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Reductil.... hilft es wirklich? Erfahrungen. (Gelesen: 4751 mal)
natalie777
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Beiträge: 2

Reductil.... hilft es wirklich? Erfahrungen.
01. November 2010 um 14:56
 
Ich bin übergewichtig. Ich möchte mir Reductil bestellen und 10-15kg damit abnehmen. Also ich wiege bei 1,65m 75kg, das ist zu viel. Bis jetzt hat keine diät etwas gebracht. Ich möchte mit Reductil abnehmen, aber wollte zuerst einige Erfahrungen lesen.
Danke für die Antworten
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Anna96
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Beiträge: 99

Re: Reductil.... hilft es wirklich? Erfahrungen.
Antwort #1 - 01. November 2010 um 15:16
 
Haben sie das gelesen, Natalie?

"Die Europäische Arzneimittelzulassungsbehörde EMA hat empfohlen, die Marktzulassung für Abnehmmedikamente mit dem Wirkstoff Sibutramin (Reductil®) auszusetzen. Der Grund: Sibutramin steigert bei übergewichtigen Menschen, die weitere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck) aufweisen, die Gefahr von kardiovaskulären Ereignissen (wie Schlaganfall und Herzinfarkt). Als Reaktion auf die EMA-Empfehlung hat der Hersteller den Verkauf von Reductil gestoppt. "

http://www.bfarm.de/cln_012/nn_424276/DE/BfArM/Presse/mitteil2010/pm01-2010.html__nnn=true

Wollen sie wirklich für eine Abnehmpille ein mögliches schwerwiegendes Risiko eingehen? Was ist mit Ernährungsumstellung und Sport?
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natalie777
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Beiträge: 2

Re: Reductil.... hilft es wirklich? Erfahrungen.
Antwort #2 - 01. November 2010 um 15:24
 
Mit Sport ist es ein bisschen schwer für mich. Ich arbeite viel, habe zwei Kinder, und abends muss ich mich um Kinder kümmern, nicht auf Sport gehen.  Ich denke Reductil kann mir helfen meine Ernährung umstellen.
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Hema
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Beiträge: 6076

Re: Reductil.... hilft es wirklich? Erfahrungen.
Antwort #3 - 01. November 2010 um 17:54
 
natalie777 schrieb am 01. November 2010 um 14:56:
Ich bin übergewichtig. Ich möchte mir Reductil bestellen und 10-15kg damit abnehmen. Also ich wiege bei 1,65m 75kg, das ist zu viel. Bis jetzt hat keine diät etwas gebracht. Ich möchte mit Reductil abnehmen, aber wollte zuerst einige Erfahrungen lesen.
Danke für die Antworten


Mit zwei Kindern ist man ja eigentlich "auf Trab" gehalten.

Haben Sie denn schon die "Kleinen Kniffe" gemacht?

Kleine Kniffe:

- bei den Getränken Kalorien sparen: keine Obst-Säfte, allenfalls gelegentlich und verdünnt, nur Wasser und Kaffee/Tee ohne Zucker und/oder ganz wenig Milch, keine Milch (für einen Liter Vollmilch, den man ja so locker wegsüpfeln kann, fallen ca. 700 Kalorien an)

- wenn Sie meinen, "Knabberzeugs" essen zu müssen: keine Chips, eher Salzgebäck, und in den Verbrauch einrechnen, wobei 100 g Salzgebäck so viel hat wie 100 g Knäckebrot

- kein Knäckebrot (das schlägt sehr zu Buche, die einzelne Scheibe ist zwar leicht, aber davon futtert man leicht mal 100 g, ohne wirklich satt zu werden), besser Vollkornbrot

- selten Reis, selten Nudeln, oft Kartoffeln

- Obst nicht einzurechnen vergessen: je nach Obstsorte kann das sehr zu Buche schlagen. Für ein Kilo Bananen oder Weintrauben kann man auch eine mittlere Pizza essen; besser Mandarinen, Orangen, Melonen, Äpfel, Birnen

- wenig Nüsse

- kein Müsli/Frühstücksflocken; wenn man was in der Richtung mag, lieber Haferflocken mit Wasser brühen (die kernigen), kurz quellen lassen und mit etwas Milch oder einem Fruchtjoghurt anrichten

- wenig Schokolade; bei bekannten Schoko-Gelüsten lieber einen fettarmen Schokopudding bereiten oder als Fertigprodukt da haben

- statt Gouda und Co lieber Harzer Käse und körnigen Frischkäse

- statt Salami und Co lieber ein Stück Schweinefleisch (Schinkenbraten) selber kochen, abkühlen und in dünne Scheiben schneiden. Das lässt sich so auch problemlos portionsweise einfrieren und für den nächsten Tag im Kühlschrank auftauen; als Brotbelag

- zum Knabbern rohen Kohlrabi (mal probieren, der schmeckt sehr lecker!) oder Paprika-Schoten


Wenn Sie für die Kinder Frühstück mit Haferflocken machen, können Sie für sich die fettarme Milch/Joghurt, evtl. auch zuckerreduziert oder mit Süßstoff, und für die Kinder (die sind normalgewichtig?) die Produkte mit normalem Fett- und Zuckergehalt nehmen. So hält sich der Aufwand in Grenzen.


Bevor man an so etwas wie Reductil überhaupt denkt, sollte man erst das machen.
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Beiträge: 3302
Augsburg
Re: Reductil.... hilft es wirklich? Erfahrungen.
Antwort #4 - 02. November 2010 um 11:13
 

Artikel erschien in: Ratgeber Kosmetik 10:2010 mit CD

Abnehmen
Dicke Geschäfte

Wer schon einmal eine Crash- oder Blitzdiät ausprobiert hat, weiß: Diese Schlankheitskuren tragen ihre Namen nicht, weil man damit schnell und dauerhaft abnimmt, sondern weil man damit auf den Bauch fällt und blitzschnell die Kilos wieder drauf hat.

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Fragwürdige Zutaten

Appetitzügler enthalten Stoffe, die den Hunger dämpfen. Allerdings verlieren sie nach längerer Einnahme ihre Wirkung. Das größere Risiko sind aber die starken Nebenwirkungen der Substanzen. Sibutramin zum Beispiel kann zu Bluthochdruck, Herzrasen, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit und Verstopfung führen. Weltweit sind bereits 34 Todesfälle bekannt, die mit Sibutramin in Verbindung gebracht werden.

Dabei soll Sibutramin nach Angaben der Pharmafirmen, die die Substanz einsetzen, nicht nur das Gewicht senken, sondern auch die Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern. Dass beides nicht stimmt, hat kürzlich eine Langzeitstudie gezeigt. Die Europäische Arzneimittelagentur EMA nahm diese Erkenntnis zum Anlass, die fragwürdige Schlankheitszutat aus dem Verkehr zu ziehen. Ende Januar 2010 wurden die Hersteller aufgefordert, sibutraminhaltige Erzeugnisse wie Reductil, Zelium, Reduxade sowie Generika zurückzurufen.

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Forum Admin
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Beiträge: 3302
Augsburg
Re: Reductil.... hilft es wirklich? Erfahrungen.
Antwort #5 - 02. November 2010 um 11:14
 

Artikel erschien in: Ratgeber Kosmetik 10:2010 mit CD

Abnehmen
Dicke Geschäfte

Wer schon einmal eine Crash- oder Blitzdiät ausprobiert hat, weiß: Diese Schlankheitskuren tragen ihre Namen nicht, weil man damit schnell und dauerhaft abnimmt, sondern weil man damit auf den Bauch fällt und blitzschnell die Kilos wieder drauf hat.

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So erkennen Sie unseriöse Anbieter

* Seien Sie grundsätzlich vorsichtig, wenn Ihnen versprochen wird, Sie könnten mehr als ein Kilo pro Woche abnehmen. Auch Vorher-Nachher-Fotos, blumige Erfahrungsberichte und eine Empfehlung durch dubiose Institute deuten auf ein unseriöses Angebot hin.

* Unseriös sind Produkte, die versprechen, dass man schnell und ohne eigenes Zutun wie Bewegung, Ernährungsumstellung und weniger Essen abnehmen kann.

* Misstrauen Sie Geld-zurück-Garantien. Theoretisch haben Sie zwar das Recht, ein unwirksames Produkt zurückzugeben und das Geld einzufordern. Doch oft haben die Anbieter ihren Firmensitz im Ausland und dort haben deutsche Behörden keinen Zugriff.

* Unseriöse Produkte müssen im Voraus bezahlt werden oder kommen per Nachnahme ins Haus.

* Vorsicht vor Mitteln, die per Direktverkauf im kleinen Kreis angepriesen werden. Sie sind meistens besonders teuer. Häufig sollen dazu noch weitere überteuerte Diätprodukte und Nahrungsergänzungsstoffe erstanden werden. Fühlen Sie sich durch die private Atmosphäre nicht genötigt, das Produkt zu erwerben.

* Schlankheitstees sind oft nichts anderes als normale Tees. Sie sind von Natur aus kalorienfrei und vorübergehend sättigend.

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