosität vorgaukeln soll.

Ich glaube nicht, dass die genetischen Unterschiede (im Normalfall, also ohne krankhafte Abnormitäten o.V.) für Intelligenz so groß sind, dass bei gleichen Umweltbedingungen z.B. das Endergebnis bei Mensch „A“ zu extremer Intelligenz und bei “B“ trotzdem zu nahezu lebensunfähiger Dummheit führt. Oder wenn belieben das Gegenteilige Beispiel. Zumindest ist nichts gegenteiliges wissenschaftlich belegt.

Was sollen also solche Pseudoerkenntnisse? Das sind Theorien wie die der Nazis.

Die Frage steht also eher, wenn genetische Voraussetzung nicht das Maß der Dinge sind, sondern Umwelteinflüsse, diese zu analysieren und entsprechend der Wirkungsweisen zu verstärken oder zu reduzieren.

Die Probleme hier sind im System begründet. Will, oder kann, das einer ändern?
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elf
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Beiträge: 5296

Geschlecht: male
Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #49 - 05. September 2010 um 16:44
 
Gerade habe ich im WDR "Cosmo" gesehen.
GEGEN Sarrazin.

Hah!
Es wurde auf die prima Integration der Ruhrpolen hingewiesen. "Geht doch!"
Folgerung: Also geht das jetzt auch.

Falsch!

Hat jemals um 1903 ein polnisches Staatsoberhaupt in Deutschland vor eingebürgerten Ex-Polen den in einem polnischen Fahnenmeer versammelten Migranten erzählt, dass Assimilation ein Verstoß gegen die Menschenrechte ist?

Nein.
Heute macht Erdogan in Deutschland genau das. Nur ist das Fahnenmeer ein türkisches.

Heute sagt Künast: "Wir müssen den Islam einbürgern."

Islam ohne Scharia?
Geht das?

Hat damals ein Polizist weggeguckt, wenn Deutsche mit polnischem Migrationshintergrund ein illegales Straßenrennen veranstaltet haben?
Nein!
http://www.spiegel.de/flash/flash-24255.html
Was machen die Polizisten heute in Marxloh?
Sie gucken weg.
Auf Weisung von oben?
Weil Weggucken korrekt ist?
Weil sie Angst haben?
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« Zuletzt geändert: 05. September 2010 um 17:46 von elf »  

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