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Ja zum Genmais (Gelesen: 43693 mal)
elf
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Südland
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Re: Ja zum Genmais
Antwort #70 - 02. Oktober 2015 um 15:51
 
Deutschlandradio - Zitat:
Auf den Feldern Europas wachsen kaum genveränderten Pflanzen, nur in Spanien bauen Landwirte im großen Maßstab Genmais der Sorte MON810 an.
Negative Effekte konnten Wissenschaftler bislang keine nachweisen.

"Ich pflanze Genmais wegen des Ertrags: Bauern mit konventionellem Mais ernten ungefähr 12.000 Kilo Mais pro Hektar.
Wir Genmaisbauern ernten pro Hektar zwei oder dreitausend Kilo mehr."

Außerdem spart sich der Landwirt die Kosten für Insektizide.
Eine spanische Studie hat ergeben, dass die Landwirte mit Gentech-Mais 100 Euro mehr Verdienst pro Hektar erwirtschaften, obwohl das Saatgut mehr kostet.
http://www.deutschlandradiokultur.de/genmais-in-spanien-wie-biobauern-unter-mon8...

Vermutlich ist Deutschlandradio auch so eine von Konzernen gekaufte Firma....
...und die spanischen Bauern werden sich eh bald alle umbringen.
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elf
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Re: Ja zum Genmais
Antwort #71 - 05. Oktober 2015 um 19:50
 
ZEIT - Zitat:
Gegner genveraenderter Nutzpflanzen sind ebenso wie
Gegner der Klimaerwaermung und
Impfgegner eines:
Verweigerer wissenschaftlich rationales Denkens.
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2015-10/eu-gentechnik-genmanipulierte-pflanzen-...

Kommentar #4.
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Wirth63
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Re: Ja zum Genmais
Antwort #72 - 10. Dezember 2015 um 11:11
 
Die Befürworter gentechnisch veränderter Lebensmittel argumentieren immer, dass schädliche Auswirkungen bislang noch nicht nachgewiesen werden konnten.

Der Kommentator #4 schreibt weiter:
"Seit nun beinahe 20 Jahre werden genveraenderte Pflanzen in den USA angebaut, ueber 40% der Nutzpflanzen sind dort heute genveraendert. Belastbare Daten einer Gefaerdung der Gesundheit der Konsumenten: nicht auffindbar."

Nun, ich würde die amerikanische Gesellschaft jetzt nicht gerade als gesund betrachten. Aber ein konkreter Zusammenhang zur Ernährung konnte eben nicht nachgewiesen werden.
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elf
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Re: Ja zum Genmais
Antwort #73 - 10. Dezember 2015 um 11:39
 
Wirth63 schrieb am 10. Dezember 2015 um 11:11:
Nun, ich würde die amerikanische Gesellschaft jetzt nicht gerade als gesund betrachten. Aber ein konkreter Zusammenhang zur Ernährung konnte eben nicht nachgewiesen werden.

Der amerikanischen Bevölkerung geht unsere Einschätzung ihrer Gesundheit wohl am  -dicken-  Arxch vorbei.
Die russische (indische, grönländische, chinesische...) Bevölkerung lebt sicher NOCH ungesunder.

Was uns auf den Keks gehen sollte:
Es wird wegen Genveränderungen bei Unkundigen eine unbestimmte Angst produziert und es werden Zusammenhänge konstruiert, die nicht vorhanden sind.
______
Im Monat März werden viele Kinder geboren.
Im Monat März kommen die Störche aus Afrika zurück.
Aber ein konkreter Zusammenhang konnte eben nicht nachgewiesen werden.
Trotzdem muss angenommen werden, dass Babies vom Storch gebracht werden, oder?

Beweis:
Es überwintern mehr Störche im Norden.  ¡ Klimawandel !
Es werden weniger Kinder geboren.
______

Man sollte solche Betrachtungsweisen einfach nicht anstellen, wenn man so gar keine Ahnung hat.
Man sollte sich an die Fakten halten.

Fakten sind:
Es finden ständig und überall Genveränderungen statt.
Irgendwann einmal wird die Menschheit  -endlich-  aussterben und der Planet kann sich  -endlich- umorientieren.

Hema schrieb am 14. Februar 2014 um 15:40:
Sex ist ein mächtiger Genmischer... Laut lachend

Man sollte die tatsächlich fragwürdige Geschäftspolitik abtrennen.

Fazit:
Weniger Sex?  Eher nicht!

Mehr Kontolle großer Konzerne: Eher ja!
Aber wie?


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elf
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Re: Ja zum Genmais
Antwort #74 - 20. Dezember 2015 um 21:58
 
In der ZEIT stand heute ein interessanter Artikel:
Zitat:
Meinung ... geändert

Ähnlich erging es auch Mark Lynas.
Er war einer der frühen Gentechnikgegner.
In den 1990er Jahren war er Mitglied – so erzählt er es – einer antikapitalistischen Gruppe namens Earth First und mähte in nächtlichen Aktionen mit der Machete Versuchsfelder in Großbritannien nieder.
Dann beschäftigte er sich mit den Folgen des Klimawandels. Und änderte seine Überzeugung.
Bei einem Auftritt auf einer Landwirtschaftsmesse Anfang 2013 entschuldigte er sich bei der Gentechnikbranche.
Auf Twitter folgte ein Shitstorm.
"Monsanto hat mehr dazu beigetragen, die Menge an Insektiziden zu verringern,
als die ganze biologische Landwirtschaft zusammen"
, sagt Lynas, heute Visiting Fellow an der Cornell University im Bundesstaat New York.
Den Gentechnikbann der Europäer geißelt er als Abkehr von den Prinzipien der Aufklärung.
Besonders schlimm findet er, dass Umweltorganisationen der Industrieländer gegen Gentechnik in den Entwicklungsländern agitieren. Es sei ein "historisches Unrecht, begangen von den Satten an denen, die nicht genug haben".

Für Lynas selbst hat sich Monsanto allerdings als toxisch erwiesen. So gut wie alle Weggefährten haben sich von ihm abgewandt. Im Internet werden seine Berichte als Lügenmärchen zerpflückt und er selbst als von der Industrie gekauft verurteilt.
http://www.zeit.de/2015/49/monsanto-gentechnik-image-big-data/komplettansicht

Dazu passt haargenau:
Hema schrieb am 15. Februar 2014 um 14:09:
Aktuell habe ich die Befürchtung, an den Haaren an der nächsten Laterne aufgeknüpft zu werden wenn ich bekenne, das
a) differenziert zu sehen und
b) davon doch etwas Ahnung zu haben.

Die Kombi ist böse. Stellvertreterin vom Antichristen sozusagen.


Danke, Hema....


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elf
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Re: Ja zum Genmais
Antwort #75 - 21. Januar 2016 um 17:20
 
Also, liebe Berufs-Empörte, was sagt Ihr nun?

SZ - Zitat:
Studien zur Gefahr von Gentech-Soja sind gefälscht
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gruene-gentechnik-studien-zur-gefahr-von-g...

Weiter in der kuscheligen Empörungs-Ecke rumgreinen?
Hema schrieb am 14. Februar 2014 um 15:40:
Sex ist ein mächtiger Genmischer...
Man sollte die tatsächlich fragwürdige Geschäftspolitik abtrennen.


Viel Spaß!
Beim Abtrennen, was sonst?
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Hema
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Re: Ja zum Genmais
Antwort #76 - 05. Februar 2016 um 08:08
 
Danke für den interessanten link.
Ja, das verwundert nicht.
Bei Umwelt-Bewegungen und -organisationen mischen zu viele Personen an der öffentlichen Meinung mit, die an Fakten wenig Interesse haben und auch definitiv zu wenig wissen. Da kommen solche Sachen natürlich zupaß. Vorsicht ist immer angesagt, wenn Studien gut aufgeklärten und bekannten Abbau-Mechanismen und Übertragungswegen widersprechen, wie auch hier. Um diesen Widerspruch zu entdecken, muss man diese Abbauwege und Übertragungs-Mechanismen natürlich kennen.
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Tobias990
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Re: Ja zum Genmais
Antwort #77 - 13. Oktober 2016 um 11:27
 
Meiner Meinung nach ist Genforschung an Lebensmitteln völlig unnötig, wenn man mal bedenkt, dass wir auf der Welt so viel Nahrung haben, dass ALLE satt werden könnten. Nur leider landet der Großteil in der Tonne  Ärgerlich
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Stragula
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Re: Ja zum Genmais
Antwort #78 - 13. Oktober 2016 um 12:01
 
Tobias990 schrieb am 13. Oktober 2016 um 11:27:
Meiner Meinung nach ist Genforschung an Lebensmitteln völlig unnötig, wenn man mal bedenkt, dass wir auf der Welt so viel Nahrung haben, dass ALLE satt werden könnten. Nur leider landet der Großteil in der Tonne  Ärgerlich


Eine recht engsichtige Einschätzung. Es geht teils nicht um "viel" oder "wenig" sondern auch um ganz andere Aspekte. Googeln Sie doch mal z.B. zu Stichwort "goldener Reis".

Gruß
Stragula
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"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe." - René Descartes
 

 
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