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Widerlich, das Gewinnstreben der Ärzte! (Gelesen: 4854 mal)
elf
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Beiträge: 5234

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Widerlich, das Gewinnstreben der Ärzte!
13. September 2010 um 11:34
 
http://www.zeit.de/2010/37/M-Alternativmedizin
Es ist wirklich widerlich,
wie in Deutschland die handfeste, echte Medizin ausverkauft wird und dem Gewinnstreben nachgegeben wird,
wie bei Ausnutzung der schwach denkenden Bevölkerungsanteile den Bionade-Spießern Wellness-Schwurbel gegen gutes Geld als Medizin verkauft wird.
ZEIT - Zitat:
...Vorbei. Das einstige Vorbild zerstört sich selbst.
An den Medizinischen Hochschulen unseres Landes floriert, was seit den Tagen Rudolf Virchows, Robert Kochs und Paul Ehrlichs endlich überwunden schien: magisch-mystische Lehren, Konzepte der antiken Viersäftelehre und allerlei esoterische Therapieideen, die keiner Überprüfung standhalten. In einem Wort: Paramedizin...
...Die deutsche Hochschulmedizin, einst für vorbildliche Wissenschaft gepriesen, verrät ihre Ideale...
...Die Universitätsmedizin beugt sich indes bereitwillig dem Wunsch des Publikums...
...Es ist ein Paradebeispiel für die ambivalente Motivation der Hochschulen, die eben nicht nur Forschungsneugier befriedigen möchten, sondern auch die Kundschaft im Blick haben...
...»Das ist natürlich zu früh«, sagt der Berliner Medizinhistoriker und Sinologe Paul Unschuld, »wir wissen gar nicht, ob es wirkt, wie es wirkt, dass es wirkt – aber wir therapieren schon mal drauflos.«..
...Im Übrigen, sagt Unschuld, sei an der Traditionellen Chinesischen Medizin fast nichts traditionell. Das meiste sei »ein Kunstprodukt«. Erfunden oder erfinden lassen hat es Mao Tse-tung in den 1950er Jahren...
...Für die kommerziellen Umtriebe gibt es einen guten Grund...
...»Eine Hand wäscht die andere«, kommentiert Paul Unschuld...
...Für diese Neuausrichtung in der Therapie und der klinischen Forschung gibt es allerdings keinen wissenschaftlichen Grund...
...»Die Patienten verwechseln meist Heilung einer Krankheit mit der Beseitigung eines Symptoms.« ..
...Wer als Heiler ausschließlich auf diese Methoden setze, den vergleicht Bock mit einem windigen Verkäufer: »Er dreht uns Autos ohne Fahrwerk an, in denen man sich zwar wohlfühlen kann, die uns aber nicht von A nach B bringen.«..
...Die Firma Heel, Hersteller homöopathischer Mittel, unterstützt eine Stiftungsprofessur an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder mit jährlich 100.000 Euro...
...Während Chinas Regierung das Heil in der Molekularbiologie sucht, schlittert die deutsche Medizin in die Identitätskrise...
...Das Fazit der Kommission: »Ein trauriger Befund!«...
...Die Hokuspokus-Welle rollt.


Ich find´s nicht nur traurig, sondern WIDERLICH.
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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“   (Ziya Gökalps)
Wo Bild als Zeitung durchgeht, gelten Frisöre als Hirnforscher. (Wiglaf)
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Muru
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Beiträge: 23

Re: Widerlich, das Gewinnstreben der Ärzte!
Antwort #1 - 11. November 2010 um 02:46
 
Warum machen Sie sich solche Sorgen, wenn der ganze Hokuspokus doch angeblich gar nicht wirkt ? Zwinkernd
Sterben kann ja keiner an vermeintlichen Placebos.

Würde Ihre Theorie stimmen, könnten die Leute durch unwirksame Medikamente ja gar nicht gesund werden .
Und müssen ja nun quasi zwangsläufig über kurz oder lang den pharmaindustrieorientierten "richtig denkenden" Medizinern die Praxen einrennen.
Und natürlich teuer die Erzeugnisse der Pharmaindustrie kaufen. Die dann ja bestimmt todsicher wirkt.

Ist doch alles in Butter für Ihre Auftraggeber Zwinkernd ?
Schöner hätten Sie sich wirklich nicht outen können.
Da kriegt man ja fast Mitleid angesichts der Tragik Ihrer Worte. Smiley
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Hema
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Beiträge: 6071

Re: Widerlich, das Gewinnstreben der Ärzte!
Antwort #2 - 11. November 2010 um 07:46
 
Muru schrieb am 11. November 2010 um 02:46:
Warum machen Sie sich solche Sorgen, wenn der ganze Hokuspokus doch angeblich gar nicht wirkt ? Zwinkernd
Sterben kann ja keiner an vermeintlichen Placebos.


Dass man sich um Gesundheit und Geldbeutel des Mitmenschen auch ohne Gewinnerzielungsabsicht Sorgen machen könnte, ist wohl ausserhalb Ihrer Vorstellungskraft? Arm, sorry.

Ansonsten: Eine sehr wenig durchdachte Sicht.
Natürlich kann man an Placebos sterben, nämlich dann, wenn richtige Medizin und Hilfe notwendig ist, dies aber im Vertrauen auf Hokus-Pokus unterbleibt.

Zitat:
Würde Ihre Theorie stimmen, könnten die Leute durch unwirksame Medikamente ja gar nicht gesund werden .


Leute werden - bei Befindlichkeitsstörungen oder so einigen Erkrankungen - wieder gesund oder erfahren Besserung, egal was man macht. Ob man nun nichts macht oder etwas Unwirksames, ist da völlig unerheblich.

Zitat:
Und müssen ja nun quasi zwangsläufig über kurz oder lang den pharmaindustrieorientierten "richtig denkenden" Medizinern die Praxen einrennen.
Und natürlich teuer die Erzeugnisse der Pharmaindustrie kaufen. Die dann ja bestimmt todsicher wirkt.


Wenn man etwas Ernsthaftes hat, führt gar kein Weg an geprüften Behandlungsmethoden und sicher wirkenden Mitteln vorbei.

Zitat:
Ist doch alles in Butter für Ihre Auftraggeber Zwinkernd ?
Schöner hätten Sie sich wirklich nicht outen können.
Da kriegt man ja fast Mitleid angesichts der Tragik Ihrer Worte. Smiley


Sie können sich Ihre unwahren Behauptungen sparen.
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Muru
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Beiträge: 23

Re: Widerlich, das Gewinnstreben der Ärzte!
Antwort #3 - 11. November 2010 um 12:40
 
Schön, wenn Sie für wirksame Mittel und die Gesundkeit unsere Mitmenschen kämpfen Smiley
Nur zu. Das ist sehr ehrenwert.
Die schulmedizinischen Krebsmedikamente und -behandlungen meines Vaters haben innerhalb von 2 Jahren an die 350 000 DM gekostet. Genützt hat es... gar nichts. Er ist jetzt tot. Er war Privatpatient und hat nur das Beste vom Besten bekommen.
Hätte man ihn nicht behandelt, wäre er jetzt auch tot. Aber die Krankenkasse und die Beihilfe hätten eine Menge Geld gespart.
Da ist noch viel Verbesserungsbedarf.
Oh, kurz vor dem Ausbruch der Krebserkrankung wurde er übrigens geimpft. Gegen Polio und Diphterie, eine äußerst notwendige Impfung für einen 58jährigen MS- Patienten. Eine Stunde später war er bis zum Oberkörper gelähmt, nur massivster Cortisoneinsatz des impfenden Arztes über mehrere Tage hat erreicht, daß er überhaupt wieder irgendwie gehen konnte. 4 Monate später konnte er auf einmal nichts mehr essen und das dann gefundene plötzlich aufgetretene Karzinom war schon so groß, daß direkt der Magen entfernt werden mußte.
Vorher war da keins, aufgrund der MS-Erkrankung war mein Vater kurz vor der Impfung komplett durchgecheckt worden -Blutwerte, CT,Röntgenaufnahmen...was man mit einem Privatpatienten eben alles so anstellt, "routinemäßig".
Die Impfung sollte das Ganze eigentlich abrunden. In seiner Familie gibt es übrigens keinen, der je an Krebs erkrankt ist, er ist bislang der einzige.

Woher der Krebs kam, darüber läßt sich streiten, aber die Therapie war teuer und absolut wirkungsfrei.

Was hätte meinen Vater eigentlich erwartet, wäre er Kassenpatient gewesen?
Wenn Sie sich so große Sorgen um die Geldbeutel der Menschen machen, dann besteht wirklich akuter Handlungsbedarf. Wenn Sie altruistische Motive haben...tun Sie was.
Aber nicht nur Werbung für Impfungen machen, das kostet die Kassen ja soviel. Und das wollen wir ja nicht.
Wir machen uns ja Sorgen um die Geldbeutel aller, und höhere Beiträge können die meisten nicht mehr bezahlen.
Die Leute wollen wirksame Medikamente und keine teuren Placebos mit Nebenwirkungen, also ...machen Sie sich nützlich.
Wenn man diesen teuren schulmedizinischen Placebos nämlich vertraut, so wie mein Vater, dann kann es passieren, daß ...(Ihr) Zitat:
...Natürlich kann man an Placebos sterben, nämlich dann, wenn richtige Medizin und Hilfe notwendig ist, dies aber im Vertrauen auf Hokus-Pokus unterbleibt.

Ab wann bekommt man dann die "richtige" Medizin und die richtige Hilfe und nicht den Hokus-Pokus ?
Muß man den Ärzten in der Klinik dann ein besonderes Zauberwort sagen?
Wenn der Hokus-Pokus schon 350 000 DM gekostet hat, was muß man dann für die "richtige Medizin" bezahlen ?
Fragen über Fragen.
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Bulganin
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Re: Widerlich, das Gewinnstreben der Ärzte!
Antwort #4 - 11. November 2010 um 12:45
 
Muru schrieb am 11. November 2010 um 12:40:
...
Gegen Polio und Diphterie, ...


Den ganzen ärztehasserischen Unsinn lasse ich mal lieber, das führt zu nichts.

Nur eine kleine Anmerkung, Sie Akademiker. Weil Sie das bei anderen (ich darf an Hollunder erinnern) so stört.

Es heißt Diphtherie

Sie wissen sicher, was jetzt folgt: http://de.wikipedia.org/wiki/Diphtherie
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... Ausübung von "Heilkunde" ohne Bestallung gehört abgeschafft...NEMs brauchen nur die Hersteller und die Verticker...Ausübung von "Heilkunde" ohne Bestallung gehört abgeschafft...
 

 
Muru
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Re: Widerlich, das Gewinnstreben der Ärzte!
Antwort #5 - 11. November 2010 um 12:49
 
Danke für den Hinweis.
Das war ein kleiner Test. Wollte mal sehen, ob Ihnen beim medizinischen Vokabular so kleine Dinge wenigstens auffallen.
Das läßt ja hoffen und spricht durchaus für Sie.
Desweiteren: Ich hasse keine Ärzte, in meinem Freundeskreis sind eine Menge. Alle nett, bemüht und kompetent.
Dennoch:
Sie beantworten meine Fragen nicht.
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Bulganin
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Geschlecht: male
Re: Widerlich, das Gewinnstreben der Ärzte!
Antwort #6 - 11. November 2010 um 12:53
 
Bulganin schrieb am 11. November 2010 um 12:45:
Muru schrieb am 11. November 2010 um 12:40:
...
Gegen Polio und Diphterie, ...


Den ganzen ärztehasserischen Unsinn lasse ich mal lieber, das führt zu nichts.Nur eine kleine Anmerkung, Sie Akademiker. Weil Sie das bei anderen (ich darf an Hollunder erinnern) so stört.

Es heißt Diphtherie

Sie wissen sicher, was jetzt folgt: http://de.wikipedia.org/wiki/Diphtherie

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Muru
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Beiträge: 23

Re: Widerlich, das Gewinnstreben der Ärzte!
Antwort #7 - 11. November 2010 um 12:59
 
Erklären Ihre gelbgefärbten Zitate die immensen Kosten für unwirksame Medikamente?

Kämpfen Sie weiter für eine bezahlbare und wirksame Schulmedizin, das finde ich begrüßenswert.
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Hema
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Beiträge: 6071

Re: Widerlich, das Gewinnstreben der Ärzte!
Antwort #8 - 11. November 2010 um 14:36
 
Muru, Ihnen ist aber schon prinzipiell klar, dass es auch heute noch Krankheiten/Stadien gibt, bei denen es (noch) keine wirksamen Mittel/Behandlungsmethoden gibt? Entwertet dies die vielen sinnvollen und wirksamen Therapien, die unsere Lebenserwartung auf das heutige Niveau brachten? Schauen Sie mal in die Dokumentation Krebs vom RKI:

Verbreitung von Krebserkrankungen in Deutschland
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elf
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Widerlich, diese verlogenen Beiträge
Antwort #9 - 11. November 2010 um 15:03
 
Muru schrieb am 11. November 2010 um 12:59:
Erklären Ihre gelbgefärbten Zitate die immensen Kosten für unwirksame Medikamente?
Wie soll man etwas erklären, wenn Murus Beitrag von vorn bis hinten erstunken und erlogen ist?
Falls nicht:
Dann fehlen Einzelheiten, zu denen man Stellung nehmen könnte.
So steht einfach mal eine Summe im Raum und ein toter Vater muss herhalten für einen Trottel-Beitrag.
Geschmacklos.
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