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18. Juni 2013 um 08:17
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  › Unser täglich Gift TV-Ausstrahlung am 15.3.2011 um 20.15 Uhr
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Unser täglich Gift TV-Ausstrahlung am 15.3.2011 um 20.15 Uhr (Gelesen: 8109 mal)
Schau-ma-amoi
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Re: Unser täglich Gift TV-Ausstrahlung am 15.3.2011 um 20.15 Uhr
Antwort #20 - 15. April 2011 um 07:43
 
Geenen schrieb am 15. April 2011 um 06:51:
Zu allen Zeiten hielten sich Menschen für modern. Wer glaubt, das moderne wissenschaftliche Weltbild sei frei von fundamentalen Irrtümern, irrt gewaltig.
Theorien, die im Rahmen bestehender Grundsätze eine 'optimale' Erklärung bestimmter Phänomene darstellen, oft den Keim (weiterer) künftiger Widersprüche in sich tragen. Werden solche Widersprüche mit der Zeit immer offensichtlicher, so müssen die Grundsätze hinterfragt werden, die zur Erklärung geführt haben. Im Sinne der Vernunft weisen die Widersprüche darauf hin, dass etwas mit der Erklärung oder den Grundsätzen, auf denen sie basiert, nicht stimmt. Werden die Widersprüche aber akzeptiert, indem man die Vernunft als unzureichend erklärt oder das Widerspruchsprinzip ausser Kraft setzt, so handelt man im Sinne von Glauben und Dogmatik.
In ihrem Mittelpunkt stehen Annahmen von absoluter Autorität, die ihrerseits die Grundlage abgeben für Muster von Intoleranz gegen andere.
Kennzeichnend sind damit geistige Geschlossenheit, ein rigider und autoritätsgeneigter Denkstil sowie Intoleranz.



Die ersten beiden Absätze haben sie einige Postings vorher eingestellt, ohne auf Kritik daran reagieren zu können. Das ist Spam.

Gerade das ist Wissenschaft nicht. Forschung ist nicht autoritätsorientiert, die einzige Autorität, die akzeptiert wird, ist die Evidenz. Oberpriester finden Sie in Religionen und Ideologien - und nur dort.


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Geenen
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Re: Unser täglich Gift TV-Ausstrahlung am 15.3.2011 um 20.15 Uhr
Antwort #21 - 15. April 2011 um 09:45
 
Antwort zu dem Film:

Greenpeace-Studie:

Zitat:
Pestizid-Last im Essen weit unterschätzt

Ebenso unerfreulich ist das Ergebnis der zweiten Studie "Grenzen der Pestizidanalytik". Die beschreibt, wie sehr die Sicherheit unter den Defiziten der konventionellen Lebensmittelkontrolle leidet: Die Hälfte der bislang 1350 bekannten Spritzmittel können von staatlichen Labors routinemäßig, d.h. mit geringem Zeit- und Budgetaufwand, nicht nachgewiesen werden. Die meisten Labors erkennen sogar weniger als 400 Wirkstoffe.

"Wir müssen davon ausgehen, dass weitaus mehr gesundheitsschädliche Spritzmittel in unserem Essen stecken, als bisher angenommen", stellt Krautter fest. Dr. Günter Lach, Chemiker und Herausgeber der Studie fordert: "Es muss möglich sein, in jedem Lebensmittel eine Belastung zu erkennen - schnell und unter vertretbarem Kostenaufwand. Neue und optimierte Analyseverfahren müssen entwickelt werden."

Giftig, unsichtbar, dennoch erlaubt

Allein in den vergangenen drei Jahren hat das zum Landwirtschaftsministerium gehörende Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Deutschland 38 Wirkstoffe zugelassen, von denen zwölf durch die Routineuntersuchungen der Labors nicht erkannt werden. Dazu zählt beispielsweise das Spritzmittel Amitrol von Bayer, das hormonelle Störungen hervorrufen kann und im Anbau von Äpfel, Birnen und Wein erlaubt ist.


http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/verbraucher/unser-taegliches-gift/1161994....


Zitat:
Greenpeace: Pestizid-Grenzwerte der EU bedeuten Gesundheitsrisiko

http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/sonstige_fachbereiche/ernaehrun...

Hat sich schon etwas verbessert?
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elf
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Gift TV
Antwort #22 - 15. April 2011 um 10:59
 
Geenen schrieb am 15. April 2011 um 09:45:
Hat sich schon etwas verbessert?

Ja
Zitat:
Höchstwerte für 13 Pestizide gesenkt

http://www.eu-koordination.de/umweltnews/news/chemie/801-hoechstwerte-fuer-13-pe...
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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“   (Ziya Gökalps)
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Geenen
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Re: Unser täglich Gift TV-Ausstrahlung am 15.3.2011 um 20.15 Uhr
Antwort #23 - 15. April 2011 um 11:41
 
Druck bringt Bewegung bei den Höchstgrenzen.
Wie sieht es bei einer Kombination von Pestitziden in Lebensmitteln und der damit verbundenen Kombinationswirkungen zwischen den Schadstoffen mit den Höchstgrenzen aus?
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Geenen
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Beiträge: 467

Re: Unser täglich Gift
Antwort #24 - 27. Mai 2011 um 10:18
 
Zitat:
Chemiekalie Bisphenol A
In Babyflaschen verboten, in Kassenbons ganz legal

Mit Bisphenol A kommt jeder ständig in Berührung: Der Stoff ist in Thermopapier – etwa in manchen Kassenbons –, in DVDs und zahlreichen Kunststoffen enthalten. Sie findet sich in Beschichtungen von Konservendosen und in Mikrowellengeschirr. Zudem ist sie eine Grundlage für Epoxydharze und Polycarbonate, kann in Zahnfüllungen, Bremsflüssigkeiten oder in den Gehäusen elektrischer Geräte vorkommen. Detlef Wölfle vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin sagt, dass sich die Polycarbonate besonders für Babyfläschchen eignen, weil sie klar und bruchsicher sind. Auch in den Schilden von Schnullern wurde die Substanz verwendet. Doch es mehrte sich der Verdacht, dass Bisphenol A gesundheitsschädlich sein könnte – und inzwischen greifen viele Hersteller auf andere Materialien zurück.

Einfluss auf die geschlechtliche Entwicklung und Fortpflanzungsfähigkeit


So vielfältig die Anwendung des Stoffes, so vielfältig sind auch die Wirkungen, die BPA zugeschrieben werden, wenn es vom Körper aufgenommen wird. ,,Die Chemikalie gehört zu den endokrinen Disruptoren, das heißt, sie ahmt die Wirkungen eines Hormons nach, ist aber selbst keins“, sagt der Toxikologe Gilbert Schönfelder von der Berliner Charité. Der Forscher beschäftigt sich seit rund zehn Jahren mit der Substanz und ,,freut sich sehr“ über den Beschluss der EU. Da BPA an die Rezeptoren für Östrogen andockt, könnten nämlich die biologischen Vorgänge des Hormons im Körper gestört werden. Unter anderem können die geschlechtliche Entwicklung oder die Fortpflanzungsfähigkeit beeinflusst werden, was Tierversuche gezeigt hatten.

Menschen nehmen Bisphenol A vor allem über Lebensmittel auf

In Trinkwasser kommt der Stoff praktisch nicht vor. In die Nahrung kommt er wahrscheinlich über die Innenbeschichtung von Konservendosen, oder er löst sich unter Umständen durch heißes Wasser aus Polycarbonat-Gefäßen. ,,Wir haben zu BisphenolA eine sehr große Menge an Daten vorliegen“, sagt Detlef Wölfle vom BfR. BPA sei eine Modellsubstanz für endokrine Disruptoren, mit der sich viele Fragen klären lassen. Daher gebe es viele Studien, deren Qualität und Plausibilität aber sehr unterschiedlich sei, sagt Wölfle. ,,Dann stellt sich die Frage, wie man mit so einer Substanz umgeht. Es gibt ja auch eine Vielzahl anderer Stoffe, die hormonähnlich wirken und möglicherweise ähnliche Effekte hervorrufen.“ Ob ein Verbot ausgesprochen wird oder andere Maßnahmen ergriffen werden, sei eine Entscheidung der ,,Behörden des Risikomanagements.“

Viele Studien stammen von der Industrie

Ein Argument von Kritikern wie Schönfelder ist auch die Masse an Studien, die von der Industrie selbst stammen, also nicht unabhängig sind. ,,Das liegt bei einer Massenchemikalie in der Natur der Sache“, sagt Markard vom UBA. ,,Die Industrie muss ja beweisen, dass ein Stoff ungefährlich ist.“ Doch die rund 50 Studien, die bei niedrigeren Belastungen mit BisphenolA einen Effekt gezeigt haben, stammen nicht von der Industrie. Allerdings seien bei diesen von der EFSA Mängel angemerkt worden.  


http://www.welt.de/gesundheit/article11971039/In-Babyflaschen-verboten-in-Kassen...
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Geenen
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Re: Unser täglich Gift TV-Ausstrahlung am 15.3.2011 um 20.15 Uhr
Antwort #25 - 06. Juni 2011 um 12:38
 
Zitat:
Endokrin wirksame Stoffe in verbrauchernahen Produkten: Bewertung und Vorsorge


http://www.bfr.bund.de/cm/343/endokrin_wirksame_stoffe_in_verbrauchernahen_produ...
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Geenen
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Re: Food Inc. - Was essen wir wirklich?
Antwort #26 - 14. Januar 2012 um 23:30
 
Zitat:
Food Inc. - Was essen wir wirklich?
Film von Robert Kenner


http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/food_inc_was_essen_wir_wirkl...

Sendetermin

Sa, 14.01.12, 22.30 Uhr
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blauefee
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Re: Unser täglich Gift TV-Ausstrahlung am 15.3.2011 um 20.15 Uhr
Antwort #27 - 15. Januar 2012 um 07:55
 
Sorry, hab den Hinweis auf die Sendung gestern erst jetzt gesehen. Hat jemand die Sendung angeschaut, ist sie lohnenswert? Vielleicht wir sie ja wiederholt, ich google mal ein wenig.
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