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LTE: Elektrosmog 2.0? (Gelesen: 18736 mal)
Stev
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LTE: Elektrosmog 2.0?
22. Oktober 2010 um 13:16
 
Bald soll es ja noch ein neues Mobilfunknetz geben. Fürs mobile Internet. Da wahrscheinlich auch bei uns bald die ersten Masten errichtet werden würde mich interessieren ob LTE noch gefährlicher ist als das was es jetzt schon gibt. Also UMTS & CO. Ganz so unbedenklich scheint es ja doch nicht zu sein. Zitat:
“Über die konkret auftretenden Immissionen durch LTE-Basisstationen ist derzeit allerdings noch wenig bekannt.”

Die Studie soll zwar Aufschluss geben aber kann man sowas auch trauen? Bis Jahresende habe ich gehört sollen schon über 1000 Masten in Deutschland stehen. Kommendes Jahr noch mehr. Was haltet Ihr davon?

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Re: LTE: Elektrosmog 2.0?
Antwort #1 - 22. Oktober 2010 um 15:08
 
Zitat:
Viele Menschen und Kommunen beschäftigt derzeit die Frage, wie sich die Mobilfunkimmissionen durch den Ausbau der LTE-Netze verändern. "Mit dem Ziel, bereits im Vorfeld eines flächendeckenden LTE-Netzausbaus konkrete Messdaten zu den LTE-Mobilfunkfeldern zu ermitteln, hat das IZMF im Sommer 2010 eine Pilotstudie in Auftrag gegeben", erläutert Dagmar Wiebusch, Geschäftsführerin des IZMF. Die Durchführung dieser Studie zur messtechnischen Erfassung der
LTE-Immissionen liegt beim renommierten Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST). Sie ist international eine der ersten Studien dieser Art. Untersucht werden insgesamt sieben LTE-Sendeanlagen, davon fünf im Testbetrieb in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, sowie zwei LTE-Sendeanlagen in Brandenburg und Bayern im realen Pilotbetrieb.

...

"Bei der Ermittlung der Immissionen haben wir besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass über die LTE-Sendeanlagen derzeit nur ein geringes Verkehrsaufkommen abgewickelt wird. Sämtliche Messdaten werden daher auf eine maximal mögliche Vollauslastung der LTE-Anlagen hochgerechnet. So stellt das Verfahren eine zuverlässige Abschätzung der künftig zu erwartenden Immissionen sicher", erklärt Dr. Christian Bornkessel, Projektleiter beim IMST.

...

Öffentliche Präsentation der Ergebnisse
Nach Abschluss aller Messungen und Auswertung der gewonnenen Daten präsentiert das IZMF die Ergebnisse der Pilotstudie am 10.11.2010 in München im Rahmen einer Pressekonferenz. Darüber hinaus sind für 2011 bundesweit Workshops für kommunale Mandatsträger und Mitarbeiter kommunaler Verwaltungen geplant.

Die Messergebnisse und ihre Bewertung aus technischer und biologischer Sicht wie auch alle Informationen zum Messverfahren stehen nach Abschluss der Messreihe unter www.izmf.de auf der Webseite des IZMF zum Download bereit.


Quelle: http://www.izmf.de/html/de/67662.html
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Re: LTE: Elektrosmog 2.0?
Antwort #2 - 22. Oktober 2010 um 15:16
 
Weitere Infos zu den (bisherigen) Grenzwerten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Sechsundzwanzigste_Verordnung_zur_Durchf%C3%BChrung...
http://bundesrecht.juris.de/bimschv_26/index.html

Das IZMF schreibt u.a.:

Zitat:
... LTE nutzt dieselbe Technik (OFDM-Technik) wie die bereits eingeführten Funktechniken DVB-T (Fernsehen), WLAN (IEEE 802.11 a,g,n), WIMAX u. a. Die zur OFDM-Technik vorliegenden Forschungsergebnisse und Erfahrungen, sowohl zum Frequenzbereich wie auch zu der zugrunde liegenden OFDM-Technik, lassen bei Einhaltung der Grenzwerte kein Gefährdungspotential durch LTE-Mobilfunkfelder erkennen. ...


Zitat:
... Die gesundheitliche Wirkung von Mobilfunkfeldern ist inzwischen umfassend untersucht. Diese Forschungsergebnisse können auch für die Bewertung der neuen LTE-Technologie herangezogen werden. Nach Auffassung der relevanten nationalen wie internationalen Fachgremien gibt es kein gesundheitliches Risiko durch die Mobilfunktechnologie, sofern die Grenzwerte eingehalten werden.  ...


Zitat:
Wer überprüft die Einhaltung der Grenzwerte?          
       
Die Bundesnetzagentur prüft für jeden einzelnen Standort die Einhaltung der Grenzwerte. Die Behörde ermittelt hierzu die notwendigen Sicherheitsabstände und stellt eine Standortbescheinigung aus.
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Re: LTE: Elektrosmog 2.0?
Antwort #3 - 22. Oktober 2010 um 15:16
 
Informationen des BfS:

Zitat:
Neuer Mobilfunkstandard LTE

Die Lizenzbedingungen der Bundesnetzagentur schreiben keine bestimmte Technik vor. Um die Frequenzen möglichst effizient zu nutzen und einen schnellen Internetzugang mit einer möglichst hohen Datenübertragungsrate zu erreichen, wird voraussichtlich aber auch der neue Mobilfunkstandard „LTE“ (Abkürzung für „Long-Term Evolution“) eingesetzt werden, der von der Signalform eher dem UMTS-Standard ähnelt als dem gepulsten GSM-Verfahren. Das von LTE genutzte Modulationsverfahren („Orthogonal-Frequency-Division-Multiplexing“, kurz OFDM) wird auch von anderen modernen drahtlosen Übertragungstechniken wie beispielsweise DVB-T und WiMAX verwendet.

Das Übertragungsverfahren von LTE wurde im Rahmen des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms nicht explizit untersucht. Wissenschaftliche Studien ergaben allerdings bisher keinen Hinweis darauf, dass Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder nur bei bestimmten Frequenzbereichen oder nur bei bestimmten Modulationsarten auftreten – so dass die Ergebnisse des DMF hier übertragbar sind.

Wissenschaftlich gesehen können unterschiedliche Wirkmechanismen für die nicht untersuchten Frequenzbereiche und Modulationsverfahren selbstverständlich niemals völlig ausgeschlossen werden – in Anbetracht der zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsergebnisse sind sie jedoch unwahrscheinlich.

Langzeitwirkung von Mobilfunkstrahlung wird noch untersucht

Die Frage nach Langzeitwirkungen und Wirkungen auf besonders empfindliche Organismen - wie die von Kindern - konnte das DMF nicht abschließend beantworten. Da drahtlose digitale Kommunikationstechniken erst seit etwas mehr als zehn Jahren intensiv genutzt werden, sind verlässliche Aussagen zur Langzeitwirkung noch nicht möglich.

Kinder konnten im Rahmen des DMF aus ethischen Gründen nicht direkt untersucht werden. Die Bewertung des gesundheitlichen Risikos für Kinder basiert daher im Wesentlichen auf Berechnungen und Übertragungen der Ergebnisse von Untersuchungen an Erwachsenen auf Kinder bzw. von jungen Tieren auf Kinder. Diese Übertragungen sind mit Unsicherheiten behaftet. Es ergaben sich aber bislang keine schwerwiegenden Hinweise, dass das mögliche gesundheitliche Risiko für Kinder bisher unterschätzt wurde.

Schutzwirkung bestehender Grenzwerte

Insgesamt gibt es in Anbetracht der Ergebnisse des DMF sowie der aktuellen internationalen Forschung keinen Anlass, die Schutzwirkung der bestehenden Grenzwerte zu bezweifeln. Dies gilt auch für die jetzt versteigerten Frequenzbereiche.

Allerdings sollte aus Sicht des BfS beim Betrieb der bestehenden sowie bei der Entwicklung neuer drahtloser Kommunikationstechniken dennoch vorsorglich darauf geachtet werden, die Strahlenbelastung von Nutzern und Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Dies gilt uneingeschränkt auch für die Techniken, die erfolgreiche Bieter in den aktuell versteigerten Frequenzbereichen einsetzen werden.

Grundsätzlich fordert das BfS dazu auf, wesentliche Parameter neuer Techniken rechzeitig bekanntzugeben, damit Wissenschaft und Strahlenschutz Gelegenheit haben, vor der Einführung der neuen Techniken deren Gesundheitsverträglichkeit zu prüfen.


Quelle: http://www.bfs.de/de/elektro/hff/papiere.html/neue_mobilfunkfrequenzen.html
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Beiträge: 3464
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Re: LTE: Elektrosmog 2.0?
Antwort #4 - 22. Oktober 2010 um 16:42
 
Über eine Datenbank der Bundesnetzagentur erhält man eine Karte mit den Standorten aller Sendestationen - und die Ergebnisse der so genannten EMP-Messstationen.

http://emf2.bundesnetzagentur.de/karte.html
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Stev
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Beiträge: 8

Re: LTE: Elektrosmog 2.0?
Antwort #5 - 22. Oktober 2010 um 17:06
 
Danke für die zahlreichen interessanten Anworten.
Das mit DVB-T (Grenzwerten und Modulation) wusste ich noch gar nicht. Die Quintessenz wie ich so sehe ist also: Es ist unwahrscheinlich, dass eine gesundheitliche Gefahr besteht. Ausschließen kann es aber auch noch keiner...
Bin mal gespannt was das IZMF in ein paar Wochen präsentiert.
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J1mbo
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Beiträge: 1

Re: LTE: Elektrosmog 2.0?
Antwort #6 - 15. November 2013 um 13:16
 
Hallo Stev,

ich denke das siehst du richtig - da es das "Netz"- bzw- die Frequenzen - bereits vorher gab und dieses nun lediglich anders genutzt wird verringert oder erhöht sich die Belastung auf keinen Fall.

Die Berichte verneinen zwar eine Gesundheitsgefährdung, zu 100% sicher kann man aber natürlich nie sein. Besonders was langfristige Entwicklungen angeht.
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baubiologie_reg
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Beiträge: 30

Re: LTE: Elektrosmog 2.0?
Antwort #7 - 06. Dezember 2013 um 16:23
 
Lieber forum_admin,

die Seite von izmf.de ist ein Zusammenschluss der Mobilfunkbetreiber. Wussten Sie das schon?

Insofern muss jeder Satz kritisch hinterfragt werden, da die sich nur von der besten Seite zeigen.

Joachim
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Tropfen
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Beiträge: 45
Kirchberg, Oberbayern
Geschlecht: male
Re: LTE: Elektrosmog 2.0?
Antwort #8 - 12. Oktober 2014 um 13:21
 
baubiologie_reg schrieb am 06. Dezember 2013 um 16:23:
Lieber forum_admin,

die Seite von izmf.de ist ein Zusammenschluss der Mobilfunkbetreiber. Wussten Sie das schon?

Insofern muss jeder Satz kritisch hinterfragt werden, da die sich nur von der besten Seite zeigen.

Joachim


Das Elektrosmog-Forum des IZgMF ist "kein Forum" der Mobilfunkbetreiber, auch wenn dies die Meinung mancher Angstmacherforen, wie z.B. Diagnose Funk, Gigahertz ist und manche Bau- Geo und andere biologen es gerne so sehen würden!

Nur weil man dort nicht mit den Wölfen heult, ist man nicht gleichzeitig dem Rädelsführer verbunden!

Bei LTE ist es so, dass nicht der HF-Strahl als Problemauslöser wirkt, sondern die Magnetfeldstörungen welche die Koppelungslinien hinterlassen!

Bester Gruß,
Tropfen



 

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elf
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Beiträge: 8417
Südland
Geschlecht: male
Re: LTE: Elektrosmog 2.0?
Antwort #9 - 12. Oktober 2014 um 17:41
 
Klar:

Meiner Oma ging´s auch sofort schlechter, als statt Kuhlenkampf in S/W dann Gottschalk in PAL ausgestrahlt wurde.
Ebenso klar ist, dass sie daran (PAL) dann auch gestorben ist. Das sind ja ganz andere Strahlen als S/W!

Wer hat je gezählt, wie viele Menschen pro Monat (!) allein in Deutschland (!) an WLAN-Stahlungen (Blitze!) gestorben sind.

Die Auftragsforschung unterdrückt die Wahrheit.
Darum müssen dusselige Tropfen so laut schreien.
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