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Geld-Gespräche bei FAZ und bei Voß (Gelesen: 55976 mal)
elf
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Re: Geld-Gespräche bei Herrn Schneider
Antwort #260 - 15. August 2012 um 09:56
 
Bluenotes schrieb am 15. August 2012 um 08:58:
1. Entweder ist Deutschland, durch seine ewige Kriegsschuld dazu verdammt zu kuschen,
2. ...wir haben keine Demokratie mehr.
3. Eine Volksabstimmung ist mehr als zwingend, will man den demokratischen Geist nicht ganz dem "Mammon" opfern.

Prinzipiell korrekt, Bluenotes, aber:
Na ja, das mit Target2 und der Billion, das hat Herr Sinn ja aufs Tapet gebracht. War richtig
1. Das ist ein Kernsatz von Herrn Sarrazin. Stimmt er, der Satz?
2. Das kann man so nicht für ganz Europa sagen.
Berlusconi ist sicher kein Garant für Demokratie, Rajoy ebenso wenig, Samaras sowieso nicht.
Zu Samaras:
SPIEGEL - Zitat:
Antonis Samaras beweist Mut: Der griechische Premier reist kommende Woche nach Berlin. Er will Kanzlerin Angela Merkel persönlich davon überzeugen, die harten Reformbedingungen aufzuweichen
Zu Rajoy:
Siebold - Zitat:
...wie sich ein Land so aus dem eigenen Abstiegsstrudel befreien soll, diese Antwort ist uns die Regierung Rajoy bislang schuldig geblieben. - Ein Sparpaket von 65 Milliarden Euro, Rekord in der Europäischen Union, und gleichzeitig ein Rettungspaket von 60 Milliarden Euro für die Banken, wer da irgendwelche Zusammenhänge sieht...

Aber was ist z.B. mit Dänemark, Schweden, Finnland, Deutschland: Alles zur Zeit keine Demokratien?
3. Eine Abstimmung jetzt bedeutet den sicheren Zerfall Europas.
Volksabstimmungen sind viel zu sehr dem effektivsten Populismus ausgesetzt.
Schneider - Zitat:
Inflation untergräbt das Vertrauen in eine Währung dauerhaft. Die Lasten trügen vor allem die Sparer sowie Rentner und abhängig Beschäftigte, wenn ihre Löhne nicht Schritt halten.
http://www.berliner-zeitung.de/finanzkrise/interview-spd-finanzexperte-deutschla...
In Deutschland müssen wir in den nächsten Monaten höllisch aufpassen, dass demokratische Prinzipien nicht einfach untergepflügt werden.

Es bleibt also dabei:

Es wird weiter beschissen
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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“   (Ziya Gökalps)
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Bluenotes
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Re: Geld-Gespräche bei Herrn Schneider
Antwort #261 - 15. August 2012 um 11:24
 
elf schrieb am 15. August 2012 um 09:56:
Prinzipiell korrekt, Bluenotes, aber:
Na ja, das mit Target2 und der Billion, das hat Herr Sinn ja aufs Tapet gebracht. War richtig
1. Das ist ein Kernsatz von Herrn Sarrazin. Stimmt er, der Satz?
2. Das kann man so nicht für ganz Europa sagen.
Berlusconi ist sicher kein Garant für Demokratie, Rajoy ebenso wenig, Samaras sowieso nicht.
Zu Samaras:
SPIEGEL - Zitat:
Antonis Samaras beweist Mut: Der griechische Premier reist kommende Woche nach Berlin. Er will Kanzlerin Angela Merkel persönlich davon überzeugen, die harten Reformbedingungen aufzuweichen
Zu Rajoy:
Siebold - Zitat:
...wie sich ein Land so aus dem eigenen Abstiegsstrudel befreien soll, diese Antwort ist uns die Regierung Rajoy bislang schuldig geblieben. - Ein Sparpaket von 65 Milliarden Euro, Rekord in der Europäischen Union, und gleichzeitig ein Rettungspaket von 60 Milliarden Euro für die Banken, wer da irgendwelche Zusammenhänge sieht...

Aber was ist z.B. mit Dänemark, Schweden, Finnland, Deutschland: Alles zur Zeit keine Demokratien?
3. Eine Abstimmung jetzt bedeutet den sicheren Zerfall Europas.
Volksabstimmungen sind viel zu sehr dem effektivsten Populismus ausgesetzt.
Schneider - Zitat:
Inflation untergräbt das Vertrauen in eine Währung dauerhaft. Die Lasten trügen vor allem die Sparer sowie Rentner und abhängig Beschäftigte, wenn ihre Löhne nicht Schritt halten.
http://www.berliner-zeitung.de/finanzkrise/interview-spd-finanzexperte-deutschla...
In Deutschland müssen wir in den nächsten Monaten höllisch aufpassen, dass demokratische Prinzipien nicht einfach untergepflügt werden.

Es bleibt also dabei:

Es wird weiter beschissen


1. Aber sicher stimmt der Satz. Auch Helmut Schmidt hat in einem Interview sinngemäß gesagt, dass der 2. Weltkrieg tief im Unterbewusstsein der Menschen steckt. Wenn das Geld dann knapp wird, erinnert man sich eben gerne daran und hat dadurch quasi ein Totschlagargument.

2. In Deutschland und Europa gibt es natürlich noch funktionierende Demokratien. Aber es wird Stückchen für Stückchen daran geknabbert. Ist das so richtig, auch wenn außergewöhnliche Situationen außergewöhnliche Maßnahmen erfordern?

3. Eine Volksabstimmung ist immer anfällig für populistische Stimmungsmacher - aber dadurch sind Maßnahmen demokratisch legitimiert. Man stimmt ja nicht über die Todesstrafe ab. Vielleicht wäre eine populistische Entscheidung sogar die richtige. So kann es auch nicht weiter gehen.

Das einheitliche gerechte Europa wird immer mehr zur Utopie. Der Zerfall ist eigentlich schon da. Es fehlt nur noch die Spürbarkeit. Die kommt aber früher oder später massiv in unser Leben, weil es einfach an Geld mangelt und die Schulden nie und nimmer getilgt werden können. Es wird massiv den einfachen Arbeiter und Sparer treffen und so zu großen Unruhen kommen. Die soziale Balance kann nur durch Enteignungen bei Leuten stattfinden, die noch genug Geld auf der Kante haben. Ansonsten zerfallen nicht nur Europa, sondern auch die Demokratien.


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elf
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Re: Geld-Gespräche bei der ESPEDE
Antwort #262 - 15. August 2012 um 11:37
 
De acuerdo, Bluenotes.
Was wohl der gemeine Arbeiter im teutschen Finanzinstitut dazu meint?
FR - Zitat:
Für Deutschland könnte die Euro-Krise weit teurer werden als bislang bekannt.
Der haushaltspolitische Sprecher der SPD, Carsten Schneider, beziffert das deutsche Haftungsrisiko für die Krisenländer auf die atemberaubende Summe von einer Billion Euro.

Schneider - Zitat:
Ich glaube diesen (Rajoy-)Zahlen nicht.
...Die Reichen müssen ihren Beitrag zur Lösung der Schuldenkrise leisten.
Dass sie das bisher nicht tun, ist ein großer gesellschaftlicher Missstand.
http://www.fr-online.de/schuldenkrise/interview-spd-finanzexperte-deutschland-ha...
Also, wohlgemerkt: SPD-Mahnung, nicht FDP-Mahnung.
Mit anderen Worten:

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elf
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Re: Geld-Gespräche beim Stammtisch
Antwort #263 - 15. August 2012 um 13:25
 
Dieses Video wurde mir heute vom spanischen Stammtisch zugeschickt:
https://www.youtube.com/watch?v=ES_c7Mt_QMY
Man vergleiche das mal mit den unfassbaren Privilegien von gewählten Ausbeutern in den Südländern.
Was meint unser JogDial dazu?
Ich meine:

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elf
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Re: Geld-Gespräche bei SPIEGEL, ZEIT und SZ
Antwort #264 - 17. August 2012 um 17:10
 
Zu den verschiedenen Mentalitäten, die gern mal unter den Tisch gekehrt werden, um ein einiges Europa herzuphantasieren:
SPIEGEL - Zitat:
SPIEGEL ONLINE: Welchen wunden Punkt hat Frauen Dings Riot berührt?
Jerofejew: Die Vereinigung von Staatsideologie und der Ideologie der Russischen Orthodoxen Kirche (ROK).
Das iranische Modell: den Gleichklang von Staat und Religion...
...Jerofejew: Die Mehrheit wollte eine harte Strafe für Frauen Dings Riot.
Das ist die Stimme des Volkes.
Das ist die schreckliche Wahrheit.
[url]http://www.spiegel.de/politik/ausland/interview-mit-wiktor-jerofejew-zum-urteil-gegen-Frauen Dings-riot-a-850657.html[/url]
Ist diese populistisch ausbeutbare unheilige Allianz in Italien und in Spanien etwa nicht zu beobachten, lieber JogDial?

SÜDDEUTSCHE- Zitat:
Griechischer Schuldenberg wächst rasant
Acht Millionen Euro Schulden pro Stunde
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/mehr-als-milliarden-euro-verbindlichkeiten...
ZEIT - Zitat:
Eine Währungsunion ohne politische Union kann nicht ohne das No bail-out-Prinzip, das zu den Fundamenten der Europäischen Währungsunion zählt(e), funktionieren und bestehen. Es muss das Prinzip gelten, dass jedes Land für die Fehler seiner eigenen Politik haftet...
Aber, nach so vielen desillusionierenden Erfahrungen, ist es nicht naiv, zu erwarten, dass ein solches Regime glaubhaft etabliert werden kann?  
http://www.zeit.de/2012/33/Europa-Krise-Politische-Union/seite-1
Das ist das Fass ohne Boden, denn:

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« Zuletzt geändert: 17. August 2012 um 18:53 von elf »  

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elf
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Re: Geld-Gespräche bei Manolis
Antwort #265 - 20. August 2012 um 11:42
 
SPIEGEL - Zitat:
Manolis übrigens ist Anfang 30, hat in den USA Film studiert, unterhält eine kleine Produktionsfirma im schicken Kolonaki und einige schicke Immobilien, die seinem Vater gehören.
Von den Mieteinnahmen lebt er.
Manolis könnte auch Arzt sein oder Taxifahrer, er könnte die Straßen fegen, 20 oder 50 sein, die Sichtweise bliebe höchstwahrscheinlich dieselbe.
Je länger diese Krise dauert und je heftiger sie Griechenland im Würgegriff hat, desto wunderlicher blühen hier die Selbstschutzmechanismen.
Das mag verständlich sein, aber es nervt auch ein bisschen.

Auf hinterhältige Weise über Jahrzehnte abhängig gemacht

Es wird zugestanden, dass es Probleme gibt, griechischer Natur.
Probleme.
Aber nicht das wahre Problem.
Das wahre Problem, so die weitverbreitete Ansicht, sind zum Beispiel die Schleuderkredite der EU gewesen, die Griechenland auf hinterhältige Weise über Jahrzehnte abhängig gemacht hätten.
Und die Bösen dabei sind demnach die Politiker, die ihrem Volk nie die Wahrheit gesagt und sich selbst bereichert haben.

"Aber ihr habt sie doch immer wieder gewählt?!" "Mhm."

Dass viel schiefgelaufen ist auf vielen Seiten, weiß man ja mittlerweile.
Allerdings wurden griechische Familien sicher nicht zum Kauf von überteuerten Eigenheimen oder Porsche Cayennes gezwungen.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/mein-leben-als-auslaender-das-deutschland-...
_____________________________
Ich denke, ich muss mich an dieser Stelle ausdrücklich bei JogDial und seiner gesamten Familie bedanken:

Gerade habe ich  -in einem Pleite-Südland-  einen Ausflug gemacht auf einem Sportboot mit zwei Honda-Motoren (je 225 PS!).
Gratis, denn das Boot wurde, wie auch die unsinnig teure und große Hafenanlage, von Steuergeldern JogDials und seiner gesamten Familie bezahlt.
Siehe: "Una manera de hacer Europa" = Fondo Europeo de Desarollo Regional = FEDER
Die Milliarden sind hier gut angekommen und wurden (weitgehend sinnlos und ohne ausreichende Kontrolle Brüssels) verquast.
Für Autobahnen durch Naturschutzgebiete, für See-Häfen in Bergdörfern, für unzulässige Flughäfen, für.... Da kann man die unsinnigsten Dinge eintragen, die einem einfallen: Es wird schon zutreffen.

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« Zuletzt geändert: 20. August 2012 um 19:09 von elf »  

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“   (Ziya Gökalps)
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JogDial
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Re: Geld-Gespräche bei Manolis
Antwort #266 - 21. August 2012 um 14:00
 
elf schrieb am 20. August 2012 um 11:42:
Ich denke, ich muss mich an dieser Stelle ausdrücklich bei JogDial und seiner gesamten Familie bedanken:

Bitte gern geschehen - auch wenn der Erkenntnisgewinn und vor allem die fachübergreifenden Methoden zur Unterscheidung zwischen Erfahrungsberichten und Evidenz bei elf leider keinen Deut voran gekommen sind.

Was macht es dir so schwer, zwischen diesen (zugegebenrmassen) vielen Berichten und einer echten Evidenz zu unterscheiden?
Wo hapert es an der Transferleistung?
Warum schaffst du es nicht, die Steuerhinterziehung in allen Ländern zueinander in Beziehung zu setzen?
Warum ist es dir so wichtig "Aggressionen [zu] schüren, um die Schuldigen weiter im Ausland zu suchen?"
Was nutzt es uns Deutschen, so zu verfahren?
Warum plapperst Du nur den Stammtisch nach, anstatt mal fachübergreifend (Erfahrungsberichte vs. Evidenz) und mit Blick über den eigenen Tellerrand nach Erkenntnis zu suchen.

Die reale Lage und deren Brisanz wird meines erachtens hier recht deutlich beschrieben Zitat:
Die rechtskonservativen Dummköpfe vom Schlage Söder, Dobrindt, Carsten Schneider usw. und auch Schäuble und Merkel und ihre publizistischen Helfer werden dann erst recht Aggressionen schüren, um die Schuldigen weiter im Ausland zu suchen und innenpolitisch bei der nächsten Wahl zu überleben. Die „Abzweigung nach rechts“, von der Flassbeck schreibt, wird hierzulande nicht von den mit dem entsprechenden Etikett versehenen Rechtsradikalen um die NPD betrieben, sondern von den etablierten politischen Kräften selbst. [Anm: und von elf nachgeplappert]

Die Folgen der Trennung halte ich für so schlimm, dass ich anders als Heiner Flassbeck darauf setze, dass die Vernunft doch noch einmal zurückkommt. Aber ich gebe zu, dass Flassbecks Einschätzung wahrscheinlich die realistischere ist.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=14227

ein weiteres Zitat:
Deutschland verlangt etwas Unmögliches von den Ländern mit Leistungsbilanzdefiziten. Es verlangt, dass mitten in einer Rezession, in der die Privaten mehr zu sparen versuchen, auch noch vom Staat Sparversuche unternommen werden, die die öffentlichen Defizite reduzieren sollen. Weil das objektiv nicht funktionieren kann, aber Horden engstirniger deutscher Provinzpolitiker genau diesen Zusammenhang nicht begreifen oder nicht begreifen wollen, schütten sie Tag für Tag Kübel voller Häme und Gehässigkeiten über den Südländern aus.


lieber elf, erkläre mir bitte, warum es nach Deiner objektiven(?) Einschätzung, das Gegenteil vom oben gesagten zutreffend sein soll.


Es wird weiter beschissen und alle zeigen in die falsche Richtung, damit man die wahren Diebe nicht davon rennen sieht.
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elf
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Re: Geld-Gespräche bei Manolis
Antwort #267 - 21. August 2012 um 14:13
 
JogDial schrieb am 21. August 2012 um 14:00:
1. ... fachübergreifenden Methoden zur Unterscheidung zwischen Erfahrungsberichten und Evidenz bei elf leider keinen Deut voran gekommen sind.
2. Was macht es dir so schwer, zwischen diesen (zugegebenrmassen) vielen Berichten und einer echten Evidenz zu unterscheiden?
3. Wo hapert es an der Transferleistung?
4. Warum schaffst du es nicht, die Steuerhinterziehung in allen  Ländern zueinander in Beziehung zu setzen?
5. Warum ist es dir so wichtig "Aggressionen [zu] schüren, um die Schuldigen weiter im Ausland zu suchen?"
6. Was nutzt es uns Deutschen, so zu verfahren?
7. Warum plapperst Du nur den Stammtisch nach, anstatt mal fachübergreifend (Erfahrungsberichte vs. Evidenz) und mit Blick über den eigenen Tellerrand nach Erkenntnis zu suchen.

1. Stimmt. Die mussten gar nicht erst einen Deut weiter kommen. Die Unterscheidung war immer gegeben.
Ich habe ja nicht nur schwadroniert, sondern meist kompetente Leute zitiert.
2. Die Unterscheidung funktioniert hervorragend. Anekdoten werden bei mir als solche gekennzeichnet.
3. Sagen Sie´s! Aus meiner (ziemlich lebenserfahrenen) Sicht: Korruption, Nepotismus, Mafia, List-als-Tugend in den Südländern bei verlockend niedrigen Zinsen und freier Verfügbarkeit der Mittel, ohne Kontrolle, bzw. bei Kontrolle: Ohne Folgen..
4. An welcher Stelle schaffe ich das nicht?
Ich schaffe es IMMER.
5. Weil ich im Ausland entsprechend lange Erfahrungen sammeln konnte und die Kenntnisse von Experten (auch linken) damit übereinstimmen.
Ich schüre nicht.
Ich schildere.
6. Was interessieren mich "DIE DEUTSCHEN"?
Mich interessiert ein friedliches Auskommen in Europa.
Und das geht nicht, wenn mit dem Euro weiter so verfahren wird.
Es gibt dann Krieg, mindest Wirtschaftskrieg, im schlechteren Falle echten Krieg.
7. Eine ziemlich blöde Bemerkung ohne jeglichen Wahrheitsgehalt.
Gibt es bei Ihnen häufig.
Selbst der Tellerrand, den Sie in pöbelnder Absicht immer wieder erwähnen, ist für Sie nicht im Ansatz erkennbar.
Sie schütten kübelweise Gehässigkeiten über mich aus.
Ich lache, denn:

Es wird weiter beschissen

Und ich geniesse es, zusammen mit den intelligenten Eliten der Südländer, hoch oben in der steilen Hierarchie den unkontrollierbaren Geldsegen aus dem Norden auszunutzen und gleichzeitig (am hiesigen Stammtisch) auf die gehässigen Deutschland=Nazi-Vergleiche mit aufmerksamem Ohr zu lauschen. (Das Boot mit 450 PS geht ab wie Schmidts Katze. Und das ganz umsonst) Danke, Jogiemäuschen.
________
Im Neuen Testament, nein in der Bibel ("Nachdenkseiten") der ahnungslosen, wissbegierigen Jung-Blauaugen....
Zum Euro und den Euro-Ländern sagt Flassbeck - Zitat:
Also kann man nur allen zurufen: Trennt euch.

Na bitte!
Sag ich schon lange, "ER" auch, jedenfalls, wenn nichts anderes mehr geht.
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« Zuletzt geändert: 21. August 2012 um 15:43 von elf »  

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Re: Geld-Gespräche bei SZ
Antwort #268 - 22. August 2012 um 12:23
 
Hier ein Klassiker, bei dem Überschrift und Zusammenfassung nicht zusammen passen:

Überschrift: "Griechenlands Rauswurf kostet mehr, als er bringt"

...und Fazit:
Süddeutsche - Zitat:
Wenn Samaras nur täuscht und zögert, ist sein Land im Euro nicht zu halten.
Dann ist wirklich der Moment gekommen, Griechenland mit möglichst geringem Schaden aus dem Euro zu operieren.
...Ein vorschneller Rauswurf kostet jedenfalls mehr, als er bringt.

Ob Samaras der richtige Mann für den Job ist, darf bezweifelt werden.
Er ist eine Figur des alten Systems, das Günstlingen sinnlose Staatsposten beschaffte und Reichen Steuern ersparte.
In der Opposition fiel er durch Obstruktion gegen den Sparkurs auf.

Gleichwohl, Samaras ist der letzte Schuss, den die Griechen haben.
Das wissen sie, weil sie ihn dem Linkspopulisten Alexis Tsipras vorzogen, aus Angst, dass es dann wirklich vorbei sein könnte mit dem Euro.
Es lässt sich nur hoffen, dass allen der Ernst der Lage klar ist.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/athens-sparpogramm-ein-rauswurf-kostet-meh...

Ein Satz mit "Wenn"...
Samaras WIRD weiter täuschen. Er MUSS weiter täuschen, wenn er politisch, vielleicht auch körperlich überleben will.
Und darum kommt es (höchstwahrscheinlich) zum Grexit.
Zwangsläufig.

In der Schweiz und in anderen kriminellen Oasen liegen griechische Milliarden.  
Die gehören doch dem griechischen Volke und sollten für Europas Rettung genutzt werden.
Wieso sollen dann erst die ehrlichen deutschen Milliarden verbraten werden?

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JogDial
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Großraum: Europa
Re: Geld-Gespräche bei FAZ und bei Voß
Antwort #269 - 22. August 2012 um 14:09
 
elf schrieb am 21. August 2012 um 14:13:
[quote author=5570785B767E731F0 link=1337768600/266#266 date=1345550428]
1. Stimmt. Die mussten gar nicht erst einen Deut weiter kommen. Die Unterscheidung war immer gegeben.
Ich habe ja nicht nur schwadroniert, sondern meist kompetente Leute zitiert.
2. Die Unterscheidung funktioniert hervorragend. Anekdoten werden bei mir als solche gekennzeichnet.
3. Sagen Sie´s! Aus meiner (ziemlich lebenserfahrenen) Sicht: Korruption, Nepotismus, Mafia, List-als-Tugend in den Südländern bei verlockend niedrigen Zinsen und freier Verfügbarkeit der Mittel, ohne Kontrolle, bzw. bei Kontrolle: Ohne Folgen..
4. An welcher Stelle schaffe ich das nicht?
Ich schaffe es IMMER.
5. Weil ich im Ausland entsprechend lange Erfahrungen sammeln konnte und die Kenntnisse von Experten (auch linken) damit übereinstimmen.
Ich schüre nicht.
Ich schildere.
6. Was interessieren mich "DIE DEUTSCHEN"?
Mich interessiert ein friedliches Auskommen in Europa.
Und das geht nicht, wenn mit dem Euro weiter so verfahren wird.
Es gibt dann Krieg, mindest Wirtschaftskrieg, im schlechteren Falle echten Krieg.
7. Eine ziemlich blöde Bemerkung ohne jeglichen Wahrheitsgehalt.
Gibt es bei Ihnen häufig.
Selbst der Tellerrand, den Sie in pöbelnder Absicht immer wieder erwähnen, ist für Sie nicht im Ansatz erkennbar.
Sie schütten kübelweise Gehässigkeiten über mich aus.

8. Na bitte! Sag ich [elf] schon lange, "ER" auch, jedenfalls, wenn nichts anderes mehr geht.

1. Ach! Belege? Wo unterscheidet elf zwischen Erfahrungsberichten "Der X hat ein sauteures Boot und das hat er von uns ergaunert" und Evidenz?
2. Ach! Hast Du auch deine eigenen Anekdoten entsprechend gekennzeichnet und entsprechend bewertet?
3. Es hapert an elf's Transferleistung. Was eine Evidenz ist, weiß er vermeintlich im Medizinbetrieb, überträgt diese Methode, aber nicht auf die Volkswirtschaftpolitik...
4. An der Stelle, an der Du die Verfehlungen Deutschlands konsequent unterschlägst. Was ist mit den Steuerhinterziehungen Deutscher in Billionenhöhe? Die sind bei elf nicht existent und werden konsequent negiert, bzw. durch Griechenlandbashing ersetzt? Allein die Aussage Zitat elf "das schaffe ich IMMER", zeigt, wie selbstherrlich du mit deiner Meinung umgehst. "Du schaffst alles, immer und andere schaffen niemals etwas, immer" - überheblicher gehts nimmer
4b) http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/08/21/griechenland-spart-so-viel-w...
5. A-Ha: "Erfahrungen"! Erfahrungen ersetzen bei den Homöopathen den Wirksamkeitsnachweis und bei elf ist es in Wirtschaftsfragen ebenso.
6. Da sind wir uns mal einig. Ich fürchte auch einen Krieg - allerdings wird dieser durch Denkmuster beschleunigt, welche nur auf die Verfehlungen der anderen abstellen. Nichts anderes sage ich die ganze Zeit. WIR müssen UNSERE Probleme angehen - das tut Deutschland aber nicht! Deutschland verschärft die Krise.
7.  Wie man in den Wald hineinruft - so schallt es zurück- elf du bist bekannt dafür auf alles einzuprügeln, was nicht Deiner Meinung entspricht. Bei Homöopathie und anderem Quack - 'daccor, aber etwas mehr Zurückhaltung in anderen Themen würde dazu führen, dass man sich nicht angegriffen fühlte und gezwungen wird selber auszuteilen. Deine Klage gebe ich zurück - nachweislich hast Du in diesem, wie auch in anderen Threads mit den Verunglimpfungen angefangen - jammer jetzt also bitte nicht herum.
7b) Ich habe mehrfach angeboten die Debatte zu versachlichen - bisher immer ohne Erfolg Deinerseits - Du bist und bleibst einfach ein rechthaberischer, verstockter, Möchtegernbesserwisser.
8. blöd nur, wenn man offensichtlich nicht den ganzen Artikel liest. Denn darin wird beschrieben, dass diese Trennung extrem negative Auswirkungen auf Deutschland haben wird und es bei uns zu Massenarbeitslosigkeit kommen und wird...
9. Nachprüfung, ob elf fähig ist, einen ganzen Artikel zu lesen: Warum wird es bei Trennung verschuldeter Staaten vom Euro zu Massenarbeitslosigkeit in Deutschland kommen?
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