ÖKO-TEST Online-Forum KINDER/FAMILIE KOSMETIK/MODE GESUNDHEIT/MEDIKAMENTE BAUEN/WOHNEN ERNÄHRUNG GELD/VERSICHERUNG FREIZEIT/TECHNIK SONSTIGES
20. Mai 2013 um 08:20
linkwww.oekotest.de   linkemedien.oekotest.de   linkImpressum  
Willkommen Gast. Bitte Einloggen oder Registrieren
News:
  ÜbersichtHilfeSuchenEinloggenRegistrieren  
 
Bitte beachten: Beiträge in diesem Forum dienen ausschließlich Ihrer Information und entsprechen nicht der Meinung von ÖKO-TEST. Die auf diesen Seiten zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bei gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei Erkrankungen von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt. Nehmen Sie niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein!
  › ERNÄHRUNG / LEBENSMITTEL
  › Vitaminpräparate / Nahrungsergänzung
  › Öl ins Feuer giessen ?
Seitenindex umschalten Seiten: 1
Öl ins Feuer giessen ? (Gelesen: 3503 mal)
diridari
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 44

Öl ins Feuer giessen ?
12. August 2012 um 18:47
 
Die zehn schlimmsten Verbraucherfallen

Vorsicht vor "gesunden" Lebensmitteln!

München - Nicht alle vermeintlich gesunden Lebensmittel sind tatsächlich empfehlenswert. Stattdessen lauern die Verbraucherfallen im Supermarktregal.
Die tz listet die zehn wichtigsten auf.
http://www.tz-online.de/magazin/gesundheit/vorsicht-vor-gesunden-lebensmitteln-t...

Gesunde Ernährung liegt im Trend. Davon profitieren Nahrungsmittel-Hersteller, die Vitamine und andere Zusatzstoffe als gesundheitsfördernd bewerben: „Stärkt das Immunsystem“ – die Verpackungen strotzen von diesen Bezeichnungen. Eine Kinderschokolade soll sogar das Wachstum fördern. Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt nun vor den so „gesunden“ Lebensmitteln. Ohne wirklichen Nutzen sind die Produkte teurer und sogar gesundheitsschädlich, weil eine Überversorgung mit Vitaminen oder Mineralstoffen den Stoffwechsel durcheinander bringen kann. Ein Sprecher der Verbraucherzentrale: „Wer sich ausgewogen ernährt, braucht keine angereicherten Lebensmittel“. Die zehn wichtigsten Verbraucherfallen:

1. Werbung mit Selbstverständlichkeiten: Dass Vitamin C für die Immunabwehr wichtig ist, weiß jeder. Normal braucht man aber keine Produkte, denen extra das Vitamin zugesetzt wird.

2. Überdosierung: Wer oft zu angereicherten Produkten oder Nahrungsergänzungsmitteln greift, riskiert eine Überversorgung. Schon drei Gläser eines Multi-Vitaminsaftes reichen aus, um die tolerierbare Tageshöchstmenge für Folsäure zu überschreiten. Eine zu hohe Eisenzufuhr wird von Experten kritisch eingestuft.

3. Falsche Flagge: Beispiel Augen Extra von Doppelherz. Der Hersteller lobt Vitamin A und Zink für den Erhalt der Sehkraft, was zulässig ist. Daneben werden aber Lutein und Zeaxanthin trotz nicht belegbaren Wirkungen mitbeworben.

4. Falsche Aufwertungen: Hersteller verpassen Fett- und Zuckerbomben einen gesunden Anstrich, indem sie Vitamine beigeben.

5. Produkte ohne Nutzen: Hersteller, die wissen, dass die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit ihre Gesundheitss­aus­sagen als wissen­schaftlich nicht haltbar eingestuft hat, vertreiben und bewerben ihre Produkte trotzdem weiter.

6. Nebenwirkungen: Obwohl sie nur von Personen mit erhöhten Cholesterinwerten gegessen werden sollten, werden bestimmte Margarine und Trinkjoghurt-Sorten von jedermann verzehrt – selbst von Vorschulkindern.

7. Nicht bewertete Stoffe: 2000 Produkte mit pflanzlichen Stoffen wie Artischocken sind von der EU-Lebensmittelbehörde nicht bewertet worden und dürfen weiter beworben werden.

8. Allgemeinplätze: Viele Firmen werben mit allgemeinen Aussagen wie „fördert das Wohlbefinden“ oder „steigert die Leistungsfähigkeit“, was nicht verboten, aber ohne Aussage ist.

9. Industrieprodukte bevorzugt: Die EU bewertet nur Aussagen von industriell bearbeiteten Nahrungsmitteln. Naturprodukte wie Obst nicht.

10. Höhere Preise: Oft sind Produkte, die mit Gesundheitswirkungen werben, teurer als Vergleichsprodukte, obwohl der Gesundheitsnutzen für den Verbraucher fraglich ist.
Zum Seitenanfang
 
 

 
Seitenindex umschalten Seiten: 1