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Spezial Vegetarisch / Vegan
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Vegetarisch und vegan

Gegen die Fleischeslust

Die meisten Kühe, Schweine und Hühner verbringen ihre Tage ohne viel Platz oder gar Auslauf in riesigen Mastbetrieben. Uns Menschen wiederum kann zu viel Fleisch und Wurst krank machen, die Massentierhaltung trägt zudem erheblich zum Treibhauseffekt bei. Es gibt also viele Argumente, warum wir öfter mal auf Schnitzel, Currywurst und Co. verzichten sollten.

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12.10.2017 | Es ist ein warmer Sommertag, auf dem Grill brutzeln Würstchen und Steaks. "Schon verlockend", sagt Nadja mit Blick auf das Bratwürstchen, das ihre Tochter gerade sichtlich genießt. Doch vor zwei Tagen hat der 36-Jährigen eine amerikanische Fernsehdokumentation erst einmal den Appetit auf Fleisch verdorben. In dem Filmprojekt sprechen Ärzte und Wissenschaftler schonungslos über mögliche Auswirkungen tierischer Nahrungsmittel auf die menschliche Gesundheit.

Wir Deutschen essen im Schnitt rund 60 Kilogramm Fleisch pro Jahr. Dabei rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) dazu, nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche zu essen - hochgerechnet aufs Jahr demnach zwischen 15 und 31 Kilogramm. Es steht also deutlich zu viel Fleisch und Wurst auf unserem Speiseplan. Aber es scheint sich etwas zu verändern: Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace ergab Anfang Januar 2017, dass fast jeder Zweite (45 Prozent) weniger Fleisch isst, um Klima und Umwelt zu schützen. Und für den Ernährungsreport des Bundeslandwirtschaftsministeriums gaben 71 Prozent der Befragten an, dass sie vegane Lebensmittel auf lange Sicht für relevant halten, nur 21 Prozent stuften sie als "kurzlebige Modeerscheinung" ein.

Weniger Fleisch essen, das Klima schützen

Rein rational betrachtet sprechen viele Gründe dafür, zumindest weniger Fleisch zu essen: ökologische, gesundheitliche, moralische. Nach Angaben der FAO, der Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen, ist die globale Viehhaltung für 14,5 Prozent aller durch den Menschen verursachten Treibhausgase verantwortlich. Der Wert ist fast so hoch wie der des weltweiten Transportsektors. Faktoren wie der Anbau von Futtermitteln, der Betrieb der Ställe, Schlachtung, Verarbeitung, Transport fallen ins Gewicht. "Wenn jeder Bundesbürger nur einmal pro Woche auf Fleisch verzichten würde, könnte das zu einer jährlichen Einsparung von rund neun Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen führen", erklärt die Naturschutzorganisation WWF. Das entspricht 75 Milliarden Autokilometern.

Auch die Verdauungsgase der Tiere spielen eine Rolle. Denn Rinder stoßen Methan aus, ein Treibhausgas, das 25-mal so wirksam wie Kohlendioxid ist. Weil die Fleischnachfrage weltweit steigt, wird auch die Anzahl der Rinder zunehmen, derzeit sind es rund 1,5 Milliarden. Darüber hinaus sinkt durch den Klimawandel der Nährwert von Futterpflanzen, denn dieser ist in wärmeren Gebieten häufig niedriger als in kühleren. Die Tie

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