Zitat:Das stimmt so nicht. Versicherungsmakler kann man generell Versicherungsvertretern vorziehen, sie sind per Gesetz Vertreter des VersicherungsNEHMERS und nicht der Versicherung. Bei Falschberatung sind sie recht schnell in der Haftung.
Versicherungsmakler vertreten niemanden, außer sich selbst, konkreter ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen. Da in D das System der Provisionsfinanzierung bei solchen Geschäften vorherrscht, handelt er per Definition nicht im Interesse seines Kunden, sondern strebt seine eigene Gewinnmaximierung als Unternehmer an.
Wenn Sie das nicht wollen, weil Sie z. B. vermuten könnten, nicht das "optimale" Produkt zu erhalten: Sie können Ihren Versicherungsmakler auch selbst bezahlen, und bekommen dafür auch eine unabhängigere Beratung, in welche die Höhe der Provision nicht als Entscheidungsparameter eingeht.
Und das Thema Falschberatung müssen Sie erstmal nachweisen können. Oftmals sind die Beratungsprotokolle derart schwammig formuliert, dass Ihnen das nicht gelingen dürfte.