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20. Juni 2013 um 09:21
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Geld-Gespräche bei FAZ und bei Voß (Gelesen: 56278 mal)
JogDial
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Großraum: Europa
Re: Geld-Gespräche bei JogDial
Antwort #170 - 20. Juli 2012 um 21:58
 
elf schrieb am 20. Juli 2012 um 21:15:
1. Weil man das in Deutschland verfolgen kann. Darum kommt es raus (meist). Weil im Süden das Ganze systemimmanent ist. Und weil JogDial das in verlässlich blauäugiger Weise für mich tut.
2. Weil das keinen Sinn ergibt: Im Süden wird korrumpiert und amnestiert, werden Macho-Gestalten WIEDERgewählt werden, die Mafia herrscht...
3. Weil es nicht stimmt.
4. Zumtobel heißt zwar Vontobel, aber egal. Weil er populistische Thesen vertritt. Weil Sarrazin von Drehknöpfchen verunglimpft wird, auch, wo er recht hat.
5. Weil ich das schon gemacht habe, obwohl JogDial immer wieder das Gegenteil behauptet.
Weil die mit ihrem Latein auch am Ende sind.
Weil deren Prognosen meist falsch waren.
Weil ich mich auf JogDial verlassen kann.
6. Sinn? Entstellend? Was ist gemeint?
7. Was kann ich für JogDials Tunnelblick?

1. Lügst sich elf etwas in die Tasche.
a) Wie viel % der Steuerhinterzieher wurden Verurteilt?
b) Schäuble arbeitet gerade daran alle Steuerhinterziehungen, auch die der Zukunft, zu legalisieren, bzw. die Verfolgung unter Strafe zu stellen - elf bemerkt es nicht und freut sich, obwohl er NICHT davon profitiert - ganz schön blöd. - ach ich vergaß: das ist in Gesetzesform gegossene, systemimmanente Steuerhinterziehungserlaubnis.
2. klar in elf Welt sind Milliarden weniger wert als Millionen - war ja schon bei S21 der Fall. Passiert halt immer wenn Möchtegernbesserwisser die Anzahl der Nullen durcheinander bringen.
3. elf blendet also die Falschinterpretationen Sarrazins aus um sich nicht eingestehen zu müssen, dass der Mann Unrecht hat.
4. Sarrazin wird von elf hoch gehoben, weil es ihm in den Kram passt auf populistische Weise andere europäische Nationen runter zu machen, ganz schön Nationalistisch, elf?
5. Sinn lag und liegt falsch, das hat er selbst zugegeben in einem Interview. Flassbeck und Bofinger haben die Fehler schon lange gesehen, elf liest nur deren Publikationen aus den letzten Jahren nicht.
6. elf pickt sich einzelne Aspekte aus Sinn' und Sarrazin raus um seine kruden Thesen zu belegen. Das ist nicht das ganze Bild. Man sieht halt nicht den ganzen Wald, wenn man immer nur einen moderigen Baum anschaut.
7. Besserwisser elf wird niemals eingestehen, dass er von etwas keine Ahnung hat, lieber prügelt man auf den Gesprächsbereit mit unsachlichem Geschwätz ein.
8. Es wird weiter beschissen von allen, insbesondere auch von Deutschen
9. elf kann nicht auf einen ganzen Artikel eingehen, ansonsten hätte elf nicht die Blick als Diskreditierung von vontobel heranziehen müssen.
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JogDial
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Re: Geld-Gespräche bei elf
Antwort #171 - 20. Juli 2012 um 22:05
 
Neuanfang:

elf, versuche doch bitte einmal, anstatt nur Versatzstücke von Sarrazin und Sinn zu kopieren die Funktionsweise der VWL zu verstehen.

Einstiegsfragen:
1. Was ist Geldschöpfung?
2. Wer "steuert" die Geldschöpfung?
3. Warum muss die Geldmenge wachsen?
4. Warum können Staaten durch sparen ihre Schulden nicht reduzieren?
5. Was ist der Unterschied zwischen VWL und BWL?

PS. Ich arbeite in einem Finanzinstitut und kann dir sagen, dass die Banker schon längst den Draht zur VWL verloren haben. Dort werden Kredite nur überwiegend über Ratingzahlen vergeben.
6. Was bedeutet diese Kreditvergabepraxis für die Banken?
7. Was bedeutet diese Kreditvergabepraxis mittelbar für die Staaten?
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elf
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Re: Geld-Gespräche bei SZ
Antwort #172 - 21. Juli 2012 um 00:02
 
JogDial schrieb am 20. Juli 2012 um 22:05:
Neuanfang:elf, versuche doch bitte einmal, anstatt nur Versatzstücke von Sarrazin und Sinn zu kopieren die Funktionsweise der VWL zu verstehen.  

Nö, JogDial!
Der Thread wurde von mir begonnen mit Interviews in FAZ und bei Herrn Voß.
Der Inhalt der Interviews war mir einleuchtend, selbst wenn der Inhalt von Herrn Sarrazin kam.
Es ging mir um den Schaum vorm Mund der kruden (dieses Wort ist Pflicht bei Erwähnung von Thilo) Sarrazin-Hasser.

JogDial schrieb am 20. Juli 2012 um 22:05:
Ich arbeite in einem Finanzinstitut
Himmel hilf! Mir wird manches klar! Z.B., warum die Leute das Vertrauen verlieren.

Ich kenne die südlichen Verwaltungs-Mentalitäten, ich weiß, dass beschissen wird, ich weiß, wie beschissen wird.

Es hat keinen Sinn, failed states wie Griechenland zu retten, indem man sie unbedingt im Euroraum belässt und weiter Knete in das Fass ohne Boden reindrückt.

Genau so gut könnte ich behaupten, in Deutschland würde nicht mehr gemordet, denn:
Wir haben ja gute Gesetze gegen das Morden gemacht.
So nickt der Bundestag Entscheidungen zum Euro ab....
"Wir haben das doch schwarz auf weiß, dass Griechenland/Spanien/Italien nicht mehr betrügen will, also werden sie nicht mehr betrügen."
Realpolitiker wie Sarrazin sagen:
Sarrazin - Zitat:
Mehr Verbindlichkeit in der Haushalts- und Finanzpolitik der Mitgliedsländer kann zwar immer wieder versprochen und in immer neue Abmachungen gegossen werden, die mal „Stabilitätspakt“ (1996) und mal „Fiskalpakt“ (2012) heißen.
Aber wie soll diese Verbindlichkeit durchgesetzt werden?
Hier bestehen ein objektives und ein subjektives Problem.

Es wird also weiter beschissen.
Staaten, die das weiterhin machen wollen, müssen doch nicht durchgehend beim Euro mitmachen.
Staaten, in denen Leute wie Berlusconi immer wieder gewählt werden,
Staaten, in denen Milliardenbetrüger durch Amnestie entlastet werde,
Staaten, die es ablehnen, eine funktionierende Verwaltung aufzubauen, gehören nicht in den Euro-Raum.
SÜDDEUTSCHE - Zitat:
Märkte misstrauen Milliarden-Zusage für Spanien
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/euro-gruppe-gibt-hilfen-frei-maerkte-misst...
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elf
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Re: Geld-Gespräche bei FAZ
Antwort #173 - 21. Juli 2012 um 11:34
 
JogDial schrieb am 20. Juli 2012 um 21:58:
Sinn lag und liegt falsch, das hat er selbst zugegeben in einem Interview....

Sinn-entstellende Lügen werden auch durch ständige Wiederholung nicht zu Wahrheit, auch, wenn es dem Unkundigen so erscheinen mag.
FAZ - Zitat:
Unter Hans-Werner Sinn, dem Professor mit dem auffälligen Kinnbart, hat das Institut aus dem Jammertal heraus einen steilen Aufschwung genommen.
In ihrem letzten Bericht lobten die Leibniz-Prüfer, wie „außerordentlich erfolgreich“ das Institut seine „beeindruckende“ Forschung mit Politikberatung verbinde...
...Die jungen Bereichsleiter, etwa der Finne Panu Poutvaara oder der Bildungsökonom Ludger Wößmann, gehören nach den einschlägigen Publikations-Ranglisten zu den Top-Forschern...
...Aus Amerika ätzte der Nobelpreisträger Paul Krugman in seinem Blog gegen die „Sinners“ ...
...Wie schon in der Debatte um die explosionsartig steigenden Target-Salden - inzwischen hat die Bundesbank fast eine dreiviertel Billion Euro Target-Forderungen an das Eurosystem -, die erst durch Sinns Warnrufe überhaupt als Problem erkannt wurden, lässt er nicht locker.
Das trägt ihm Feindschaften ein, aber auch viel Zuspruch.
Was Sinn umtreibe, sei keine politische Mission, sondern „es beruht immer auf seiner Forschung“ - so betont es Meinhard Knoche, Vorstand des Ifo-Instituts. Zuvor schon hat er Handels- und Umweltfragen auf originelle Weise bearbeitet.
„Ich bin immer wieder sehr angetan, mit welcher Schnelligkeit und Professionalität sich Sinn in neue Themen einarbeitet und dort wichtige Beiträge macht“, sagt Rolf Langhammer, Vizepräsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW)...
...Selbstkritisch fügt Langhammer an, dass die Ökonomen zu häufig „blutleere Theorie“ gepredigt hätten. Das beeindrucke in Politik und Ministerien wenig. „Die Ökonomen laufen damit ins Leere, viel einflussreicher sind die Juristen.“ ...
...
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/wirtschaftsforschung-in...
Krugmann kann mit niveaulosen Namenswitzeleien nicht punkten.
Die Juristen werden klären müssen, weniger die Ökonomen, wie es weiter gehen soll in EUropa.
Wo beschissen wird, ohne dass man etwas dagegen setzen kann, da muss auch die Geberlaune der notorisch Blauäugigen mal zurückstehen.
____
@JogDial
An welcher der von mir zitierten Stellen haben Sarrazin und/oder Sinn unrecht?
An welcher Stelle werden Steuerbetrügereien in BRD bagatellisiert?
Hat Juan Carlos nun seinen Bruder erschossen?
Hat die Mafia Einfluss auf die italienische Politik?
Müssen griechische Reeder Steuern zahlen?
Haben die Reichen in den Südländern ihren Staaten (unter Mithilfe/Duldung der jeweiligen korrupten Regierung) Milliarden entzogen und in Sicherheit gebracht?
Würden die gestohlenen Steuergelder ausreichen, die Schulden zu begleichen?

Einfache Fragen für ein einfaches Gemüt?
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« Zuletzt geändert: 21. Juli 2012 um 23:38 von elf »  

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elf
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Re: Geld-Gespräche bei Peer
Antwort #174 - 21. Juli 2012 um 18:23
 
Peer ist ja kein ganz Dummer.
Steinbrück - Zitat:
"Ich habe Zweifel, ob alle Länder in der Euro-Zone gehalten werden können"
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-07/steinbrueck-euro-banken
Ich teile die Zweifel, die auch Thilo hat.
Steinbrück - Zitat:
"Nach meiner Überzeugung spricht rein gar nichts dagegen, nicht nur spanische Banken zulasten ihrer Aktionäre und Gläubiger zu restrukturieren oder gar abzuwickeln."

Na bitte!
geht doch!
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elf
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Re: Geld-Gespräche bei den Sparenden Spaniern
Antwort #175 - 22. Juli 2012 um 16:42
 
Süddeutsche - Zitat:
Die Einsparungen von 65 Milliarden wollen die Demonstranten nicht mehr akzeptieren.
Denn ausgerechnet bei den Ärmsten soll weiter gekürzt werden.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/proteste-in-spanien-sie-pinkeln-auf-uns-un...
Vielleicht meint der pöbelnde Drehknopf ja, ich hielte das Sparen bei den Armen für die rechte Lösung für Europa.

Weit gefehlt, JogDial:
Man könnte (Konjunktiv), wenn man nur wollte, die reichen Süd-Säcke mit ihren Schweizer Konten zur Kasse bitten.
Warum tut man es nicht?
SPIEGEL - Zitat:
Reiche bunkern mehr als 20 Billionen Dollar in Steueroasen
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/studie-zu-steuerflucht-reiche-bunkern-...
Das dürfte zur Sanierung aller Euro-Staaten reichen.  
Für jugendliche Finanzinstituts-Praktikanten: Billion ist nicht Million, oder?
PöbelMäuschen - Zitat:
Passiert halt immer wenn Möchtegernbesserwisser die Anzahl der Nullen durcheinander bringen.

JogDial schrieb am 20. Juli 2012 um 22:05:
Neuanfang:
Ich arbeite in einem Finanzinstitut und kann dir sagen, dass die Banker schon längst den Draht zur VWL verloren haben.
Dort werden Kredite nur überwiegend über Ratingzahlen vergeben.

Siehe: http://www.faz.net/multimedia/rating-klassen-das-rating-der-wichtigsten-laender-...
Was ist falsch am CCC für Griechenland?

Warum wählen diese Kälber
ihre Schlächter selber?
Immer wieder?

Wegen der Mentalität.
Da muss man auch dran arbeiten.
List darf nicht mehr machohaft-augenzwinkernd gefördert werden.
Fairness sollte nicht mehr etwas für für Mädchen sein.

Es wird weiter beschissen:
Steuersünder bekommen Amnestie.
Offiziell!
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Re: Geld-Gespräche bei IWF
Antwort #176 - 22. Juli 2012 um 18:28
 
SPIEGEL - Zitat:
Das Risiko eines Austritts Griechenlands aus der Währungsunion wird mittlerweile in den Ländern der Euro-Zone für beherrschbar gehalten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/euro-krise-iwf-will-griechenland-hi...
Man übernimmt Thilos Sarrazins Europa-Ideen.
Warum also der Schaum vorm Mund?
und
SÜDDEUTSCHE - Zitat:
Manchmal reicht es, eins und eins zusammenzuzählen, um zu wissen:
Das kann nicht gut gehen!
...Hauptschuld tragen die Griechen selbst.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/krise-in-griechenland-unaufhaltsam-in-die-...
Ja, das mit dem Zählen und den Zahlen und dem Zahlen...
Ist schon vertrackt für so einen Praktikanten.
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JogDial
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Großraum: Europa
Re: Geld-Gespräche bei FAZ und bei Voß
Antwort #177 - 24. Juli 2012 um 08:56
 
SPIEGEL - Zitat:
Scheinheilige Griechen-Retter
Seit zweieinhalb Jahren stützen die Euro-Staaten und der IWF Griechenland mit immer neuen Milliarden – und nun soll plötzlich Schluss sein? Die Drohungen der Bundesregierung zeigen, wie unehrlich die angebliche Rettung des Landes bisher betrieben wurde.


Passend dazu:
FAZ - Zitat:
Jetzt brennt Spanien
Spanien hat keinen „Plan B“ mehr. Das Geld reicht noch bis September. Dann muss das Schatzamt nach einer Pause im August wieder frische Staatsanleihen ausgeben. Wenn sich aber die Zinsen und der Risikoaufschlag auf den Rekordhöhen des vergangenen „schwarzen Freitags“ halten, ist die viertgrößte Wirtschaft der Eurozone auch – nach Griechenland, Irland und Portugal – der vierte Rettungskandidat.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/spanien/schuldenkris...
Was kann elf daraus lernen?
3% Zinsen sind akzeptabel bei einer Schuldenhöhe von XXX, 7% Zinsen sind bei derselben Schuldenhöhe tödlich! Es geht also nicht um eine marode Verwaltung, oder prassende Staaten. Es geht um die Höhe des Zinssatzes!!! Es geht um Politik! Die Mainstreampolitik versteht das Bankgewerbe nicht und lässt sich über den Tisch ziehen.

und eben kommt noch das rein:
Deutschland muss um Top-Bonität fürchten
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schuldenkrise-in-europa-deutschland-muss-u...
Dabei sind nicht die Ratingagenturen das Problem - es sind die Politiker, die nur das Ergebnis des Ratings lesen, nicht aber wie man zu dem Ergebnis kommt!
Damals als die Griechen herabgestuft wurden, wurde klar und eindeutig beschrieben, das die Sparpolitik, die den Griechen aufgebrummt wird, ihnen nicht hilft und sie in die Rezzesion treiben wird. Was ist geschehen? Genau DAS!

Fragen an elf:
Welchen Sinn hat es, wenn die EZB Geld zu einem Zinssatz von 0,5% an Banken gibt und diese Banken dieses Gled nach Griechenland, oder Spanien zu 7% weiter verleihen?
Warum soll der Staat, welcher das Geld "herstellt" deutlich mehr Zinsen zahlen, als er selbst (über die EZB), dafür erhält?
Warum bekommen die Staaten das Geld nicht direkt von der EZB zu 0,5%???

Irgend eine logische Erklärung???

Es ist klar und evident, dass die Staaten (ALLE!) "pleite" gehen, wenn die Zinsen unbezahlbare Höhen anstreben. das geht jedem Staat und auch jedem Unternehmer so.

Eine weitaus bessere Strategie wäre die von Hollande vorgeschlagene:
http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/franzoesisches-rezept
Dabei müssten die meisten von uns auf nichts verzichten und hätten sogar mehr in der Tasche! Das geht aber offensichtlich in konservative Knallköpfe nicht rein.
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elf
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Re: Geld-Gespräche bei Moody´s
Antwort #178 - 24. Juli 2012 um 10:21
 
JogDial schrieb am 20. Juli 2012 um 22:05:
Ich arbeite in einem Finanzinstitut

Putzfrau Elfriede arbeitet in einer Arztpraxis.
____________
Wenn ein irrer rechter Troll hier ständig mit Unwissen anderer herumwedelt: Er hat selbst nichts verstanden.

Wer das Fass ohne Boden weiter bedient, schützt die undemokratischen, protzenden Reichen, die zutiefst demokratiefeindlichen steilen Hierarchien und archaischen & nepotistischen Strukturen der armen Südländer.
Das kann einem Linken wie mir nicht passen.

Die milliardenschwere griechische Nomenklatura lacht sich von der Schweiz aus ins Fäustchen, ins goldberingte.
Die italienische Mafia (in allen Variationen) plus der damit versippte (per Definition undemokratische) Klerus werden das normale Volk weiter dummhalten und ausnutzen.
Die spanischen Postfranquisten unter Rajoy und der typisch dekadent-blaublütige Juan Carlos werden ihre Pfründe verteidigen und eine echte Demokratie nicht aufkeimen lassen.

Es ist in diesem Zusammenhang völlig wurscht, ob ein pubertärer Rechts-Troll mit gelbem Marker dummes %-Zeug schreibt.

Die Verträge hätten (auch laut SPD-Sarrazin) nie gebrochen/aufgeweicht werden dürfen, die Hilfen hätten nie geleistet werden dürfen.
Das ist die Scheinheiligkeit.
Dazu:
FAZ - Zitat:
Die Ratingagentur Moody’s zweifelt an Deutschlands Bonität.
Das ist gut so.
Sie macht Deutschland klar:
Wenn es versucht, die anderen Euro-Staaten zu retten, übernimmt es sich.
Wenn kein Land den Euro verlässt, werden die finanzschwachen Staaten auf Dauer am Tropf der finanzkräftigen Staaten hängen.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/rating-entscheidung-...
So isses!
Es wird weiter beschissen
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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“   (Ziya Gökalps)
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Beiträge können himmlische Wahrheit & höllischen Spaß enthalten.
 

 
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Re: Geld-Gespräche bei Moody´s
Antwort #179 - 24. Juli 2012 um 12:25
 
elf schrieb am 24. Juli 2012 um 10:21:
JogDial schrieb am 20. Juli 2012 um 22:05:
Ich arbeite in einem Finanzinstitut

Putzfrau Elfriede arbeitet in einer Arztpraxis.
____________
Wenn ein irrer rechter Troll hier ständig mit Unwissen anderer herumwedelt: Er hat selbst nichts verstanden.

Wer das Fass ohne Boden weiter bedient, schützt die undemokratischen, protzenden Reichen, die zutiefst demokratiefeindlichen steilen Hierarchien und archaischen & nepotistischen Strukturen der armen Südländer.
Das kann einem Linken wie mir nicht passen.

@ JogDial: Mit der Elf scheiden sich die Geister. Aber in diesem Fall, hat unser Fabelwesen die grausame Realit (die Sie einfach nicht wahr haben wollen) bestens beschrieben. Wir sind alle so berauscht von der großen Idee eines vereinigten und gerechten Europa, dass wir garnicht mehr merkeln, wie sich bestimmte elitäre (kriminelle) Gruppen die Schwächen von schwärmenden "Europhantasten" zu Nutzen machen, um sich ihre Pfründe zu sichern.
Es gibt nur ein Weg: Sich wieder voneinander distanzieren, um dann in einem neuen Anlauf (wenn die Zeit reif ist), sich wieder zu nähern.
Die milliardenschwere griechische Nomenklatura lacht sich von der Schweiz aus ins Fäustchen, ins goldberingte.
Die italienische Mafia (in allen Variationen) plus der damit versippte (per Definition undemokratische) Klerus werden das normale Volk weiter dummhalten und ausnutzen.
Die spanischen Postfranquisten unter Rajoy und der typisch dekadent-blaublütige Juan Carlos werden ihre Pfründe verteidigen und eine echte Demokratie nicht aufkeimen lassen.

Es ist in diesem Zusammenhang völlig wurscht, ob ein pubertärer Rechts-Troll mit gelbem Marker dummes %-Zeug schreibt.

Die Verträge hätten (auch laut SPD-Sarrazin) nie gebrochen/aufgeweicht werden dürfen, die Hilfen hätten nie geleistet werden dürfen.
Das ist die Scheinheiligkeit.
Dazu:
FAZ - Zitat:
Die Ratingagentur Moody’s zweifelt an Deutschlands Bonität.
Das ist gut so.
Sie macht Deutschland klar:
Wenn es versucht, die anderen Euro-Staaten zu retten, übernimmt es sich.
Wenn kein Land den Euro verlässt, werden die finanzschwachen Staaten auf Dauer am Tropf der finanzkräftigen Staaten hängen.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/rating-entscheidung-...
So isses!
Es wird weiter beschissen


@ JogDial: Mit der Elf scheiden sich die Geister, aber in diesem Fall hat unser Fabelwesen die Realität bestens beschrieben (die Sie einfach nicht wahr haben wollen). Wir sind alle so berauscht von der Idee eines einheitlichen und gerechten Europas, dass wir gar nicht mehr merkeln, wie wir von geldgierigen und machtgeilen Eliten beschissen werden. Die Schwächen von blauäugigen, unter Schwärmerei leidenden Europhantasten werden dabei gnadenlos ausgenutzt. Sie wollen einfach nicht begreifen, dass wir es eigentlich mit Kriminalität in Staatsdimensionen zu tun haben.

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Verkehrte Welt

Ein Mensch auf Sauberkeit besteht,
Obwohl´s ihm ziemlich dreckig geht.

Ein Unmensch zieht - oh Widersinn! -
Aus Schmutzgeschäften Reingewinn. (Eugen Roth)
 

 
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