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Geplante Kurzlebigkeit von Elektroprodukten (Gelesen: 10938 mal)
Hema
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Beiträge: 6394

Geplante Kurzlebigkeit von Elektroprodukten
06. Januar 2013 um 07:46
 
Ein interessanter Bericht, in dem auf die Maschen der Hersteller eingegangen wird, ihre Geräte nicht zu lange nutzbar zu machen. Vor dem Kauf sollte man sich über die Reparaturfähigkeit des Objekts der Begierde informieren und auch überlegen, wie lange man es nutzen WILL. Manch einer möchte das Gerät ja länger nutzen.

Warum Elektronik häufig so schnell kaputt geht


Mehr dazu war auch im Oktoberheft:

Geplanter Murks
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« Zuletzt geändert: 06. Januar 2013 um 09:35 von Hema »  
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Jake_Sully
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Beiträge: 21
Pandora
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Re: Geplante Kurzlebigkeit von Elektroprodukten
Antwort #1 - 16. April 2013 um 02:09
 
Der moderne Kapitalismus braucht den Konsum, schmeiß weg und kauf neu. Und die Autoindustrie vermeidet heute kleine Einzelteile, weil teure Modulersatzteile verkauft werden sollen. Ohne echte Alternative ist der Verbraucher machtlos und kann nur das kleinste Übel wählen, weil die Unvernunft der Monopole die Märkte beherscht.
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Manureg
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Beiträge: 1
Aachen
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Re: Geplante Kurzlebigkeit von Elektroprodukten
Antwort #2 - 25. April 2013 um 16:54
 
Zwar ist es für den Nutzer ärgerlich, wenn seine Maschinen nur ne begrenze Zeit laufen und er vorher schon weiß, dass er dann ne neue kaufen muss, obwohl der Hersteller locker dafür sorgen könnte, dass sie länger läuft. Aber unsere Wirtschaft lebt vom Konsum. Nur wenn wir kaufen geht es weiter. So ist es auch für die Hersteller. Diese müssen immer mehr verkaufen, um weiter bestehen zu können. Da ist es eine einfach Option, dass ein Gerät nur bestimmt lange lebt und der Kunde dann ein neues kaufen muss.
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Guennie
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Beiträge: 1
Franken
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Re: Geplante Kurzlebigkeit von Elektroprodukten
Antwort #3 - 01. Mai 2013 um 11:22
 
Schade finde ich es bei solchen Artikeln und Beiträgen in den Massenmedien (siehe z.B. Links ganz oben) immer, daß der Hersteller-Name bei solchen ganz offensichtlichen geplanten Verschleiß nur selten genannt wird, damit das dann massenhaft nicht mehr gekauft wird. Denn das ist doch wohl die einzige Sprache, die diese verstehen.

Im ersten Artikel wurden immerhin einige Namen genannt (Apple, Nokia, Toshiba, Samsung), im zweiten (Öko-Test 10/2012) außer Apple keiner. Schließlich betrifft das ja nicht nur Computer und Kommunikationsgeräte, sondern z.B. auch Haushaltsgeräte.  

Es mag der Einwand kommen, daß das juristische Gründe hat. Ob nun "bloße" grobe Fahrlässigkeit oder kriminelle Energie, auch bei Ersteren muß ich als Privatperson haften (wenn ich eine grobe Fahrlässigkeit zu Schaden anderer begehe), - und die Hersteller offenbar nicht?

Ich meine, das sind doch klare Fälle, wenn der Akku nicht mehr austauschbar ist, oder wenn ein stählernes Schneckenrad die anliegenden Zahnräder (nur) aus Plastik nach einer gewissen Betriebsdauer kaputt gehen läßt, oder wenn wärmeempfindliche Kondensatoren genau dort eingebaut werden, wo das Gerät am wärmsten ist, ......

Größere Verlage (auch Öko-Test) haben doch wohl fast laufend Rechtsanwälte beschäftigt. Da wäre es einfacher, im Falle von klaren Namensnennungen juristische Angriffe abzuwehren, notfalls durch alle Instanzen (im Vergleich zum Otto-Normal-Käufer).  Wenn ich auch für solche Artikel immer dankbar bin, so möchte ich doch den Verlagen etc. vorschlagen, immer klar alles beim Namen zu nennen  unentschlossen

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Steven Brautschneider
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Beiträge: 4

Re: Geplante Kurzlebigkeit von Elektroprodukten
Antwort #4 - 15. November 2013 um 11:58
 
Über das Thema gab es bei Arte eine interessante Dokku.
Sucht mal "geplante obsoleszenz arte", dann solltet ihr den Beitrag finden.

Unter anderem ging es um Drucker. Die haben ein festes Ende programmiert.
Dann höhren sie einfach auf. Ein Russe hat einen Trick gemacht und die Sperre gelöscht - der Druck geht wieder perfekt!!

Unmöglich das Gebähren der Konzerne!!
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maja21
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Beiträge: 38
Mannheim
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Re: Geplante Kurzlebigkeit von Elektroprodukten
Antwort #5 - 08. Januar 2014 um 23:33
 
Die Kurzlebigkeit von Elektrogeräten belasten nicht nur unsere Geldbeutel, sondern d. Umwelt. Die Belasatung d. Umwelt finde ich aber schlimmer, weil die Schäden nicht mit Geld gut zu machen sind.
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goegeche
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Beiträge: 3
Köln
Geschlecht: male
Re: Geplante Kurzlebigkeit von Elektroprodukten
Antwort #6 - 24. Februar 2015 um 11:54
 
ich finde das Thema sehr interessant aber auch sehr schwierig.
Es ärgert mich sehr wenn ich z.b. meinen Drucker betrachte, der durch einen Chip, in dem eingestellt wird nach wie vielen Druckaufträgen er Probleme machen soll. Meinen Handy Akku muss ich mittlerweile gefühlte alle 2 Jahre austauschen. Mit den Mitteln und der Technik von heute könnten die meisten Sachen einfach ewig halten, aber aus der Wirtschaftlichen Sicht ist das nicht immer das beste. Ich würde mir wünschen dass meine Geräte länger halten und ich denke ein Umstrukturierung in der Wirtschaft könnte so etwas vereinfachen. Aber so sehr viel Ahnung davon hab ich leider nicht Griesgrämig
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Nuntiana
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Beiträge: 3

Re: Geplante Kurzlebigkeit von Elektroprodukten
Antwort #7 - 20. Mai 2015 um 13:53
 
Technisch ist es heute gar kein Problem ein Produkt auf seine langfristige Nutzung zu optimieren. Aber dies ist in der Regel nicht gewünscht. Ein Unternehmen will Produkte verkaufen und dazu benötigt es Nachfrage durch den Konsumenten. Indem Produkte nur auf eine minimale Haltbarkeit auslegt werden, hat man von Unternehmensseite selbst einen Faktor in der Hand, um die Nachfrage zu beeinflussen. Werden wahrscheinlich nicht alle so handhaben und zugeben wird es auch niemand...
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Tareurery
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Beiträge: 18

Re: Geplante Kurzlebigkeit von Elektroprodukten
Antwort #8 - 04. Juni 2015 um 17:43
 
Eigentlich einfach nur dreist und unnötige Verschwendung von Ressourcen...aber hauptsache Kohle, Kohle, Kohle!
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elf
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Beiträge: 8423
Südland
Geschlecht: male
Re: Geplante Kurzlebigkeit von Elektroprodukten
Antwort #9 - 04. Juni 2015 um 20:35
 
Vielleicht bin ich ein bisschen blöde oder ich hab´s mit´m Gedächtnis.

Wenn früher mal ein VW Käfer trotz Rost 100.000 km geschafft hat, dann war das eine Zeitungsmeldung wert.
Heute?
Wenn früher eine Constructa mal 8 Jahre durchgehalten hat, dann gab es eine Fernsehsendung darüber.

Mein heutiges Auto ist mit 15 Lebensjahren immer noch munterer als mein damaliger VW mit 8 Jahren...und ist seltener in der Werkstatt.
Unsere Waschmaschine hat ebenso wie unsere Geschirrspülmaschine mehr als 20 Jahre auf dem Buckel.

Und wenn die Fernsehgeräte heute schneller kaputt gehen als früher:
Prima
Die Nachfolgemodelle sind wesentlich schärfer und besser. Billiger sowieso.

Ebenso die Computer:
Früher gingen für einen Apple 4-5 Monatsgehäter drauf für alberne Fähigkeiten. Heute schlechter?

Ich sehe das Problem nicht.
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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“– Recep Tayyip Erdogan
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Talhoffer
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Beiträge: 131

Re: Geplante Kurzlebigkeit von Elektroprodukten
Antwort #10 - 04. Juni 2015 um 22:15
 
Nuntiana schrieb am 20. Mai 2015 um 13:53:
Technisch ist es heute gar kein Problem ein Produkt auf seine langfristige Nutzung zu optimieren. Aber dies ist in der Regel nicht gewünscht.


Stimmt. Produkte, die sich gerade in rasanter technischer Entwicklung befinden auf ewige Haltbarkeit hin bauen, ist Unsinn. Wer möchte heute noch mit einem 30 Jahre alten PC Monitor, der auch noch massig Strom schluckt, arbeiten? Es kommt halt immer auf die Gewichtung an, was gewünscht wird. Steht Robustheit und Haltbarkeit an erster Stelle, möge man sich Produkte für das Militär anschauen: Schwer, alte Technik, teuer. Will meistens keiner.

Ich finde dieses Gejammer über die böse Industrie albern. In fast allen Bereichen gibt es Produkte, die auf verschiedene Anforderungsprofile hin entwickelt werden. Findet man Geschirrspüler für den Haushalt zu wenig haltbar, kauft man sich halt einen, der für die Gastronomie gebaut ist. hält 100 Jahre, kostet 10 mal soviel. Es gibt Drucker, die tagein, tagaus 10.000 Blatt Papier bedrucken können. Kosten halt dann nicht 80, sondern vielleicht 8000 Euro. Wer eine Kaffeebar eröffnet, wird auch nicht meinen, eine billige Haushaltsmaschine hielte das länger durch.

Es ist doch völlig vermessen von einem Hersteller zu verlangen, jedes Produkt für den härtest möglichen Gebrauch zu bauen. DAS wäre Resourcenverschwendung. Ein bisschen Eigenverantwortung kann man doch von dem achso mündigen Kunden auch erwarten.
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