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Staubsauger, beutellose Öko-Test 7/2013 für Hausfrauen? (Gelesen: 11291 mal)
Hermann-Hesse
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Beiträge: 4
Calw
Geschlecht: male
Staubsauger, beutellose Öko-Test 7/2013 für Hausfrauen?
03. August 2013 um 22:09
 
Ich habe zum ersten mal Geld für Öko Test ausgegeben weil ich beutellosen Staubsauger kaufen werde und das nach dem Lesen auch schnell bereut. Denn nach dem Lesen von Öko-Test 7/2013 weiss ich genauso viel wie vorher!
Testet ihr eigentlich nur für Hausfrauen die nur von "leise, gut, niedrig" verstehen? was ist für euch "gut"?  was ist für euch "leise" ?

ein Beispiel:  auf der Seite 154 in der Tabelle steht  

"Hepafilter laut Hersteller:  Ja "  super tolle Leistung Öko Test, das kann ich mir auch beim Hersteller selber lesen
Welcher Hepa Filter wird hier eingesetzt? Es gibt unterschiedliche Staubarten und unterschiedliche Filter!

"Lautstärke: Leise" wie schön, was ist für euch "leise"?  ich will da Zahlen lesen welchen dB ihr gemessen habt!!

Welche Saugleistung hat ben die Staubsauger an der Düse?

"Filtereinheit reinigen = in Ordnung" aha und nach wieviel mal saugen muss man die Filtereinheit reinigen? wie teuer ist die FIltereinheit? waschbar?

"Saugkraftverlust bei 100g Staub = 0%" und wie sieht es bei vollem Staubbehälter aus? was passiert wenn der Staubsauger bei vollem Staubbehälter versehentlich umgekippt wird?

"Testergebnis Material=Sehr gut
weitere Mängel= ja"

auf weitere Details werde ich nicht mehr eingehen und ärgere mich zu sehr dass ich für so n Mist Geld ausgegeben habe !!
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Beiträge: 3459
Augsburg
Re: Staubsauger, beutellose Öko-Test 7/2013 für Hausfrauen?
Antwort #1 - 05. August 2013 um 14:28
 
Auszug aus dem Test:

Zitat:
Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.
Testergebnis Praxisprüfung: Das Testergebnis Praxisprüfung setzt sich zusammen aus den Teilergebnissen Technik (10 %), Handhabung (20 %) und Saugen (70 %). Das Testergebnis Praxisprüfung kann nicht besser sein als das Teilergebnis Saugen.

Teilergebnis Technik:

Zur Abwertung um jeweils drei Noten führen: a) Lautstärke: ein sehr lauter maximaler Schallleistungspegel von mehr als 90 dBA; b) eine extrem geringe Energieeffizienz von weit mehr als 150 W/g (Saugen auf Teppich). Zur Abwertung um jeweils zwei Noten führen: a) Lautstärke: ein lauter maximaler Schallleistungspegel von mehr als 81 bis 90 dBA; b) eine sehr geringe Energieeffizienz von mehr als 100 bis 150 W/g (Saugen auf Teppich). Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) Lautstärke: ein akzeptabler maximaler Schallleistungspegel von mehr als 75 bis 81 dBA; b) eine geringe Energieeffizienz von mehr als 50 bis 100 W/g (Saugen auf Teppich).

Teilergebnis Handhabung:

Zur Abwertung um drei Noten führt: Auffälligkeiten in der Bedienung: einzelne Teile im Test abgebrochen (hier: Rastnase an Bodendüse für Parkhalterung, ein Teil des oberen Zubehörhalters).
Zur Abwertung um zwei Noten führt: Staubbox leeren: Durchmesser der Staubbox (28 cm) recht groß, Staub fällt neben Mülleimer. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) Staubbox leeren: unkomfortables Öffnen des Deckels (Pushtaste unter Filter unten an Box) oder unkomfortabel beim Ausleeren des Wassertanks: Kleckergefahr; b) Filtereinheit reinigen: beim Rausdrehen des Filters staubt man sich ein, Staub rieselt; c) Wendigkeit: rollt träge (auch in Kombination mit: ruckartiges Ziehen nötig, schwerfällig oder ruckartiges Ziehen nötig, dann Schlingern oder driftet gelegentlich seitlich ab); d) Wendigkeit: Schlauch aufgrund von Länge und Durchmesser unkomfortabel oder Schlauch verdreht sich in sich; e) Wendigkeit: hebt mit Vorderrad leicht vom Boden ab, schlingert dann leicht; f) Auffälligkeiten in der Bedienung: Griff sehr schwer und kantig oder Düsenwechsel unkomfortabel.

Teilergebnis Saugen:

Zur Abwertung um vier Noten führt: beim intensiven Nachsaugen verbleiben noch mehr als 75 % des Teststaubs auf dem Teppich. Zur Abwertung um zwei Noten führt: beim intensiven Nachsaugen verbleiben noch mehr als 33 % und bis zu 66 % des Teststaubs auf dem Teppich. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) Verringerung der Saugkraft um 5 Prozent oder mehr, wenn die Staubbox mit 100 g Teststaub gefüllt ist und keine Überfüllung angezeigt wird; b) nach dem ersten Durchgang verbleiben noch 66 % oder mehr des Teststaubs auf dem Teppich; c) beim intensiven Nachsaugen verbleiben noch mehr als 20 % und bis zu 33 % des Teststaubs auf dem Teppich; d) beim intensiven Nachsaugen verbleiben mehr als 10 % und bis 20 % des Teststaubs auf dem Hartboden; e) ein erhöhter Feinstaubdurchlass von Partikeln der Größe 0,75 - 1 µm von mehr als 1.000 bis 5.000 Partikeln. ?

Unter dem Testergebnis Material führt zur Abwertung um zwei Noten:
ein erhöhter Gehalt von mehr als 100 bis 1.000 µg/kg einer oder mehrerer PAK-Einzelverbindungen, soweit sie sich nicht auf mehr als 1.000 µg/kg addieren. Zur Abwertung um eine Note führen: halogenorganische Verbindungen.

Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führen zur Abwertung um eine Note: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen (hier Kabel, Stecker).

Das Gesamturteil beruht zu 70 % auf dem Testergebnis Praxisprüfung und zu 30 % auf dem Testergebnis Material und kann nicht besser sein als das Testergebnis Praxisprüfung. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "befriedigend" oder schlechter ist, verschlechtert das Testergebnis Material um eine Note.


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Beiträge: 3459
Augsburg
Re: Staubsauger, beutellose Öko-Test 7/2013 für Hausfrauen?
Antwort #2 - 05. August 2013 um 14:31
 

...

Zitat:
Testmethoden:

Praxisprüfung:

Lautstärke: Messung der Schallleistung [dBA] im Leerlauf bei maximaler Leistung.

Maximale Leistungsaufnahme: Geräte mit Standardsaugdüse bestückt, Messung mehrerer Messwerte, Ermittlung des Durchschnittswerts.

Aktionsradius: Messung durch eine 178 cm große Person in saugtypischer Haltung; auf maximale Länge ausgezogenes Netzkabel und ausgezogener Saugschlauch sowie maximal ausgefahrenes Saugrohr unter Nutzung der Standarddüse.

Montage/Demontage: Beurteilung der Handhabung von Düsen/Schlauch/Teleskoprohr durch zwei Personen.

Staubbeutel-/ Filterwechsel, Wendigkeit: Beurteilung durch zwei Personen.

Saugkraftverlust: Bestimmung des Saugverlusts mithilfe eines Drucksensors (Unterdruckmessung). Installierung des Sensors am Staubsaugergriff, kurz vor dem Übergang zum Teleskopstiel. Drei Messungen pro Gerät im Leerlauf sowie mit unterschiedlicher Füllung der Staubbox (100 bzw. 200 Gramm DMT Prüfstaub Typ 8 IEC 60312 5.1.2.3). Jeweils mehrere Einzelmessungen, bei denen die Messanordnung neu kalibriert wurde, Ermittlung des Mittelwerts für weitere Berechnungen.

Reinigungsfläche: Wilton-Royal-Teppich. Die Saugbürste wurde mit normaler Geschwindigkeit (typisches Saugen) bewegt.

Saugen auf Teppich: 1. Saugen: 50 g Normstaub (DMT Teppichprüfstaub IEC 60312 5.1.2.2) wurden auf einer zu allen Seiten mit Leisten begrenzten Bahn Wilton-Royal Teppichboden (Abmessungen: 355 cm x 40 cm), verteilt und gleichmäßig eingerieben. An jeder Seitenbegrenzung wurde in einer Geschwindigkeit von circa 1 m pro Sekunde mit maximaler Leistung auf und ab gesaugt, so wurden alle Bereiche der Bahn mindestens zweimal gesaugt. Im Anschluss Ermittlung der Staubaufnahme durch Wiegen der Staubbox.

Nachsaugen: Im Anschluss an das 1. Saugen wurden die Seitenbegrenzungen entfernt und die Bahn intensiv, d.h. in einer Weise, wie im Haushalt typisch gesaugt wird, um hartnäckigen Schmutz zu entfernen, mit maximaler Leistung nachgesaugt. Im Anschluss Ermittlung der Staubaufnahme durch Wiegen der Staubbox und des Teppichs (im Falle des Thomas-Gerätes nur des Teppichs).

Saugen auf Hartboden: 1. Saugen: 25 g Normstaub (DMT Dolomit IEC 60312 5.1.2.1) wurden auf einer zu allen Seiten mit Leisten begrenzten Bahn (Abmessungen: 355 cm x 40 cm) Hartboden gleichmäßig ausgestreut. An jeder Seitenbegrenzung wurde in einer Geschwindigkeit von ca. 1 m/s mit maximaler Leistung auf und ab gesaugt, so wurden alle Bereiche der Bahn mindestens zweimal gesaugt. Im Anschluss Ermittlung der Staubaufnahme durch Wiegen der Staubbox.

Nachsaugen (wenn nach dem ersten Saugen weniger als 90 Prozent des Staubes aufgesaugt wurden) : Im Anschluss an das 1. Saugen wurden die Seitenbegrenzungen entfernt und die Bahn intensiv, d.h. in einer Weise, wie im Haushalt typisch gesaugt wird, um hartnäckigen Schmutz zu entfernen, nachgesaugt. Im Anschluss Ermittlung der Staubaufnahme durch Wiegen der Staubbox.

Feinstaubdurchlass: Messung durch Laserstreufeldmessung. Untersuchung in einer ca. 1 m³ großen Prüfkammer, Testmaterial: Mineralstaub nach ISO 121033A2 fine, IEC 60312. Erzeugen eines konstanten Wertes von Partikeln in der Prüfkammer, Aufsaugen des Teststaubs (30 g) für einen Zeitraum von ca. 20 Sekunden; Ermitteln der Partikel (Größe von 0,75 - 1µm) pro Liter Luft durch die Messeinrichtung über einen Zeitraum von ca. 5 min ca. alle 6 sec.

Material: Phthalate/weitere Weichmacher/phenolische Verbindungen/phosphororganische Verbindungen: Mischprobe zu gleichen Teilen aus Schlauch und Griff, falls ein Griff aus mehreren Materialien besteht, gehen diese zu gleichen Teilen in die Mischprobe Griff ein; GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Mischprobe wie beschrieben; nach EU/EPA mittels Fest-Flüssig-Extraktion; GC-MSD. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.


Quelle: ÖKO-TEST-Magazin 7/2013 und Online unter http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=102456&action=Z&bernr=07
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hausfrau_mit_style
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Beiträge: 1

Re: Staubsauger, beutellose Öko-Test 7/2013 für Hausfrauen?
Antwort #3 - 31. August 2013 um 19:54
 
Also ich weiss wirklich nicht was Hermann hier als negativ bewertet.

Die Test sind doch ganz klar aufgebaut, und gerade die Teilergebnisse finde ich im Vergleich zu anderen Tests als sehr positiv!
Technik (10 %), Handhabung (20 %) und Saugen (70 %)

Gerade das Saugen mit 70% bewertet wird ist super. Was erwartet man von einem Staubsauger? Er soll gut saugen. Alles andere ist Nice to Have, aber ein Staubsauger ohne Leistung mach keinen Sinn!

meint die
Hausfrau mit Style
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Martin Weicker
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Beiträge: 2

Re: Staubsauger, beutellose Öko-Test 7/2013 für Hausfrauen?
Antwort #4 - 20. Mai 2014 um 04:25
 
hausfrau_mit_style schrieb am 31. August 2013 um 19:54:
Also ich weiss wirklich nicht was Hermann hier als negativ bewertet.

Die Test sind doch ganz klar aufgebaut, und gerade die Teilergebnisse finde ich im Vergleich zu anderen Tests als sehr positiv!
Technik (10 %), Handhabung (20 %) und Saugen (70 %)

Gerade das Saugen mit 70% bewertet wird ist super. Was erwartet man von einem Staubsauger? Er soll gut saugen. Alles andere ist Nice to Have, aber ein Staubsauger ohne Leistung mach keinen Sinn!

meint die
Hausfrau mit Style

Wobei ich mich Frage warum Technik nur mit 10% bewertet wird, ist doch auch wichtig ob der Staubsauger jetzt 800W oder 2000W hat. Die Stiftung Warentest hat kürzlich Staubsauger mit wenig Watt getestet und meint dass auch 800W völlig ausreichend sind, naja ich weiß nicht so recht...
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wolfgangm
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Beiträge: 1

Re: Staubsauger, beutellose Öko-Test 7/2013 für Hausfrauen?
Antwort #5 - 07. Mai 2015 um 16:38
 
Also ich fand den Test eigentlich auch recht eindeutig definiert, wie ja auch der Admin gezeigt hat. Scheinbar hast dus übersehen. Und falls du eine größeren Anschaffung hast, solltest du sowieso mehr als nur 1 Test lesen.
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Stragula
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Beiträge: 216

Geschlecht: male
Re: Staubsauger, beutellose Öko-Test 7/2013 für Hausfrauen?
Antwort #6 - 30. Dezember 2015 um 08:42
 
Zitat:
Die Stiftung Warentest hat kürzlich Staubsauger mit wenig Watt getestet und meint dass auch 800W völlig ausreichend sind, naja ich weiß nicht so recht...


Ich hoffe mir gelingt die physikalische Erklärung dazu in verständlicher Weise:

Es ist nicht so, dass die Leistung in Watt in direktem Zusammenhang mit der Saugleistung steht. Saugen (Unterdruck) ist eigentlich ziemlich uneffektiv weil man eben nur einen Unterdruck von max. 1 bar erreichen kann, während man beim Blasen (Überdruck) extreme Drücke verwenden kann.  Erreicht ein Staubsauer mit wenig Watt schon einen hohen Unterdruck sind mehr Watt nicht  erforderlich bzw. bringen nichts außer höheren Stromkosten.

Saugen funktioniert eben durch Reduzierung des Atmosphärendrucks von ca.1 bar (1013 mbar, 1013 hPa, 1 at, 10 m Wassersäule, 760 Torr) auf möglichst annähernd 0 bar (mehr ist nicht möglich einen negativen Unterdruck gibbet nicht). Deshalb ist beispielsweise auch eine Förderung durch Saugen des Wasser aus einem Brunnen nicht möglich wenn dieser tiefer ist als 10 Meter. Hier muss dann mit Druck gearbeitet werden.

Gruß
Stragula

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"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe." - René Descartes
 

 
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