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Wo gibt es die besten Lebensmittel? Um diese Frage zu beantworten, haben wir unsere Lebensmitteltests der vergangenen sechs Jahre ausgewertet.
Unsere Empfehlungen
Mit Bio liegen Sie besonders bei unverarbeiteten Produkten wie Obst und Gemüse immer richtig. Ganz gleich, ob Sie es im Discounter, im Supermarkt oder im Bio-Supermarkt kaufen.
Bei verarbeiteten Produkten zeigt Bio zwar manchmal Schwächen, liegt aber dennoch insgesamt vor konventionell.
Discounter müssen den Vergleich mit dem herkömmlichen Lebensmittelhandel nicht scheuen.
"Wir lieben Lebensmittel", sagt Edeka. Wir auch, sagt ÖKO-TEST - und daher untersuchen wir regelmäßig Produkte von Deutschlands größtem Verbund im Einzelhandel. "Jeden Tag ein bisschen besser", sagt Rewe. Woll’n mal sehen, ob das stimmt, sagt ÖKO-TEST. Deshalb testen wir auch regelmäßig Rewe-Produkte. Ebenso wie die Eigenmarken von Real, Plus, Penny, Tengelmann, Norma, Lidl, Aldi Nord und Aldi Süd. Außerdem versuchen wir in jedem Test noch die beiden Bio-Supermarktketten Alnatura und Basic zu berücksichtigen.
Das Testergebnis
Beim konventionell erzeugten Obst und Gemüse, das wir vor allem nach der Belastung mit Pestiziden bewerten, liegt Aldi Süd mit einer Durchschnittsnote von 2,0 deutlich vor den anderen Ketten und Discountern. Am Ende findet sich Plus mit einem Durchschnitt von 3,1.
Bei den übrigen Lebensmitteln ist Plus - zusammen mit einigen Mitbewerbern - an der Spitze. Am unteren Ende liegt Norma mit 2,5. Auffällig ist, dass hier die Differenz zwischen Sieger und Verlierer wesentlich geringer ausfällt als bei Obst und Gemüse.
Im Bio-Bereich sind - ganz gleich, ob beim Obst und Gemüse oder bei den sonstigen Lebensmitteln - nicht die Bio-Supermärkte, sondern die Discounter auf den ersten Plätzen. Allerdings ist der Abstand untereinander äußerst gering. Und das Niveau ist bemerkenswert hoch.
Man kann es drehen und wenden. Doch ganz gleich, wie man das Ergebnis betrachtet: Bio ist besser als konventionell. Die Durchschnittsnote aller Bio-Produkte liegt bei 1,8, die konventionellen erreichen 2,5.
Doch einzelne Patzer leisten sich fast alle. Auf Höchstmengenüberschreitungen von vier bis 18 Prozent der untersuchten Obst- und Gemüseproben bringen es die konventionellen Hersteller. ...
Quelle: ÖKO-TEST