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Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten? (Gelesen: 37234 mal)
Gioia
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Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten?
11. Januar 2012 um 10:51
 
Zuhause haben wir kein W-Lan, meine Kinder hätten aber gerne - ihr Argument: das strahlt sowieso überall... Sie schlagen vor, eine Art Schalter zu installieren, mit dem man Wlan an- und ausschalten kann. Ich habe ehrlich gesagt, keine Ahnung... Wie schädlich ist Wlan? Macht es einen Unterschied, ob man wach ist oder schläft?
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baubiologie_reg
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Beiträge: 30

Re: Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten?
Antwort #1 - 11. Januar 2012 um 12:03
 
WLAN ist neben DECT-Telefonen eine der stärksten Hochfrequenzbelastungen im Haus. Die Werte übertreffen die Strahlung von außen liegenden Mobilfunkssendern deutlich.  Aus meiner Erfahrung strahlen die Geräte in horizontale Richtigung stärker als in vertikale.

Je näher der Anwender am Accesspoint sitzt, desto höher ist die Belastung.

Es macht auf jeden Fall Sinn, die Geräte abzuschalten, wenn sie nicht gebraucht werden. Eine Verkabelung ist zwar ein gewisser einmaliger Aufwand, würde aber für die Zukunft ein strahlungsfreies Arbeiten ermöglichen.

Einen Artikel zu WLAN finden Sie auf folgender Webseite: http://www.elektrosmog-messen.de/wlan-technik.html

Joachim Weise

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elf
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Beiträge: 8422
Südland
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Re: Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten?
Antwort #2 - 11. Januar 2012 um 12:54
 
Hallo, Herr "Baubiologe"(so kann sich jeder nennen) Weise (Mitglied des Vereins, bei dem auch Wünschelrutenkurse angeboten werden)!

In der von Ihnen genannten Quelle wird so gewarnt:
Zitat:
Aufgrund der oben genannten Messergebnisse kann eine gesundheitliche Unbedenklichkeit keineswegs attestiert werden.


Da bekommt ein Leichtgläubiger Angsthase ja richtig Angst und wird nie mehr einen Bahnhof oder Flugplatz betreten.

Um Ihre o.a. Diktion aufzugreifen:
Wo wird aufgrund der oben genannten Messergebnisse eine gesundheitliche Bedenklichkeit von WLAN nachgewiesenermaßen attestiert ?
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franks
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Re: Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten?
Antwort #3 - 11. Januar 2012 um 13:29
 
Für mich ist diese Thematik völlig neu. Ich hätte nicht erahnt, dass WLAN in irgendeiner Weise schädlich sein könnte. Bis auf das es ein Sicherheitsrisiko bei unverschlüsselten Netzwerken besteht, wurde das Thema Gesundheit zumindest medial ja nicht merklich bearbeitet. Ich hatte in unserer Wohnung erst vor einen halben Jahr WLAN installiert, da wir gleichzeitig mit mehreren Notebooks arbeiten möchten. Aus Spargründen haben wir zumindest das WLAN an eine schaltbare Steckdosenleiste angeschlossen, so dass es nachts üblicherweise ausgeschaltet ist. Laut des Berichts kann ja eine gesundheitliche Unbedenklichkeit keineswegs attestiert werden. Was ist denn darunter zu verstehen? Welche Gesundheitsrisiken bestehen?
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elf
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Beiträge: 8422
Südland
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Re: Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten?
Antwort #4 - 11. Januar 2012 um 13:56
 
franks schrieb am 11. Januar 2012 um 13:29:
... Laut des Berichts kann ja eine gesundheitliche Unbedenklichkeit keineswegs attestiert werden. Was ist denn darunter zu verstehen?  

Darunter ist ein alter semantischer Trick der Eso-Abzocker zu verstehen.  

Ich halte dagegen:

Die Menschheit muss sich ein anderes Universum suchen, denn die gesundheitliche Unbedenklichkeit des eben gerade bewohnten Universums konnte bisher keineswegs attestiert werden.
Im Gegenteil:
Fast 100% aller Erdbewohner sterben!
Nachweislich!
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Re: Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten?
Antwort #5 - 11. Januar 2012 um 15:42
 
Zitat:
...

Mit Datum vom 02.10.01 erteilte der Kanzler der Universität Bremen, Herr Kück, dem nova-Institut den Auftrag, Messungen durchzuführen und ein Gutachten zu erstellen, in dem die Belastung durch hochfrequente elektromagnetische Strahlung durch Funknetzwerke zur drahtlosen Netzwerkanbindung von Notebooks in den Universitätsgebäuden untersucht werden soll. Es soll die Belastung durch W-LAN-Netzwerke in verschiedenen Situationen festgestellt und die Abstrahlungen der Sendeantennen und Notebook-Steckkarten in verschiedenen Abständen gemessen werden. Zum Vergleich sollen Messungen an anderen Strahlungsquellen in ähnlichen Frequenzbereichen vorgenommen werden, z.B. Schnurlostelefone nach dem DECT-Standard und Mikrowellenherde.

...

Wie zu erwarten war lagen die Belastungen durch die Accesspoints des W-LANs an allen untersuchten Messpositionen deutlich unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte nach der 26. BImSchV. Auch die Vorsorgewerte des nova-Instituts, die bei einem Hunderstel der gesetzlichen Grenzwerte liegen, werden an allen Messpunkten erheblich unterschritten.

...


Quelle: http://www-rn.informatik.uni-bremen.de/wlan/wlan-emvu-gutachten-bremen.pdf
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Forum Admin
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Beiträge: 3464
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Re: Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten?
Antwort #6 - 11. Januar 2012 um 15:46
 
Zitat:
...

Im Laufe der Projektdurchführung wurden Untersuchungen in einem Cafe, in einem Flughafenterminal, auf einem Universitäts-Campus, auf einem Platz im Innenstadtbereich, in Wohnvierteln, in denen ein drahtloser Internetzugang per WLAN für die Anwohner angeboten wird, sowie auf der Computermesse CeBit in Hannover durchgeführt. In allen Szenarien wurde von den Betreibern Technik der Standards IEEE 802.11 b oder g eingesetzt. Die an den unterschiedlichen WLAN Hot-Spots erhobenen Immissionen lagen alle deutlich unterhalb der Referenzwerte der Ratsempfehlung der Europäischen Union 1999/519/EG von 10 W/m2. Zu unterscheiden sind dabei zeitliche und räumliche Spitzenmesswerte von zeitlich und räumlich gemittelten Werten. Die höchsten gefundenen Spitzenmesswerte lagen im Bereich von 100 – 200 mW/m2. Messwerte, die räumlich über typische menschliche Körperdimensionen und zeitlich über 6 Minuten gemittelt wurden, lagen etwa ein bis zwei Größenordnungen (Faktor 10 bis 100) unter den Spitzenmesswerten.

...

Quelle: http://www.emf-forschungsprogramm.de/forschung/dosimetrie/dosimetrie_abges/dosi_...
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baubiologie_reg
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Beiträge: 30

Re: Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten?
Antwort #7 - 13. Januar 2012 um 12:46
 
Im Gegensatz zu ELF und Forum-Admin unterschreibe ich meine Beiträge namentlich. Ich habe also nichts zu verbergen.

Ich kann Gioia und franks nur empfehlen, das Vorsichtsprinzip anzuwenden. Alles andere müssen sie selbst entscheiden.

Folgende gesundheitliche Störungen aufgrund von Hochfrequenzbelastung allgemein wurden berichtet: Kopfschmerzen, Unruhe, Benommenheit, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Blutdruckerhöhung, u.a.
Eine Auflistung von Studien finden Sie auf der Webseite der BI Mobilfunk Coburg: http://www.forum-mobilfunk.de/studien/forschung.html

Die genannten Beschwerden könnten, müssen aber nicht zwangsläufig auftreten.

Interessant wäre, wenn sich ELF oder Forum-Admin an einer Selbststudie beteiligen würden: Schlafen Sie ein halbes Jahr lang neben einem Accesspoint und berichten Sie dann darüber im Forum.

Bis dann, ich schaue im Juni wieder hier vorbei.

Joachim Weise
http://www.elektrosmog-messen.de
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elf
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Re: Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten?
Antwort #8 - 13. Januar 2012 um 13:14
 
baubiologie_reg schrieb am 13. Januar 2012 um 12:46:
1. Im Gegensatz zu ELF und Forum-Admin unterschreibe ich meine Beiträge namentlich. Ich habe also nichts zu verbergen.
2. Ich kann Gioia und franks nur empfehlen, das Vorsichtsprinzip anzuwenden.
3. Die genannten Beschwerden könnten, müssen aber nicht zwangsläufig auftreten.  
4. Interessant wäre, wenn sich ELF oder Forum-Admin an einer Selbststudie beteiligen würden: Schlafen Sie ein halbes Jahr lang neben einem Accesspoint und berichten Sie dann darüber im Forum.

1. Vielleicht hilft das, Herr Kollege Baubiologe:
taz - Zitat:
Pseudonym-Nutzer schreiben besser
http://taz.de/Kommentieren-im-Netz/!85559/
2. Ich kann Gioia und franks nur empfehlen, das Vorsichtsprinzip anzuwenden.
D.h. bei nachgewiesenen Gefahren vorsichtig sein (bei WLAN wurde m.E. nichts nachgewiesen), bei baubiologischer Panikmache vorsichtig sein.
3. Alte Politikerregel: Im Konjunktiv ist ALLES möglich: Wenn meine Oma Räder hätte, wäre sie ein Omnibus.
4. Danke für den Tipp!
Ich schlafe seit Jahren neben einem Accesspoint und ich schlafe sehr gut.
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Re: Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten?
Antwort #9 - 13. Januar 2012 um 16:18
 

Zitat:
...

Risikopotenzial von drahtlosen Netzwerken

...

Gemäss heutigem Kenntnisstand und aufgrund vorhandener Expositionsmessungen ist die durch drahtlose Netzwerke erzeugte hochfrequente Strahlung zu schwach, um durch Absorption über eine Erhöhung der Temperatur nachweisbare, akute gesundheitliche Wirkungen auslösen zu können. Langzeitund nicht-thermische Auswirkungen sind zurzeit noch ungenügend erforscht. Aus den vorhandenen Studien über Auswirkungen hochfrequenter EMF im Niedrigdosisbereich, unterhalb der geltenden Grenzwerte, kann im Moment keine gesundheitliche Gefährdung durch drahtlose Netzwerke abgeleitet werden. Dies gilt auch für Kinder und Jugendliche.

...


Zitat:
...

6. Empfehlungen zum strahlungsarmen und sicheren Umgang mit drahtlosen Netzwerken
6.1 Minimierung der Strahlung

Die Strahlenbelastung durch die heutigen Netzwerke ist sehr klein, sie liegt weit unterhalb der geltenden Grenzwerte. Den bestehenden Unsicherheiten bezüglich langfristiger gesundheitlicher Wirkungen als auch der Verwendung von immer leistungsfähigeren Geräten sowie körpernahen Technologien kann mit geeigneten Massnahmen begegnet werden. Da drahtlose Netzwerke nicht nur in Büros sondern auch in Privathaushalten verwendet werden, sind vorsorgliche Massnahmen insbesondere auch in Haushalten mit Kindern sinnvoll. Mit folgenden Massnahmen kann die persönliche Strahlenbelastung im Sinne einer Vorsorge minimiert werden:

  • Das WLAN nur einschalten, wenn es gebraucht wird. Insbesondere beim Laptop ist es sinnvoll, das WLAN auszuschalten, weil sonst immer wieder nach einem Netz gesucht wird, was unnötige Strahlung verursacht und die Batterie entleert.
  • Beim Telefonieren mit dem PDA vorzugsweise ein Headset (einen Kopfhörer) verwenden.
  • Ein Bluetooth-Headset der schwächsten Leistungsklasse 3 benutzen und ausschalten, wenn es nicht benutzt wird.
  • Den Laptop während der WLAN-Verbindung nicht am Körper halten.
  • Den Access Point möglichst einen Meter entfernt von lang besetzten Arbeits-, Aufenthalts-, Spiel oder Ruheplätzen platzieren.
  • Den Access Point zentral platzieren, damit alle zu versorgenden Geräte einen guten Empfang haben.
  • Den WLAN g-Standard dem b-Standard vorziehen. Wegen seiner effizienteren Datenübertragung ist bei diesem Standard die Strahlenbelastung reduziert.
  • Falls eine Leistungsregelung möglich ist, sollte beim Access Point die Sendeleistung entsprechend dem zu versorgenden Gebiet optimiert werden.
  • Ein WLAN-Sender soll nur mit einer vom Hersteller dafür bestimmten Antenne betrieben werden. Wird eine Antenne mit einem grösseren Antennengewinn verwendet, kann die maximal erlaubte Sendeleistung überschritten werden und es kann gegen das Fernmeldegesetz verstossen werden.

...


Quelle: http://www.bag.admin.ch/themen/strahlung/00053/02644/03569/index.html?lang=de
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Re: Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten?
Antwort #10 - 13. Januar 2012 um 16:20
 

Zitat:
...

3. Expositionsmessungen

Der von ICNIRP (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection) empfohlene Grenzwert beträgt 2 W/kg. Die SAR-Werte aller gemessenen Geräte liegen unterhalb dieser Grenzwertempfehlung.

...

Die elektrischen Felder nehmen mit dem Abstand zum Sender stark ab. Die Werte liegen immer unterhalb der ICNIRP-Grenzwertempfehlung von 61 V/m. Im Abstand von 20 cm schöpft keines der Geräte mehr als 10% der ICNIRP-Grenzwertempfehlung aus, bei 1 m nicht einmal 2,5%.

...

Auch die Immissionswerte von Hotspots liegen weit unterhalb der ICNIRP-Grenzwertempfehlung von 61 V/m.

...

Quelle: http://www.bag.admin.ch/themen/strahlung/00053/00673/03570/index.html?lang=de
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Re: Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten?
Antwort #11 - 13. Januar 2012 um 16:31
 

Zitat:
...

Bestimmung der Exposition bei Verwendung kabelloser Übermittlungsverfahren im Haushalt und Büro

...

Fazit

Auch eine gleichzeitige Exposition durch mehrere körperfern betriebene Geräte zur kabellosen Informationsübermittelung in Haushalt und Büro führt offensichtlich zu Gesamtexpositionen deutlich unterhalb der geltenden Grenzwerte.

Eine Überschreitung der Grenzwerte durch die untersuchten Geräte ist selbst bei Betrieb mit Kontakt zum Körper und unter ungünstigsten Bedingungen - z.B. hinsichtlich des vom Datenverkehr abhängigen Duty-Cyles - sehr unwahrscheinlich. Unter üblichen Nutzungsbedingungen liegen typische maximale Expositionen deutlich unterhalb der bestehenden Grenzwerte. Expositionen körperfern betriebener Geräte werden durch zusätzlich köpernah betriebene Geräte in der Regel dominiert.

Hinsichtlich der untersuchten Babyphones muss festgestellt werden, dass Geräte mit sehr unterschiedlichen maximalen Sendeleistungen und Reichweiten am Markt sind. Bei der Auswahl geeigneter Geräte sollte dies beachtet werden.

..

Quelle: http://www.emf-forschungsprogramm.de/forschung/dosimetrie/dosimetrie_abges/dosi_...

Abschlussbericht
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Schau-ma-amoi
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Re: Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten?
Antwort #12 - 13. Januar 2012 um 18:54
 
baubiologie_reg schrieb am 13. Januar 2012 um 12:46:
Im Gegensatz zu ELF und Forum-Admin unterschreibe ich meine Beiträge namentlich. Ich habe also nichts zu verbergen.


Als ich vor Jahren in Schweden war, stellte ich zweierlei fest:
* Schweden haben häufig einen blonden Haarschopf
* Schweden sprechen häufig schwedisch.

Gezeichnet: Schau-ma-amoi
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Sancho Pansa
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Re: Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten?
Antwort #13 - 14. Januar 2012 um 00:26
 
baubiologie_reg schrieb am 13. Januar 2012 um 12:46:
Im Gegensatz zu ELF und Forum-Admin unterschreibe ich meine Beiträge namentlich. Ich habe also nichts zu verbergen.


Das kann ja auch einfach nur nichts sein. Auch nicht gerade etwas, welchem man nachstreben muss.

Zitat:
Ich kann Gioia und franks nur empfehlen, das Vorsichtsprinzip anzuwenden. Alles andere müssen sie selbst entscheiden.


Ja, lieber gar nichts tun, bevor man was tut.

Zitat:
Folgende gesundheitliche Störungen aufgrund von Hochfrequenzbelastung allgemein wurden berichtet: Kopfschmerzen, Unruhe, Benommenheit, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Blutdruckerhöhung, u.a.
Eine Auflistung von Studien finden Sie auf der Webseite der BI Mobilfunk Coburg: http://www.forum-mobilfunk.de/studien/forschung.html

Die genannten Beschwerden könnten, müssen aber nicht zwangsläufig auftreten.


Das kann man auch unter dem Bergriff Hysterie zusammenfassen. Es passiert immer was, wenn man einen Moment seines Lebens betrachtet und das in diesem Augenblick mit dem verschmilzt, was einem gerade von außen zugetragen wird. Hier sich bewusst zu werden, ist eine Aufgabe, die nicht alle schaffen.

Zitat:
Interessant wäre, wenn sich ELF oder Forum-Admin an einer Selbststudie beteiligen würden: Schlafen Sie ein halbes Jahr lang neben einem Accesspoint und berichten Sie dann darüber im Forum.


Ein recht schlechtes Studiendesign, um es mal vorsichtig zu sagen.

Zitat:
Bis dann, ich schaue im Juni wieder hier vorbei.


Ganz schön viel Zeit, um mit Nichts nichts zu erfahren.

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elf
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Beiträge: 8422
Südland
Geschlecht: male
Re: Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten?
Antwort #14 - 12. Februar 2012 um 16:47
 
baubiologie_reg schrieb am 11. Januar 2012 um 12:03:
WLAN ist neben DECT-Telefonen eine der stärksten Hochfrequenzbelastungen im Haus.
Joachim Weise

Auf genau diese Weise
verdient der Herr Weise:

Süddeutsche - Zitat:
Wie sich mit der Angst vor Elektrosmog Geld verdienen lässt
..."Das ist ein Riesengeschäft", sagt Heinz Oberhummer...
...Auch die Homöopathie hat das Geschäftsfeld erschlossen. So bietet die Firma Homeda Elektrosmog C30 Globuli an...
...Die Verbraucherzentrale warnt hingegen vor Elektrosmog-Messgeräten...
Wer mit so einem Gerät zu Hause auf die Pirsch nach Strahlung gehe, werde wahrscheinlich hochgradig beunruhigende Ergebnisse erzielen.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/fragwuerdige-produkte-zum-schutz-gegen-str...
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Frankus
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Re: Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten?
Antwort #15 - 13. Februar 2012 um 14:43
 
Lieber Elf,

Sie triften m. M. n. hier in Extrema ab. Der Threadersteller wollte zunächst einmal wissen, wie gefährlich WLAN überhaupt ist, und indirekt, ob man technische Maßnahmen (z. B. Abschalten) ergreifen sollte. Das ganze Thema dann z. B. mit aus Ihrer naturwissenschaftlichen Perspektive als Unsinn bezeichenbaren hom. Mitteln weichzuspülen ist nicht zielführend. Oder die moralische Keule rauszuholen (die ist doch bei Wulff derzeit besser aufgehoben), dass irgendjemand doch glatt mit dem Ansprechen des Themas Geld verdient.

Genausowenig wie die Aussage einer Verbraucherschutzzentrale, dass "Elektrosmogmessgeräte" unsinnig seien. Schließlich machen die nichts weiter, als e. Emissionen zu messen und anzuzeigen. Der Messende sollte stets wissen, was er macht, dazu gibt es Anleitungen, den Physikunterricht in der Schule und schließlich liegen diese Messgeräte auch nicht beim Discounter auf dem Grabbeltisch, sondern kosten richtig Geld, sodass nicht davon auszugehen ist, dass Liesschen Müller sich ein derartiges Gerät zulegen wird.

Um den Threadersteller konstruktiv zu helfen: Wie ich schonmal hier schrieb, bieten viele Hersteller von WLAN-Routern/Access-Points eine zeitgesteuerte Aktivierung/Deaktivierung dessen an. Manche haben auch bereits einen extra Hardware-Taster für diesen Zweck. Darüber hinaus kann man i. d. R. auch die Sendeleistung manuell einstellen und sollte sie soweit minimieren wie notwendig. All dies kann man als Maßnahme zur Risikominimierung bzgl. Strahlung oder, falls Elf erstgenanntes nicht zulässt, der Kostenminimierung (auch wenn das nur wenige Euros im Jahr ausmachen dürfte), oder der Minimierung der Wahrscheinlichkeit eines Hackereinbruchs (inzwischen gelten ja fast alle bei WLAN verwendeten Verschlüsselungen als unsicher) verbuchen.

Darüber hinaus: in einer der letzten Ausgaben der Zeitschrift C't befindet sich ein Artikel zum Thema Antennenoptimierung (z. B. um gezielt nur einen bestimmten Bereich des Hauses mit WLAN zu versorgen) und auch ein kurzer Exkurs zur Minimierung der Strahlung durch bauliche Maßnahmen.
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elf
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Wer weist WLAN-Folgen nach?
Antwort #16 - 13. Februar 2012 um 15:15
 
Frankus schrieb am 13. Februar 2012 um 14:43:
1. Sie triften m. M. n. hier in Extrema ab.
2...nicht zielführend.
3...die moralische Keule rauszuholen

1. Nö.
Nicht einmal moderat drifte ich ab. Ich habe auf den Beitrag dieses Herrn Weise in adäquater Art reagiert und klar gestellt.
2. Absolut zielführend, sonst hätte sich der fragende Forist noch einmal gemeldet.
3. Moral liegt mir, wie Sie vermutlich eh annehmen, fern.
Keulen ebenfalls.

Legen Sie nachgewiesene Schädigungen durch WLAN vor.
Die Weises dieser Welt wollen mit Panikmache Geld verdienen.
Wo ist meine Moralkeule?
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Gioia
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Re: Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten?
Antwort #17 - 15. Februar 2012 um 11:00
 
......tut mir leid, elf, aber Ihre Äußerungen sind für mich nicht zielführend gewesen, im Übrigen mag ich solchen Zerriß nicht.
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Gioia
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Re: Macht es überhaupt noch Sinn, auf Wlan zu verzichten?
Antwort #18 - 15. Februar 2012 um 11:02
 
Vielen Dank für alle sachlichen Antworten und gut gemeinten Ratschlägen!
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