Ich weiß ja nicht wie es anderen geht, aber elf's vermeintliche Sachlichkeit ist unerträglich, weil unsachlich.
Da ich im Gegensatz zu ihm nicht ein Diskussionsthema durch ausweichen auf themenferne Dinge zerstören will, habe ich mal diesen Thread aufgemacht.
Ich verfolge mit diesem Thread
nicht eine Diskredition elfs - ich will es jedoch nicht auf mir sitzen lassen, wie ich ständig und immer wieder in jedem Thema von ihm diskreditiert und abwertend beurteilt werde. Zumal seine Ausführen weitab jeder Sachlichkeit liegen.
Die Gedankenwelt elfs und dessen Motivation erscheint mir analog den Ergebnissen einer Studie der Otto-Brenner-Stiftung zur Bild-Zeitung. Wenn man in dieser Studie das Wort "Bild" durch "elf" ersetzt, scheint alles klar.
Auszug:
Zitat:Die für „elf“ quantitativ vergleichsweise umfangreiche und prominent platzierte Berichterstattung über die Griechenland- und Eurokrise besteht aus der sich ständig wiederholenden Publikation von Botschaften, in leichten
sprachlichen und formalen Variationen. Es handelt sich zusammenfassend um folgende ‚Super-Botschaft‘: Der fleißige deutsche Steuerzahler darf von den faulen betrügerischen Griechen auf keinen Fall ausgenutzt werden. Das heißt: kei-
ne Hilfe für Griechenland. [...]
Fast alle Texte in „elf“ – egal ob gestalterisch als Bericht oder Meldung ausgewiesen – sind wertende, behauptende und kommentierende Beiträge. Texte, die in der Hauptsache informieren oder gar orientieren, sind sehr selten;
zu den informierenden Texten gehören eigentlich nur die Kurznachrichten, die in sehr wenigen Zeilen meist sehr sachlich über einzelne Ereignisse oder Daten informieren, und die Interviews, die über die Meinung des Befragten
informieren. Jeder Text verfolgt eine inhaltliche ‚Linie‘ und transportiert eine Botschaft. Soweit informierende Elemente vorhanden sind, haben sie die Aufgabe, Botschaft und ‚Linie‘ zu stützen. Entsprechend gibt es kaum Texte mit sich inhaltlich widersprechenden Informationen und Wertungen, vielmehr unterstützen und verstärken alle Beiträge sich wechselseitig. Die Texte sind inhaltlich ‚aus einem Guss‘. [..]
„elf“ lässt wichtige inhaltliche Aspekte systematisch im Vagen. „elf“ verwendet Informationen und Definitionen so, dass sie das inhaltliche Kerngeschäft der Unterhaltung via Dramatisierung und Emotionalisierung nicht behindern. So werden beispielsweise Summen genannt, mit denen Deutschland dem griechischen Staat hilft, ohne klar zu sagen, ob es sich dabei um reale Geldflüsse – also um verlorene Zuschüsse –, um Darlehen oder ‚nur‘ um Bürgschaften handelt.
QuelleIst elf von Bild indoktriniert?