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Die Sarrazin Kontroverse (Gelesen: 63194 mal)
0815einerlei
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Beiträge: 608

Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #60 - 05. September 2010 um 19:03
 
Was Du schreibst, Elf, ist ja das Gleiche wie ich das auch sehe. Aber. Es ist Deine Interprätation Sarazienscher Worte.
Hat ers so gemeint?

Und selbst wenn. Wem gibt er denn nun die Schuld? Und was schlägt er vor dies zu ändern? Hat er als Finanzfred in Berlin nicht selbst mit an den unmöglichen Umständen rumgeschraubt?

Ne Pfeife ist das. Ne billige noch dazu.Sorry.
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elf
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Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #61 - 05. September 2010 um 19:08
 
Bissgurke schrieb am 05. September 2010 um 18:56:
...denn der Stil, wie er sich zum Thema äußert, ist unter aller Kanone. Darum geht es.
Nein, darum geht es nicht.
Es geht um Fakten.
Die hat Sarrazin   -meist-  korrekt dargeboten und er hat auch, was gebetsmühlenhaft abgestritten wird-  Lösungsvorschläge gemacht.

Wenn es um Stil ginge: Gebt ihm eine schlechte Stilnote, Nachhilfe im Jamben schreiben.

Aber nicht diese Verächtlichmachung, die nicht mit seinem Buch in Einklang zu bringen ist, sondern einem Pawlowschen Gutmenschenreflex entspringt.

An welcher Stelle ist er Rassist?
Warum soll er aus der Partei geschmissen werden, die Gunnar Myrdal als Vorbild hatte?
Dohnanyi  - Zitat:
...Wer nur am deutschen Sozialstaat interessiert ist, ist nicht willkommen.
So weit Sarrazin und gängige Praxis in anderen Ländern.
Hier soll das alles falsch sein? Alles "rassistisch"
"Bitte keine Feigheit vor Worten wie Rasse, Juden, Muslime."
Warum die ganze Aufregung?

Klaus ist ein intelligenter Genosse.
Künast nicht.
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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“   (Ziya Gökalps)
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0815einerlei
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Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #62 - 05. September 2010 um 19:20
 
Zitat:
...Sarrazin   -meist-  korrekt dargeboten ...

Hat er leider nicht, sonst gäbe es die Aufregung nicht.
Zitat:
...er hat...Lösungsvorschläge gemacht.

Welche denn? Dafür müßte er erstmal die Ursachen genau benennen. Hat er das gemacht? Wenn ja, welche sind das denn seiner Meinung nach?

Also ich sehe mich selbst nicht als "Gutmenschen". Aber man muß doch irgendwie auf`m Teppich bleiben. Oder? Und das macht S. nicht. Er spinnt sich was zurecht was vorallem rechten Spinnern so richtig gefällt.
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Godesberg
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Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #63 - 05. September 2010 um 19:22
 
0815einerlei schrieb am 05. September 2010 um 10:49:
Ein Anfall von Extremschlauing.
Wenn das Buch online lesbar ist werd ich mich evtl. an Ihren teuren Rat erinnern.


Wieso das Buch? Ich dachte ihnen reichen einzelne Sätze?


Zitat:
Zitat:
….Was für eine Diskussion wollen Sie führen,….

Nicht eine solche. In der es ausschließlich um Vermutungen, Unterstellungen, was wer wann wo wie gesagt haben soll und wie dies am besten gedeutet werden könnte, geht.


Deshalb schreiben Sie:

Zitat:
Davon abgesehen finde ich diesen Typen einfach nur bescheuert. Der is n Fall für ne betreute WG. Mehr nicht. Sorry.


Sie sind eine Pfeife.
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"Das ist zwar traurig was da vorliegt, aber es bringt mich nicht um."

Matthias Rath zum Krebstod des von ihm "geheilten" Dominik.
 

 
elf
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Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #64 - 05. September 2010 um 19:23
 
0815einerlei schrieb am 05. September 2010 um 19:03:
1. Was Du schreibst, Elf, ist ja das Gleiche wie ich das auch sehe.  
2. Hat ers so gemeint?
3. Und was schlägt er vor dies zu ändern?
4. Hat er als Finanzfred in Berlin nicht selbst mit an den unmöglichen Umständen rumgeschraubt?
5. Ne Pfeife ist das.  
1. Siehste!
2. Ja
3. Siehe NZZ und ALLE anderen echten Quellen.
4. Er hatte den Auftrag, den Haushalt zu machen.
Hat er gut gemacht. Im Interview hat er sinngemäß gesagt, dass er sich auch als Bildungssenator für sein Bildungs-Resort eingesetzt hätte. Es war nicht sein Resort.
5. Bad Pritt ist  -als Pfeife-  zugegebenermaßen hübscher
http://standardloveaffair.blogspot.com/2010/04/r-crumb-lsd-blotter-art.html
Crumb war schon immer visionär.
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Kawarimono
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Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #65 - 05. September 2010 um 19:26
 
Bissgurke schrieb am 05. September 2010 um 18:39:
Trotzdem ist Sarrazin für mich ein übler Brandstifter, der sich bisher gewiss nicht hervorgetan hat, um dazu beizutragen, Probleme zu lösen.


Ich glaube ja nicht, daß man einen Brand stiften muß, wenn einem nach markigen Sprüchen 80% zustimmen. Da hats schon vorher gebrodelt und die Politik hat sich Augen und Ohren zugehalten.

Sicher bekommt man das in Städten - vor allem manchen Stadtteilen - ganz besonders zu spüren. Und das, was da abgeht, ist überaus zerstörerisch und beeinflußt Dinge an die man nie im Leben gedacht hätte.

Und wer zum Beispiel da wohnt, wo ich wohne, der kommt zwangsläufig auf die Idee, sie seien alle dumm geboren und wird wohl Sarrazin zustimmen.

Aber mit Biologie hat das alles nur wenig zu tun. Die Intelligenz hat wenig zu sagen, denn es gibt genug Intelligente, die sozial trotzdem völlig banane sind.

Das ist ein ziemlich eindeutiges Religionsproblem. Der Islam läßt einfach keine echte Bildung zu. Die Kinder haben faktisch kaum eine Chance. Und wenn wir da nicht umgehend etwas gewaltig ändern, dann knallt das und die markigen Sprüche gewinnen. Es kann nicht sein, daß hier über Jahre Leute herum rennen, die kein Wort Deutsch können und damit ihre Kinder ruinieren, weil die in der Schule dadurch aufgeschmissen sind.

So wie das hier - zumindest in meinem Stadtteil - gerade läuft, kann man einen IQ von 160 vererben und es wird trotzdem allermeist nichts aus den Kindern.
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Kawarimono
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Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #66 - 05. September 2010 um 19:32
 
Kawarimono schrieb am 05. September 2010 um 19:26:
So wie das hier - zumindest in meinem Stadtteil - gerade läuft, kann man einen IQ von 160 vererben und es wird trotzdem allermeist nichts aus den Kindern.



Im Übrigen auch aus vielen deutschen Kindern nicht.
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0815einerlei
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Beiträge: 608

Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #67 - 05. September 2010 um 19:40
 
Zitat:
Deshalb schreiben Sie:

Zitat:
Davon abgesehen finde ich diesen Typen einfach nur bescheuert. Der is n Fall für ne betreute WG. Mehr nicht. Sorry.


Sie sind eine Pfeife.

Nein,ich schrieb dies nicht deshalb, sondern unabhängig seines Buches.

Als Finanzsenator bestimmte er auch über die Mittel des Familien und Schulbereiches. Er tat ja nur seine Pflicht. Der Ärmste. Mir kommen die Tränen.
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Hema
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Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #68 - 05. September 2010 um 19:45
 
Es wurde ja behauptet, S. mache keine Lösungsvorschläge. Diese- falsche behauptung wird wiederholt von Joutnalisten und auch Diskussionsgegenerm im Fernsehen und auch Internet. Haben alle nicht das Buch gelesen, wie es scheint:

Zitat:
Mit Blick auf die Zukunft gilt es, das Tranfersystem umzustellen: mehr Sachleistungen für die Kinder, weniger Geldleistungen für die Eltern. Krippen, Kindergärten und Ganztagsschulen sind für den Staat teuer, für die Eltern sollten sie kostenfrei sein. Auch die Mahlzeiten in Kitas und Schulen sollten kostenfrei sein.Aber dann reicht es aus, wenn die Geldtransfers für Kinder an den Kosten für den häuslichen Teil der Ernährung und für Kleidung ausgerichtet sind.
Das staatliche Angebot für die Kinder aus bildungsfernen Schichten (und damit für alle Kinder) sollte umfassend sein und früh beginnen. Die typische Begleitung eines Kindes aus bildungsfernem Hause müsste wie folgt aussehen:
• Nach der Geburt des Kindes werden die Mütter bei Hausbesuchen zu Ernährungsfagen und Kinderpflege angeleitet. Dabei kann es auch um Fragen der Vermeidung von Übergewicht, über die Bedeutung von regelmäßiger Bewegung, über die Notwendigkeit regelmäßiger Ansprachedes Kindes, über die Nichteignung des Fernsehens als Babysitter und anderes mehr gehen. Wo die Verhältnisse es angeraten erscheinen lassen, werden die Besuche regelmäßig wiederholt.
• Wenn das Kind das passende Alter erreicht hat, kann ein Krippenbesuch empfohlen werden. Die Krippen sind auch darauf ausgerichtet, Defizite in der elterlichen Zuwendung und Sorge zu kompensieren und für jene Anregungen zu sorgen, die ein Kleinkind braucht, um sich altersgemäß zu entwickeln.
• Der Kita-Besuch vom dritten, spätestens vierten Lebensjahr an wird binndend, er ist grundsätzlich auf Ganztagsbetreuung ausgerichtet. Fernsehen und andere moderne Medien soll es in Kitas nicht geben. Neben dem freien Spiel wird viel vorgelesen. Die Texte werden im Hinblick auf klares, gutes, verständliches Deutsch zuvor ausgewählt. Es wird regelmäßig gesungen, kleine Lieder können ruhig auswendig gelernt werden. Der Umgang mit Schere und Stift wird systematisch geübt. Wo Kinder Rückstände im Spracherwerb haben, unterhalten sich die Erzieherinnen mit diesen besonders intensiv.
• Die Schule wird vom ersten Schuljahr an as Ganztagsschule geführt. Hausaufgabenaufsicht und -betreuung werden von den Lehrern durchgeführt. Defizite einzelner Kinder werden dabei durch gezieltes Üben so weit wie möglich ausgeglichen.
• Ein Freizeit- und Sportangebot schließt sich an die Hausaufgabenbetreuung an. Fernsehen und Computerspiele gibt es in der Schule nicht.
• Schuluniformen sollten obligatorisch sein. Sie verwischen soziale Unterschiede, lösen für weniger Bemittelte das Textilproblem und schaffen eine klare Abgrenzung zwischen Schulbereich und privatem Bereich. Insofern erleichtern sie den Kindern die Orientierung.
• Die Schule konzentriert sich in den ersten Jahren auf den Erwerb der Kernkompetenzen Lesen, Schreiben, Rechnen. Ein Kind, das geistig gesund ist, muss unter allen Umständen bis Ende des zweiten Schuljahrs fließend lesen können, es sollte bis Ende des vierten Schuljahrs eine einwandfreie Rechtschreibung sowie die vier Grundrechenarten beherrschen. Damit verglichen ist es völlig gleichgültig, ob es ein paar Brocken Englisch kann oder nicht. Wo bei den Kernkompetenzen Lücken bestehen, wird auch in späteren Jahen so lange nachgearbeitet, bis diese beseitigt sind.
• Mit fortschreitender Schullaufbahn werden für die leistungsschwächeren Kinder zunehmend praktische Fächer angeboten: Hauswirtschaftskunde, Kochen, Handarbeit, Werken. Wer mit der Grundschulmathematik im sechsten Schuljahr noch Schwierigkeiten hat, an dem ist höhere Mathematik sowieso verschwendet. Solch ein Schüler sollte zu Aktivitäten geführt werden, die seinen Möglichkeiten entsprechen, sein Selbstbewusstsein heben und für die spätere private oder berufliche Lebensbewältigung von Nutzen sein können.
• Zumindest für die größeren Kinder muss die Ganztagsschule so aufgebaut sein, dass sie zu Hause neben dem Wochenende nur den Feierabend verbringen. Das ist die beste Methode, jenes Übermaß an Medienkonsum zu begrenzen, das für zusätzliche Benachteiligungen der Kinder aus bildungsfernen Schichten sorgt.
• Auf den Erwerb und die Einübung von Sekundärtugenden - Pünktlichkeit, Fleiß, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit - wird besonderer Wert gelegt. Schulschwänzen wird nicht geduldet.70 Über jedes unentschuldigte Fehlen wird exakt Buch geführt. Die Eltern werden für jede unentschuldigte Fehlzeitt mit empfindlichen Geldbußen belegt. Diese werden mit den Transferzahlungen auch dann verrechnet, wenn dadurch das sozioökonomische Existenzminimum unterschritten wird.
Auch bei solch einem rigiden Programm wird es Schüler aus bildungsfernen Familien - und nicht nur aus diesen - geben, die nicht zu vertretbaren Schulleistungen und/oder einer lernbereiten Haltung geführt werden können. Es gibt Grenzen des Intellekts oder der Persönlichkeit, die eben nicht zu überwinden sind, und es gibt Deprivationen, die man durch staatliche Politik nur begenzt ausgleichen kann. Dazu gehört die bei den Bildungsfernen häufig fehlende Sozialisation in intakten Familien. Aktuelle britische Studien weisen dem letztgenannten Faktor sogar eine zentrale Bedeutung zu.71


Wie gesgt, das Buch ist umfangreicher und man muss ihm sicher nicht überall zustimmen. Aber zu sagen, er mache keine Vorschläge etc. stimmt einfach nicht.
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elf
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Re: Die Sarrazin Kontroverse
Antwort #69 - 05. September 2010 um 23:42
 
Danke Hema.
Ich bin gespannt, was die Mäkler jetzt mäkeln werden.
_________________
Eben Anne Will:

Wowwi eiert lautstark und inhaltsschwach herum.
Wenn der nicht gewähllt wird, wird Künast kraft der Bionade-Kampfmutter-Fraktion Regierende Bürgermeisterin.
Himmel hilf!

Bosbach macht sich gut in der Rolle des Aufsammlers von Sarrazin-Befürwortern.
Die CDU kann durch solch einen Mann viele Wähler von der SPD abziehen.
Sorry, Hema. Das haben die CDUler nicht ungeschickt eingefädelt.

Die Evangelen-Göring war ein kompletter Eso- & Schwafel-Reinfall, der Herr Bolz und Frau Kelek waren OK, fand ich.

Also: Es gab auch von Bosbach die Zustimmung zu Sarrazin: "Sarrazin schreibt doch immerhin, dass sich 95% der Migranten gut integriert haben.
Wieso dauernd dieses Einhauen mit der Begründung, er pauschalisiere?"(Etwa)

Und der BundesPräser wird des verdammt schwer haben, hoffe, ich.
Ich gehe weiter: Ich wünsche ihm eine schmerzhafte Bauchlandung.
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