steffi312 schrieb am 18. März 2011 um 14:55:Hema schrieb am 18. März 2011 um 14:37:Links zu den Meldungen wären nicht schlecht, damit man es entheddern kann.
Es wäre auch schön, wenn Sie nicht nur die Nummern der Fanggebiete hinknallen (sorry!) würden, sondern das ausschrieben. Die kennt doch keiner auswendig, Sie doch sicher auch nicht? Wenn Sie also eine Auskunft haben wollen, wäre es nett, wenn da nicht nur Zahlen stehen, die man erst mal wieder entschlüsseln muss. Danke.
Die "Bild" ist sicher keine gute Quelle für was auch immer.
Hier werden - WENN es Gefahen gibt - immer zeitnah Expertenmeinungen und ggf. Warnungen veröffentlicht:
BfRÜberlegen Sie mal logisch, alleine von der Zeit ist das viel zu kurz her.
Wenn man super vorsichtig sein will, keine Soja-Sauce und kein Sushi aus Japan, aber natürlich nur nach den Vorfällen. Was jetzt im Handel ist, hat diese Probleme gar nicht mitkriegen können.
Nicht kirre machen lassen.
61 ist das Seegebiet vor Japan, sorry, aber ich dachte das wäre logisch weil ja vor diesem Fanggebiet gewarnt wird.
Was 67 ist weiß ich auch nicht, aber wohl unbedenklich weil ja nur vor 61 gewarnt wird.
Finde ich ja auch, dass die Zeit viel zu kurz war aber warum wird dann gewarnt?
Mit Warnungen macht man Auflage.
Mit Entwarnungen nicht.
Zitat:Aber ich denke, dass Lebensmittel so schnell wie möglich verarbeitet werden.
Wie schnell das weiß ich als Laie nicht.
Erst hieß es ja auch, noch wären die erhältlichen Lebensmittel unbedenklich,
aber nur ein oder zwei Tage später: "Fisch aus dem Fanggebiet 61 liegenlassen!!!
Auch weiß ich nicht, wie die Lage im Fanggebiet ist.
Das Fanggebiet ist ja nun etwas größer. Zu massiven Ausstössen ist es noch nicht gekommen. Ich glaube nicht, dass die Ware, die jetzt in den Regalen liegt, wenige Tage alt ist. Wir sprechen doch über verarbeiteten TK-Fisch (bei Frischfisch könnte dies anders sein, aber der stammt hier nicht von dort)? Die Schiffe sind zum Teil wochenlang auf Fahrt. Dann liefern sie ab und dann wird erst in den Großhanel
verschifft, was seine Zeit dauert. Von dort dann Verteilung auf die Einzelhändler.
Übrerdies: Hersteller, die Ware auf den hiesigen Markt bringen, sind verpflichtet, nur unbedenkliche Ware zu verkaufen.
Zitat:Die Berichte las ich in den gedruckten Zeitungen darum fehlen die Links.
Dein Link, das sind doch die, die uns weismachen wollen, dass das Dioxin in den Lebensmitteln (letzter Lebensmittelskandal)
doch "gar nicht schlimm gewesen ist"...
Nein, das sind die, die nachgemessen haben und wenig gefunden haben bei dem, was in den Handel gelangte.
Zitat:Also das genaue Gegenteil von "Bild"
"Nichts ist schlimm außer man liest Bild"
Verharmlosung ist nicht vertrauenswürdiger als Panikmache. Wenn Sie die Darstellungen des BfR als "Verharmlosung" empfinden, sind Sie schon in die "Bild-Falle" getappt.
Wenn keine nennenswerten Mengen gefunden werden, dann IST das harmlos, dann braucht man das nicht zu "verharmlosen". Bei allem Stoffen kommt es auf die Menge an. Das ist eine sehr wichtige Erkenntnis.
Es wurde vielfach gemessen und angemessen reagiert. Machen Sie sich zur Verdeutlichung hier noch mal ein Bild:
BfR zu DioxinDas BfR beobachtet die Situation sicher ganz genau.
Nachtrag:
Schauen Sie mal, ich hab hier was für Sie gefunden von der Verbraucherzentrale Hamburg (die sind eher sehr vorsichtig):
VzH