HochWohl schrieb am 15. September 2011 um 10:47:@elf: Zitat:"Viele Patienten vertrauen....Das heißt nichts. Sie vertrauen z.B. auch Himalayasalz, dem Vaterunser und der Wiedergeburt." - ein sehr lustiger Vergleich

Trotzdem im Gesamtbeitrag hab ich den Eindruck, dass Sie etwas übers Ziel hinausschießen. Ich finde, dass Homöopathie einfach ein anderer Ansatz ist, den menschlichen Körper wahrzunehmen.
"Anderer Ansatz"?
Ja, ein völlig veralteter, sinnloser und falscher Ansatz.
Darf man fragen, inwieweit Sie sich damit schon beschäftigt haben? Organon
gelesen?
Finden Sie auch heißes Terpentin (!) auf Verbrühungen (!) gut?
SO anders, so veraltet, sinnlos und falsch sind dort gegebene konkrete Empfehlungen, neben den anderen Inhalten, die leicht von einem aufmerksamen Mittelschüler als falsch erkannt werden können.
Zitat:Doch rein sprachtheoretisch verstehe ich Ihren Einwand, wenn Sie schreiben: "Wenn neutrale Wissenschaftler den Globuli keine Wirkung zuschreiben, dann schreiben Sie, negativ konnotiert: "Kritiker"." Doch auch von der Neutralität der Wissenschaft (als würden da keine spezifischen Menschenbilder konstruiert werden und die Angriffe auf Homöopathie klingen nach der Angst vor Machtverlust oder ähnlichen) finde ich problematisch.
Das klingt mit Verlaub ziemlich albern nach Laienpsychologie.
Nur zur Kenntnis: Das ist keine Geisteswissenschaft, in der man "Menschenbilder konstruiert".
Wirkung oder Nichtwirkung kann man nicht mit "Menschenbildern" bemessen. Meinen Sie, wenn ich mir mit einem Homöopathikum eine Quecksilberintoxikation zuziehe, ich hätte dann nur ein falsches Menschenbild? Weia.

Die Homöopathie ist anhand einfachster naturwissenschaftlicher Grundprinzipien als falsch und sinnlos zu entlarven.