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Die Milchlüge?!? (Gelesen: 136863 mal)
Adam
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Re: Die Milchlüge?!?
Antwort #140 - 06. August 2012 um 10:36
 
Ganz schön still geworden um unsere Sittenwächter, Hajos und Hemas Augenrollen
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elf
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Die Milchlügenlüge
Antwort #141 - 06. August 2012 um 10:38
 
Adam schrieb am 06. August 2012 um 10:36:
Ganz schön still geworden um unsere Sittenwächter, Hajos und Hemas

Kawa klärt.
Nun ist es still.

Die Sonne scheint.
Die Kuh macht Muh.

Die Butter schmeckt.
Warum auch nicht?

Die "Milchlüge" ist und bleibt eine Milchlügenlüge.
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Adam
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Re: Die Milchlüge?!?
Antwort #142 - 06. August 2012 um 19:47
 
Ein Lyriker, ein Lyriker
...und stampft mit dem Fuß auf...  Zwinkernd ?

ich hab was anderes gesehen.

Vor allem, ich habe es gesehen.
Und vorher nicht so ein Tamtam um einen Teaser gemacht.

An der "Milchlüge" scheint tatsächlich etwas dran zu sein.
Ich bin tatsächlich auch mit dem Slogan: "Milch macht müde Männer munter" aufgewachsen.
Das er so krass der Wirklichkeit widerspricht war mir nicht bewusst.
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elf
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Die Milchlügenlüge
Antwort #143 - 06. August 2012 um 19:56
 
Adam schrieb am 06. August 2012 um 19:47:
1. ich hab was anderes gesehen.
--
2. Das er so krass der Wirklichkeit widerspricht war mir nicht bewusst.

1. Manch einer sieht auch weiße Mäuse,
wo es nur rosa Elefanten gibt.
2. Dann haben Sie die Jahrzehnte bis zum Film besser gelebt als die Tage danach.

Freut mich für Sie.
Schöne Bilanz
________

Der Sack
mit Reis
Er fällt.
Bum
Um
U
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Adam
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Re: Die Milchlüge?!?
Antwort #144 - 27. September 2012 um 12:58
 
Hema schrieb am 31. Juli 2012 um 19:56:
Von mir gibt es noch keine Stellungnahme, weil ich den Beitrag gestern nicht sehen konnte und er heute ganz früh in der Mediathek noch nicht verfügbar war. Sobald man ihn sich ansehen kann, werde ich das nachholen und dann gibt es auch die Stellungnahme.

Das nennt man dann wohl das Gegenteil eines zuverlässigen Moderators. Nicht gerade ein Aushängeschild für das Öko-Forum.
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Hema
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Re: Die Milchlüge?!?
Antwort #145 - 23. November 2012 um 17:30
 
Der Film ist aus meiner Sicht keine Sternstunde des Journalismus und problematisch. Es werden Ängste geschürt, die nicht eingeordnet werden vom Verbraucher. Der Autor legt es am Anfang auf Sensationsheischerei und Panikmache an. Der mögliche KLEINE Effekt bei hohen Zufuhren auf das Prostatakrebsrisiko (Anhebung) wird mehrfach erwähnt während der mögliche KLEINE Effekt auf Darmkrebs (Absenkung) und andere mögliche positive Effekte jenseits des Nährwerts nicht erwähnt werden. Es werden darüber hinaus etliche weitere fragwürdige oder falsche Behauptungen (Australier und Österreicher nehmen mehr Milch und Milchprodukte zu sich als Deutsche, die Deutsche sind also nicht "Weltmeister" wie im Film behauptet; Zusammenhang Diabetes etc.) aufgestellt. Dass es Unverträglichkeiten gibt, ist ja unbestritten. Aber dieses Aufbauschen ist inakzeptabel. Und der Verweis auf Bruker - obwohl die politische Einordnung nun (?) eingefügt wurde - ist entbehrlich bis fragwürdig. Der Einspieler mit dem Chefarzt der Klinik Lahnhöhe, Henning Elsner, ist merkwürdig. Der Diabetes-Hinweis führt in die Irre. Das Fazit am Ende ist *einigermaßen* ok.

Es ist in dem Film sehr viel von den Produktionsbedingungen und dem Marketing die Rede. Tomic war ja in diesen Zusammenhängen schon anderwärtig unterwegs. Der Film macht der Eindruck einer Resteverwertung von Aufnahmen, die mit reißerischem Aufmacher noch verkauft werden sollten.


P.S.: @ Adam: Ich bin jetzt seit über 8 Jahren dabei hier im Forum. Ihre Einstufung "kein zuverlässiger Moderator" ist ehrabschneidend und über diese vielen Jahe einfach unwahr. Sie haben ein Versäumnis gefunden, ja. Das kann man aber auch freundlicher einfordern, wie man in dem anderen thread sieht, geht das ja mit etwas Bemühung. Dabei sollten wir es dann aber auch belassen.
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Adam
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Re: Die Milchlüge?!?
Antwort #146 - 27. November 2012 um 16:31
 
@ Hema,
ante scriptum: Wenn Sie schreiben, ich hätte ein Versäumnis gefunden, erwecken Sie in mir den Eindruck, Sie meinen, ich hätte eines gesucht. Das habe ich nicht. Wie Sie schon richtig bemerkt haben, ist das der einzige Thread in dem ich geschrieben habe. Was ich hier ich vorfand, habe ich bemerkt, in Ihrem Fall bemängelt. Nicht mehr nicht weniger.
Und - ich habe ja nicht nur einmal gefragt, sondern mehrfach, in erster Linie Hajo, aber als Mitinitiator der "Milchügenaufklärung" hätten Sie sich natürlich gerne auch angesprochen fühlen dürfen. Meine erneute, zugegeben etwas provokante, dafür explizite Nachfrage am 27. September auf Ihre Ankündigung vom 31. Juli 2012 kam zwei Monate(!) später und nicht ein paar Tage, wie in Ihrem letztgenannten Falle. Und selbst danach hielten Sie es bis heute für unnötig ihr Versprechen in die Tat umzusetzen. Und das wahrscheinlich auch nur weil ich im Nebenthread gefrotzelt habe. Das dazu und dabei können wir es nun wirklich gerne belassen.


Trotzdem schön, dass Sie doch noch Zeit gefunden haben, zu antworten, mir bleibt jedoch verborgen, warum Sie den Verbraucher für zu dumm halten, als dass er Ängste, die Ihrer Meinung nach geschürt worden sind, nicht einordnen könnte. Wie dramatisch sind dann erst die Werbeversprechen einzuschätzen?
Und nein, nicht jeder weiß, dass die Jungs und Mädels von der Werbung es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen oder sie gar beugen.

Und wir sollten nicht verschweigen, dass der Film nicht nur Ängste der Verbraucher, sondern auch die wirtschaftliche Abhängigkeit der Milchbauern schildert. Das in dem Film angesprochene "wachse oder weiche", Bauern, die (letztendlich auf unsere Kosten) die günstigste Schiene (was Chemie, Futtermittel und Angestellte betrifft) fahren, weil sie sonst nicht wettbewerbsfähig sind. Und wenn wir nicht aufpassen und genügend Ideen entwickeln, Nischen finden (die, wenn sie lukrativ genug sind, ebenfalls assimiliert werden, ich erspare es mir weiter ins Detail zu gehen), wird die zunehmende Monopolisierung (nicht nur im Landwirtschaftlichen Bereich) ein wirkliches Problem und nichts, was die Macher des Filmes aufbauschen. Ich denke, es ist seit langem ein Ärgernis, gegen das zu wenig, auch und gerade von uns Bürgern, getan wird.
Deshalb halte ich Filme, die darauf Hinweisen für wichtig.

Es wundert mich ein bisschen, dass auch die Informationen, wie z.B. eine Kuh heutzutage besamt wird oder wie viel Kraftfutter verwendet wird, um erwähnte "Turboleistungen" zu erreichen für Sie nicht erwähnenswert sind. Und natürlich kann man sich für den Veterinär freuen, dass er durch Massentierhaltung gut beschäftigt ist (nicht nur wegen der angesprochenen Labmagenverlagerung), aber wie schon früher einmal angedeutet, man könnte auch auf die Idee kommen, dies aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Alles in allem konnte ich ihre Beweggründe, so aggressiv auf einen Beitrag zu reagieren ( im Vergleich zu dem, was so ausgestrahlt wird, eine der besseren Sendungen, denke ich ), leider immer noch nicht ergründen, darum habe ich Sie einmal gegoogelt und bin ganz angetan von Ihrem - sonstigen Zwinkernd - Engagement.
Ein kleines aber werde ich mir dennoch nicht verkneifen: Zwischen "keine Sternstunde des Journalismus" und dem Aufruhr in diesem Thread bis hin zu einem Verbot der Sendung liegen wahrlich Welten. Ich denke Verbote haben wir genug und eine Demokratie mit seinen mündigen Bürgern Zwinkernd kann solche Sendungen vertragen und diskutieren.
Statt der positiven Inhalte des Films bemängeln Sie:

- dass der Film nicht andere mögliche positive Effekte jenseits des Nährwerts erwähnt.
Das kann eventuell damit zu tun haben, dass die Sendung die Milchlüge und nicht: Milch der Supersaft hieß. Zu gutem Journalismus gehört natürlich beide Seiten zu sehen, aber den Maßstab gesetzt, müssten Sie ja fast jeden Beitrag im deutschen Fernsehen verbieten lassen wollen.
Dennoch würde ich gerne mehr über die positiven Effekte, die Sie andeuteten, erfahren.

- dass der mögliche KLEINE Effekt auf Darmkrebs (Absenkung) nicht erwähnt wird.
Ich nehme an Sie beziehen sich da auf die Studie von 2004?
Nach den vorliegenden Daten wird das Darmkrebs-Risiko durch ein Glas Milch am Tag gesenkt. Die Wissenschaftler führen diesen Effekt jedoch auf das Kalzium in der Milch zurück. Eine tägliche Kalziummenge von 1000 Milligramm oder mehr senkte das Darmkrebsrisiko bei Frauen um 15 und bei Männern um 10 Prozent. Käse und andere Molkereiprodukte haben den Studien zufolge keinen Effekt auf das Darmkrebs-Risiko.

Doch schaut man sich einmal andere Studien an, so überwiegen auch hier die auch Nachteile einer erhöhten Kalziumzufuhr:
Ebenfalls 1994 wurde in Sydney eine Studie mit älteren Männern und Frauen gemacht.
Diejenigen, die am meisten Milchprodukte verzehrten, wiesen doppelt so viele Hüftfrakturen auf, wie die, die am wenigsten konsumierten.
Die Ergebnisse zeigen, dass trotz der Menge an Kalzium in Milchprodukten, der Kalziumverlust beschleunigt wird. Tierische Proteine und Salz sind dafür die Hauptverdächtigen.

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Adam
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Re: Die Milchlüge?!?
Antwort #147 - 27. November 2012 um 16:33
 
Eine andere Studie der Harvard Medical School aus dem Jahre 2004 untersuchte Eierstockkrebs und Milchkonsum
American Journal Of Clinical Nutrition, November 2004; 80(5), S. 1353-1357 PMID: 15531686
(PubMed - indexed for Medline)
A prospective study of dietary lactose and ovarian cancer.
Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15069693?dopt=Abstract

Die Ergebnisse wurden in einer schwedischen Studie vom Karolinska Institut in Stockholm verifiziert. Es handelte sich um eine prospektive Studie mit gut 60.000 Frauen einer schwedischen Mammographie-Gruppe eines Beobachtungszeitraumes von über 13 Jahren.
Frauen, die mindestens viermal am Tag Milchprodukte zu sich nahmen, hatten ein zweifach höheres Risiko an bösartigem Ovarialkrebs zu erkranken als die, die weniger als zweimal am Tag oder keine Milchprodukte zu sich genommen hatten.
Je mehr Milchzucker, je größer das Risiko.

Eine aktuelle Untersuchung diesen Jahres besagt:
"Among the routes of human exposure to estrogens, we are mostly concerned about cow's milk, which contains considerable amounts of female sex hormones," Ganmaa told her audience. Dairy, she added, accounts for 60 percent to 80 percent of estrogens consumed.
Part of the problem seems to be milk from modern dairy farms, where cows are milked about 300 days a year. For much of that time, the cows are pregnant. The later in pregnancy a cow is, the more hormones appear in her milk.
Milk from a cow in the late stage of pregnancy contains up to 33 times as much of a signature estrogen compound (estrone sulfate) than milk from a non-pregnant cow.
In a study of modern milk in Japan, Ganmaa found that it contained 10 times more progesterone, another hormone, than raw milk from Mongolia.

Quelle: http://news.harvard.edu/gazette/2006/12.07/11-dairy.html

Auch das könnte Sie und Mitleser interessieren:
Researchers at the University of Chicago found that concentrated milk fats, which are abundant in processed and confectionary foods, alter the composition of bacteria in the intestines. These changes can disrupt the delicate truce between the immune system and the complex but largely beneficial mix of bacteria in the intestines.
...
"This is the first plausible mechanism showing step-by-step how Western-style diets contribute to the rapid and ongoing increase in the incidence of inflammatory bowel disease," said study author Eugene B. Chang, MD
http://www.uchospitals.edu/news/2012/20120613-milkfat.html

Dietary-fat-induced taurocholic acid promotes pathobiont expansion and colitis in Il10-/- mice.
Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=22722865

Thijs R. Klompmaker schrieb in seinem Artikel "Lifetime high calcium intake increases osteoporotic fracture risk in old age":
"Osteoporoseprävention ist unter Umständen erfolgreich, wenn als Ziel gesetzt wird, die durchschnittliche Kalziumaufnahme auf das Niveau von Ländern zu reduzieren, in denen osteoporotisch bedingte Knochenbrüche am seltensten sind, ungefähr 300 bis 500 mg pro Tag."
Weitere Erklärungen zu seiner Ausführung über die lebenslange Aufnahme von großen Mengen Calcium, die das  das Risiko von Osteoporose im Alter erhöhen, hier:
http://www.journals.elsevierhealth.com/periodicals/ymehy/article/PIIS0306987705002094/abstract
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306987705002094
http://www.thijsklompmaker.com/osteo.htm

- dass der mögliche KLEINE Effekt bei hohen Zufuhren auf das Prostatakrebsrisiko (Anhebung) mehrfach erwähnt wird.
Da habe ich nicht so recht empirische Untersuchungen gefunden, vielleicht diese:
Diet and prostate cancer risk with specific focus on dairy products and dietary calcium: a case-control study.
Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20232354
weist auf Krebsrisiko hin
We found a twofold increased risk of prostate cancer associated with an increased intake of dairy products {Odds Ratio (OR) = 2.19; 95% Confidence Intervals (CI) 1.22-3.94}.

Doppeltes Risiko wäre kein kleiner Effekt. Es ist nur ein Hinweis, weil keine aussagekräftige Studie, aber zusammen mit den oben genannten Studien scheint Milch nicht so gesund, wie bis dato gedacht.
Wir werden sehen. Chinesen verbrauchten bislang sehr wenig Milch (ca. 8 kg / Jahr), und hatten die wenigsten Hüftfrakturen der Welt; sechs mal weniger als in den USA (der durchschnittliche Amerikaner verbraucht ca. 254 kg Milch / Jahr).
Allerdings rechnet der Verpackungshersteller Tetrapak damit, dass bis 2020 weltweit, vorne weg Indien und China, der Konsum von Milch und anderen flüssigen Milchprodukten um 30 Prozent steigen wird.
Dann haben wir ja "vernünftige" Studien an einer Gesamtbevölkerung.

Warten wir ab, wie sich die Milch dort in Zukunft auswirkt.
Und wenn es zu einer weiteren Ausstrahlung einer „milchkritischen“ Sendung kommt, bitte ich Sie, sie zukünftig nicht von vornherein zu verbieten, vielleicht möchte ich sie sehen Zwinkernd
Alles Liebe, viel Kraft,
Adam.
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Hema
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Re: Die Milchlüge?!?
Antwort #148 - 27. November 2012 um 18:23
 
Zunächst einmal finde ich es positiv, dass Sie sich relativ sachlich mit dem Thema auseinandersetzen. Das ist häufig nicht der Fall und wenn Sie in Elternforen lesen würden, wüßten Sie, wie viel dort eine einzelne Sendung auslösen kann. Ich erinnere an Regividerm. Nach Ihrem Beitrag: Nein, Sie sind nicht der typische Verbraucher, Sie sollten daher auch nicht davon ausgehen, dass andere sich bei Pubmed belesen. Mit Sicherheit nicht die 22 jährige Mutti aussem Pott oder der Waldorf-Papa. Die sind durch eine einzelne Murks-Sendung schwer zu verunsichern und horchen dann vielleicht auf Leute, die empfehlen, Kinder mit Mandelmilch zu ernähren (schon mal vom Fall Leon gehört oder von dem Kind, das starb, weil es seine  Eltern mit dem guten Tomatensaft ernährten und sonst nichts?).

Die Aufregung eingangs hatte sich auf eine befürchtete, wesentlich breitere Darstellung der Gesundheitsaspekte bezogen. Und mit Verlaub, dass der NDR die Sendung kurzfristig zurückzog, spricht eher für meine These. Hinter mir steht nämlich keine mächtige Lobby, sondern nur der Idealismus und das Bemühen, von anderen Schaden und sei es durch Verkohlung, abzuwenden. Dafür spricht auch der sonstige Charakter der Sendung, die eher aus anderen Beiträgen Tomic´zusammengeschnitten scheint.

Mir ging es tatsächlich nur um den Gesundheitsaspekt.
Kritik an Massentierhaltung ist oft berechtigt und ich wäre die letzte, die etwas gegen eine kritische Darstellung hätte (wobei ich dann aber anmahnen würde, darzulegen, wie man ohne Viehhaltung 82 Mio. Menschen ernähren will). Nein, das sind Aspekte, deren bewußte Sicht mir wichtig ist. Ich habe hier und an anderer Stelle häufiger einmal dazu aufgerufen, bewußter mit Lebensmitteln umzugehen, weniger wegzuwerfen und eine kluge Mahlzeitenplanung zu versuchen. Warum sollte ich also das auch noch erwähnen?

Zucker- und fettreiche Ernährung sind generell nicht vorteilhaft. Es gibt bei den vergleichen von Ethnien neben der Ernährung weitere Variablen; vieles ist auch genetisch disponiert, manches wird auch hier einfach mehr beobachtet. Ich schaue mal in die links rein, danke.
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elf
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Die Milchlügenlüge
Antwort #149 - 12. Dezember 2013 um 14:20
 
Hema schrieb am 23. November 2012 um 17:30:
Der Film ist aus meiner Sicht keine Sternstunde des Journalismus und problematisch.
Es werden Ängste geschürt, die nicht eingeordnet werden vom Verbraucher.
Der Autor legt es am Anfang auf Sensationsheischerei und Panikmache an

An dieser korrekten Einschätzung Hemas hat sich bis heute nichts geändert.
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