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Tee kochen mit Mineralwasser (Gelesen: 5454 mal)
moneybee
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Beiträge: 2
673xx
Geschlecht: male
Tee kochen mit Mineralwasser
11. Juli 2012 um 20:04
 
nachdem ich längere Zeit mit verschiedenen Filtersystemen mein Leitungswasser aufbereitet hatte, kam ich vor ca 3 Jahren auf die Idee, meinen Tee mit stillem MW zu kochen. Nach einigem Suchen fand ich ein Wasser, das nahezu ideal war. Mein zubereiteter Tee war sehr gut im Geschmack. Der Tee, in der Thermoskanne abgefüllt zog auch nach mehreren Stunden kaum nach. In der Tasse bildete sich auch beim abkühlenden Tee keine unappetitliche Haut. Selbst bei aromatisierten Tees zeigten sich keine Ränder an der Tasse.
Da das Wasser kaum kalkhaltig war, mußte ich meinen Wasserkocher fast nie entkalken. Dieser Effekt kam auch meinem kaffeeautomaten zugute. Hier benötigte ich keine Filterpatrone für den Wassertank und die Aufforderungen zu reinigen und entkalken waren nur Formsache. Probleme gabs da nie.
Jetzt hat aber Stiftung Warentest stille MW getestet. Daß mein Wasser, LIDL Saskia Quelle Kirkel, nicht besonders gut abgeschnitten hatte, hat mich nicht aufgeregt. Das Testergebnis sagte, daß das Wasser kaum Mineralien enthält und daß Keime, die immungeschwächten Personen schaden könnten, das abkochen des Wassers anraten. Für mich ja kein Problem, da ich nur Kaffee oder Tee zubereite.
Allerdings hat LIDL wohl gleich auf den Test reagiert und in meiner Filiale gibt es nur noch das Saskia Quelle Jessen, welches beim Test besser weg kam. Für mich ist es aber ein Disaster. Wenn ich jetzt in die Tasse blicke, schaue ich quasi in die Röhre. Häßliche Haut ist auf meinem Tee und am Tassenrand bilden sich dunkle ränder.
GIBT ES HILFE?
Liebe Leute vom öko-forum,
wer ist auch etwas penibel bei der Zubereitung seines Tees? Wer versteht meine Sorgen und weiß einen Rat? Vielleicht ein anderes Wasser, das nicht so teuer ist (bisher hatte es ja nur 19 ct pro Flasche gekostet) und die Freude am Teegenuß nicht vergällt?
Auf guten Rat wartet (und trinkt jetzt lieber ein Glas Wein)
moneybee
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Gluecksmarieanne
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Beiträge: 4
Eberswalde
Geschlecht: female
Re: Tee kochen mit Mineralwasser
Antwort #1 - 21. Januar 2013 um 20:44
 
Wir haben in Deutschland doch hervorragendes Leitungswasser, ich verstehe Deine Sorge ja, denke aber dass Mineralwasser für die Teezubereitung übertrieben ist. Habe übrigens mal gehört, dass Leitungswasser mehr Mineralien enthält, als Mineralwasser! (Kein Witz)  Zwinkernd
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c-hackenbarth
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Beiträge: 13

Re: Tee kochen mit Mineralwasser
Antwort #2 - 03. Februar 2013 um 12:21
 
Ganz ehrlich, das Problem beim Tee ist nicht das Wasser sondern der Tee selber. Durch den Feinschnitt hat Tee eine verhältnismäßig große Oberfläche und ist ein idealer Nährboden für Mikroorganismen. Deswegen musst du das Wasser auch noch sprudelnd kochend über deinen Tee gießen und mindestens die vorgeschriebene zeit am besten mindestens 4 Minuten ziehen lassen. Nur so erhältst du ein sicheres Lebensmittel!
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mareiki0815
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Beiträge: 9

Geschlecht: female
Re: Tee kochen mit Mineralwasser
Antwort #3 - 12. März 2013 um 07:54
 
Ich bin noch nie auf die Idee gekommen meinen Tee mit Mineralwasser zu kochen. Ich sehe das genau wie meine Vorredner, dass das Leitungswasser in Deutschland so gut ist, dass du damit bedenkenlos deinen Tee zubereiten kannst. Ich kenne sogar genug Leute, die das Wasser einfach so trinken. Krank geworden ist davon auch noch niemand.

Ich kann aber verstehen, dass dich der Kalkgehalt des Wassers stört. Einen wirklich guten Rat, außer der Nutzung eines Filters, hab ich dagegen aber auch nicht. Ich denke aber nicht, dass der Kalk irgendwie schädlich ist..
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MiRo67
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Beiträge: 15

Re: Tee kochen mit Mineralwasser
Antwort #4 - 14. März 2013 um 08:55
 
Wir haben Wasser aus dem eigenen Brunnen, das filtere ich mit einem Wasserfilter, da es sehr kalkhaltig ist. Mein grüner Tee ist immer super. Mit Mineralwasser schmeckt mir der Tee eklig und brausig und das ist nur für Campingnotfälle gedacht. Unser Wasser in Deutschland ist super und untersteht strengsten Kontrollen. Nimm liber das.
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gesundundmunter
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Beiträge: 13

Re: Tee kochen mit Mineralwasser
Antwort #5 - 14. März 2013 um 15:14
 
MiRo67 schrieb am 14. März 2013 um 08:55:
Wir haben Wasser aus dem eigenen Brunnen, das filtere ich mit einem Wasserfilter, da es sehr kalkhaltig ist. Mein grüner Tee ist immer super. Mit Mineralwasser schmeckt mir der Tee eklig und brausig und das ist nur für Campingnotfälle gedacht. Unser Wasser in Deutschland ist super und untersteht strengsten Kontrollen. Nimm liber das.


Schließe mich an, mache meinen grünen Tee auch immer mit normalem Leitungswasser statt mit Mineralwasser! Mineralwasser kann man doch zum Sport etc. benutzen, wieso den Tee damit machen?!

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« Zuletzt geändert: 15. März 2013 um 15:31 von Forum Admin »  
 

 
Stragula
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Beiträge: 28

Geschlecht: male
Re: Tee kochen mit Mineralwasser
Antwort #6 - 26. März 2013 um 11:48
 
Versuchen Sie folgendes:

Nehmen Sie normales Leitungswasser und kochen es sprudeld auf. Kochen sie es ruhig 2 Minuten weiter. Dann nehmen sie zwei Kaffeefilter und stecken diese ineinander, dadurch filtrieren Sie dann das Wasser. Dieses Wasser verwenden Sie für Ihren Tee.

Erklärung: Das was Sie auf dem Tee beobachten ist augefallenes Calciumcarbonat das aus der Wasserhärte des Wassers stammt. Nach obigem Verfahren entfernen Sie den Großteil davon und der Tee sollte besser gelingen.

Gruß
Stragula
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Mariella
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Beiträge: 3
Berlin
Geschlecht: female
Re: Tee kochen mit Mineralwasser
Antwort #7 - 08. April 2013 um 14:25
 
Das mit der guten Wasserqualität in Deutschland kann ich nicht so stehen lassen. Wenn ich mir anschaue was für kalkhaltiges Wasser aus meinen Leitungen kommen (Wohnort Berlin-Mitte) dann will ich gar nicht dran denken mir damit Kaffee, Tee oder andere Sachen zu kochen.  hä?
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Mariella
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Beiträge: 3
Berlin
Geschlecht: female
Re: Tee kochen mit Mineralwasser
Antwort #8 - 08. April 2013 um 14:26
 
Noch als Ergänzung, die Wasserqualität mag an der Quelle stimmen aber nicht wenn sie aus den alten Leitungen kommt.
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elf
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Beiträge: 5231

Geschlecht: male
Re: Tee kochen mit Mineralwasser
Antwort #9 - 08. April 2013 um 15:35
 
Wieso soll denn "hartes" Wasser gleichbedeutend mit schlechter Qualität sein?
Schmeckt leckerer als labberiges Weichwasser, ist gesund...
Auch in Berlin.
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