Startseite

Berufsunfähigkeitsversicherungen, betrieblich

Nun soll es auch noch satte Prämienerhöhungen geben. Nach Informationen von Versicherungsmakler Helge Kühl hat die WWK-Versicherung Anfang 2018 die Beiträge für private Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) massiv erhöht. Andere Anbieter könnten folgen. Das befürchtet die Ratingagentur Assekurata aus Köln, weil die Lebensversicherer aufgrund der Zinsmisere deutlich unter Druck stehen.
Dabei ist schon der Einstieg für viele Kunden zu teuer. Schon 2012 (ÖKO-TEST-Magazin 4/2012) musste eine 30-jährige Krankenschwester bis zu vier Mal so viel bezahlen wie die gleichaltrige Krankenhausärztin. Seither ist es noch schlimmer geworden. Zudem liegt der Verdacht nahe, dass Versicherer für manche Berufe regelrechte Abwehrpreise fordern. So verlangte die VHV Leben im Jahr 2014 (ÖKO-TEST-Magazin 3/2014) vom 31-jährigen Krankenpfleger für einen 1.500-Euro-BU-Schutz 457 Euro im Monat. Ein solcher Preis dürfte bei einem Bruttoeinkommen von 2.300 Euro unbezahlbar sein.
Doch selbst diese hohen Preise gelten nur theoretisch, nämlich für kerngesunde Kunden. So zeigte unser Test schon 2012, dass nur 25 Prozent der Anträge problemlos angenommen werden. 2014 lag die Quote sogar nur noch bei 19 Prozent. Dagegen behauptete der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) 2016, dass auf alle Kunden bezogen, die Ablehnungsquote nur sechs Prozent beträgt. Die Lobby-Statistik erntete in der Branche viel Kritik und Häme.
Mit der Schönrechnerei wollen die Assekuranzen offenbar ihr Marktversagen kaschieren. Denn die Preise sind nicht das einzige Problem. "Wir stellen weiterhin fest, dass viele Verbraucher mit Risikoausschlüssen, Verringerungen der BU-Rente oder Kürzung des gewünschten Endalters zu kämpfen haben", stellt der Bund der Versicherten fest. Letzteres bestätigen ebenfalls die Analysen von ÖKO-TEST: Bestimmte Berufe sind nur bis zum 55. oder 62. Lebensjahr versicherbar. Doch gerade im höheren Alter steigt das Risiko der Berufsunfähigkeit deutlich an.
Scheinbar günstig sind Starter- oder Einsteiger-Policen, die wir auf der Suche nach einem bezahlbaren und soliden Schutz für alle im ÖKO-TEST-Magazin 9/2017 untersucht haben. Doch "Volle Leistung - halber Beitrag", diese Werbung stimmt einfach nicht. Die Starter-Policen sind nicht preiswerter als Normaltarife. Zwar sind die Beiträge zunächst günstig, steigen später aber übermäßig an. Zudem zahlen auch hier Handwerker überdurchschnittlich viel.
Solche und andere "Problemkunden" sollen nach Meinung des GDV auf Alternativprodukte ausweichen. Doch sie sind schlicht unbrauchbar oder gaukeln Vorteile vor, die es gar nicht gibt. So leisten private Erwerbsunfähigkeitsversicherungen in der Regel nur dann, wenn Versicherte keine drei Stunden mehr irgendeinen Job ausüben können. Sie sind damit kaum mehr als ein Notnagel, wie unsere Analyse ergab (ÖKO-TEST-Magazin 7/2016). Noch problematischer sind Schwerekrankheiten-, Grundfähigkeits- oder Multi-Risk-Policen. Sie decken immer nur ein Teil des Risikos ab. Psychische Erkrankungen, heute Berufsunfähigkeitsrisiko Nummer eins, sind meist nicht abgesichert.
Auch Unfallversicherungen, die wir zuletzt im Januar 2016 untersucht haben, sind keine Alternative, da Berufsunfähigkeit meistens nicht durch einen Unfall, sondern durch Krankheiten verursacht wird.
Bleibt als sozusagen letzte Rettung die betriebliche Berufsunfähigkeitsversicherung (bBU). Die Allianz betont, dass sie nun noch attraktiver wird. So sparen Arbeitnehmer und Arbeitgeber durch eine Direktversicherung zur bBU mit Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge. Für den Arbeitnehmer gibt es zusätzlich noch eine Steuerersparnis. "Kommt dann der verpflichtende Arbeitgeberzuschuss dazu, reduziert sich der Eigenaufwand des Arbeitnehmers weiter", erläutert die Allianz. So muss der Arbeitgeber ab 2019 zu allen Neuverträgen und ab 2022 auch zu Altverträgen 15 Prozent Zuschuss beisteuern. Gleichzeitig sei es mit der bBU möglich, die Gesundheitsprüfung deutlich zu entschärfen.
ÖKO-TEST hat untersucht, welche großen Lebensversicherer eine bBU mit einer deutlich eingeschränkten Risikoprüfung bieten. Insgesamt wurden in Kooperation mit dem Versicherungsmakler Andreas Seidl und Heiner Herbring von der Versicherungs- & Finanzmanagement-Gruppe (vfm) 27 Versicherer in den Test einbezogen.


Das Testergebnis

Kein Angebot. Viele Lebensversicherer bieten die bBU im Rahmen der Entgeltumwandlung nicht oder nicht mit eingeschränkter Risikoprüfung an. So gaben in der Umfrage sieben Assekuranzen an, dass sie gar keine betrieblichen Verträge verkaufen.

Rückkauf von Rentenabschlägen

Basis für die Berechnung der Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV)waren die aktuellen Daten zur gesetzlichen Rente (Beitragssatz, Durchschnittsverdienst, Rentenwert (EP)), wie sie die Deutsche Rentenversicherung Bund für das erste Halbjahr 2017 (stand 01.01- 30.06. 2017) veröffentlicht hat. Ausgehend von einem 50jährigen Durchschnitts- und einem gleichaltrigen Besserverdiener wurde jeweils ermittelt, wie hoch der Abschlagsbetrag ist, den beide derzeit jeweils aufwenden müssten, wenn sie in 13 Jahren im Alter von 63 Jahren vorgezogen in Rente gehen und die dann fälligen Abschläge von jeweils 14,4 Prozent ihrer dann vorhandenen Rentenansprüche ausgleichen wollen. Dabei wurde allerdings unterstellt, dass die ab 01.07.2017 geltenden Berechnungsregeln nach dem neuen Flexi-Gesetz in den Musterfällen bereits gelten würden. Das bedeutet: Unsere Musterkunden können ihren Antrag bereits mit 50 stellen und den Ausgleichsbetrag wahlweise in einer Summe oder ratenweise aufbringen. Die so ermittelten Leistungen der staatlichen Rentenversicherung (GRV) wurden anschließend den untersuchten privaten Vorsorgeangeboten gegenübergestellt. Da die GRV neben der Altersrente zusätzliche Leistungen wie eine Erwerbsminderungsrente, Rehabilitationsmaßnahmen und Hinterbliebenenrente umfasst, kamen dabei aber nur Klassiktarife mit Garantie in den Vergleich, die in der Ansparphase als Todesfallleistung mindestens Beitragsrückgewähr und im Rentenbezug als Todesfallleistung entweder eine maximale Rentengarantiezeit bieten oder das Restkapital nach Abzug bereits gezahlter Renten für Hinterbliebene ausschütten. Zudem wurden die GRV-Leistungen zuvor noch bereinigt. Da gesetzlich krankenversicherte Rentner bzw. all jene, die später Pflichtmitglieder in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) sind, auf die GRV den Arbeitnehmeranteil Krankenversicherung nebst Zusatzbeitrag je Krankenkasse und den vollen Pflegeversicherungsbeitrag zahlen müssen, wurden die ermittelten Bruttoleistung der GRV durchgängig um 10,85 Prozent Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag gekürzt. So kann der Leser auf Anhieb erkennen, welche Leistung für den gleichen Beitrag das Gros der Arbeitnehmer wahlweise beim Staat oder bei einem privaten Versicherer erzielen kann.

Weitere Vorgaben: Bei Ratenzahlung wurde unterstellt, dass die Musterkunden den Ausgleichsbetrag in monatlich gleichbleibenden Raten abstottern wollen. Im Fall der GRV müssten die Beiträge dafür zunächst sechs Monate lang ohne Zins angespart und dann als Halbjahresbeitrag überwiesen werden. Bei privaten Anbietern ins monatliche Zahlweise dagegen problemlos möglich. In allen Fällen wurde zudem geprüft, welche Leistungen sich sowohl bei der gesetzlichen Rente als auch bei privaten Anbietern ergeben, wenn die Musterkunden sich später anders entscheiden und doch erst mit 67 in Rente gehen - ohne den Ausgleichsbetrag noch einmal anzupassen. Bei der gesetzlichen Rente wurde dafür sowohl in den vier Jahren nach Erreichung des 63. Lebensjahres als auch im Rentenbezug eine Dynamisierung des zurückgekauften Rentenabschlags um 1,5 Prozent unterstellt. Bei privaten Anbietern wurde stattdessen die Laufzeit (Wartezeit) bis Rentenbeginn auf 17 Jahre verlängert (Tarife gegen Einmalbetrag) bzw. unterstellt, der Abschlagbetrag würde in - entsprechend geringeren - gleichbleibenden monatlichen Raten bis zum 67. Lebensjahr gezahlt (Tarife gegen Monatsbeitrag.

Folgende Musterfälle wurden untersucht: Renten gegen Einmalbeitrag: Musterfall 1: Mann, 50, (geb. 1.4.1967) Einmalbeitrag für eine aufgeschobene Leibrente: 47.854,55 Euro. Variante 1a: Rentenbeginn mit 63 Jahren; Variante 1 b: Rentenbeginn mit 67 Jahren. Musterfall 2: Mann 50, (geb. 104.1967) Einmalbeitrag für eine aufgeschobene Leibrente: 87.803,68 Euro. Variante 2a: Rentenbeginn mit 63 Jahren; Variante 2b: Rentenbeginn mit 67 Jahren.

Renten gegen laufenden Monatsbeitrag: Musterfall 1: Mann 50 (geb. 1.4.1967). Variante 1a: Monatsbeitrag 306,76 Euro, Rentenbeginn mit 63 Jahren; Variante 1b: Monatsbeitrag 234,58 Euro, Rentenbeginn mit 67 Jahren. Musterfall 2: Mann 50 (geb. 1.4.1967). Variante 2a: Monatsbeitrag 562,84 Euro, Rentenbeginn mit 63 Jahren; Variante 2b: Monatsbeitrag 430,41 Euro, Rentenbeginn mit 67 Jahren

Sämtliche Vertragsdaten wurden online oder im Rahmen des mystery-shoppings verdeckt am Markt bei Anbietern, Vermittlern und Onlineportalen erhoben, einer detaillierten Plausibilitätsprüfung unterzogen und den Anbietern anschließend zur Verifizierung zurückgespielt. Die Abschlagsbeträge zur gesetzlichen Rente wurden zuvor von ÖKO-TEST ermittelt und anschließend der GRV zur Verifizierung vorgelegt. Eine Überprüfung, ob die ausgewiesenen Überschusserträge vom jeweiligen Versicherer auch dauerhaft erwirtschaftet werden können, erfolgte nicht; genauso erfolgte keine Überprüfung, ob die unterstellte Erhöhung der GRV um 1,5 Prozent dauerhaft erwirtschaftet werden kann. Die abschließende Auswahl der Kriterien, die Bewertung der Inhalte und das abschließende Ranking der Tarife wurden allein durch ÖKO-TEST vorgenommen.

Pflege-Zusatzversicherungen

Der Berechnung der fiktiven Gesamtleistung zugrunde gelegt wurde die durchschnittliche Verweildauer in den einzelnen Pflegestufen nach Umsetzung in Pflegegrade. Zwar gibt es seit dem 1.1.2017 durch das Pflegestärkungsgesetz fünf Pflegegrade, die die bisherigen Pflegestufen ablösen. Doch die Pflegegrade entsprechen durch ein Umstellungsverfahren im Wesentlichen den bisherigen Klassen. Bisher hatte sich ÖKO-TEST bei der zur Berechnung der fiktiven Gesamtleistung benötigten Verweildauer in den einzelnen Pflegestufen auf die 2010 veröffentlichte Studie LOS(T) in Long-Term Care: Empirical Evidence from German Data 2000-2009 von Jasmin Häcker und Tobias Hackmann vom Forschungszentrum Generationenverträge der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität auf Grundlage der Daten der AOK Berlin gestützt. Nun liegen neue Daten für die Verweildauer in den einzelnen Pflegestufen (heute Pflegegrade) durch die Techniker Krankenkassen vor, die mit knapp 9,797 Millionen Versicherten die größte Kasse in Deutschland ist. Berücksichtigt wurden Versorgungen, die ab dem 1.1.2013 geendet haben. Danach verweilen Betroffene in den ambulanten Pflegestufen 1, 2, und 3 im Schnitt 23,5 Monate, 17,3 Monate und 13,6 Monate. In den stationären Pflegestufen liegt die Verweildauer bei 19,5 Monaten, 15,8 Monaten und 19,1 Monaten. Erhoben wurden auch Härtefälle. Während bei den Pflegestufen 1 bis 3 die Zahl der untersuchten Pflegebedürftigen zwischen 41.235 (Pflegestufe 1 ambulant) und 2.825 (Pflegestufe 3 stationär) schwankt, liegt die Basiszahl bei Härtefällen nur bei knapp über 200 Betroffenen. Da Mittelwerte auf kleiner Datenbasis stark von Ausreißern bestimmt sind, empfiehlt die Techniker Krankenkasse auf den Median - also auf 50 Prozent der Versicherten - abzustellen. Diesen Wert hat ÖKO-TEST für Härtefälle übernommen. Danach verweilen Härtefälle bei ambulanter Pflege 8,1 und bei stationärer Pflege 15,3 Monate in der Pflegestufe. Umgesetzt wurden die Pflegestufen entsprechend der neuen Systematik. Somit wurde aus Pflegeklasse 1 Pflegegrad 2 und so weiter. Härtefälle wurden als Pflegerad fünf interpretiert. Für den neuen Pflegegarde 1 lagen uns, wie schon früher für die Klasse Null keine Daten vor. ÖKO-TEST hat daher wie im Vorgängertest zur privaten Pflegetagegeldversicherung 2015 mit drei Monaten Verweildauer gerechnet. Berücksichtig wurde auch der Rechnungszins mit dem die Tarife für Alterungsrückstellungen kalkuliert sind, um eine Kapitalstock aufzubauen. Je geringer der Zins, des höher müssen die Prämien sein, um einen gleichen Kapitalstock aufzubauen. Tarife die mit niedrigen Zinsen kalkuliert sind, sind daher tendenziell beitragsstabiler. Marktüblich ist derzeit ein Zins von 2,75 Prozent. Lag der von den Versicherern angegebene Rechnungszins unter diesem Wert, wurde die Prämie für die Leistungsberechnung fiktiv gesenkt, um eine fairen Preisleistungswert zu ermitteln. Ausgangspunkt war dabei der bisher niedrigste Zins am Markt von 1,75 Prozent, der Deutschen Familienversicherung. Die Preisabsenkung zwischen Tarifen, die mit 1,75 Prozent und 2,75 Prozent kalkuliert wurden beträgt für 35-Jährige 24,8 Prozent; für das einjährige Kind 18,5 Prozent und für den 65-Jährigen 9 Prozent. Ohne Absenkung blieben Tarife mit 2,75 Prozent Rechnungszins und alle Angebote, für die die Assekuranzen eine Angabe des Rechnungszinses verweigerten. Von den Zahlungen abgezogen wurden die monatlichen Beitragszahlungen, sofern keine Beitragsbefreiung gewährt wird. Hinzugerechnet wurden Einmalzahlungen, sofern sie beim erstmaligen Vorliegen des Pflegegrads 2 geleistet werden. Zahlungen zum Beispiel ab Pflegegrad 3 wurden nicht berücksichtigt. Ebenfalls nicht berücksichtigt wurden weitere Zusatzleistungen wie gleichzeitige Zahlung der Leistungen für die Pflegegrad 1 und 2. Die so errechnete Zahlung gesamt wurde in eine fiktive Zahlung pro Euro Monatsbeitrag (bei den Pflege-Bahr-Tarifen inklusive des staatlichen Zuschusses von 5,00 Euro pro Monat) umgerechnet, danach wurde in den jeweiligen Modellfällen (Eintrittsalter 1 Jahr, 35 Jahre, 65 Jahre, aber nicht getrennt nach Klassik- und Pflege-Bahr-Tarifen) die Differenz zwischen höchster und niedrigster Zahlung pro Euro Monatsbeitrag in sechs gleich große Klassen geteilt. Zur Abwertung des so ermittelten Ranges um eine Note führt: eine Wartezeit von mehr als einem Jahr (nicht bei Pflege-Bahr-Tarifen, da bei diesen die Wartezeit wegen des Wegfalls der Gesundheitsprüfung eingeführt wurde). Zur Abwertung um jeweils 0,5 Noten führen: a) keine Dynamisierung bis zum Leistungsfall; b) keine Dynamisierung im Pflegefall; c) eine Wartezeit von einem Jahr.

Anforderungen an die Tarife: Ausgewählt wurden Pflegetagegeldversicherungen, die unabhängig vom Bestehen einer Krankenversicherung beim jeweiligen Anbieter abgeschlossen werden können. Für das Eintrittsalter 1 Jahr musste in Pflegegrad 5 mindestens eine Leistung von 100 Euro pro Tag erbracht werden; für die Eintrittsalter 35 und 65 Jahre mindestens eine Leistung von 60 Euro. Musterkunde/Musterkundin war ein/e kaufmännische(r) Angestellte(r) aus Nordrhein-Westfalen. Der Versicherungsbeginn ist der 1.6.2017. Bei der staatlich geförderten privaten Pflegetagegeldzusatzversicherung (Pflege-Bahr) waren allein das Einstiegsalter (35 und 65 Jahre) und die sich so ergebende Mindestleistung ausschlaggebend. Tarife ohne jegliche Leistung in Pflegegrade 2 wurden ebenso nicht berücksichtig, wie Tarife, die ohne Altersrückstellungen kalkuliert sind. Nicht berücksichtigt wurden zudem Kombitarife, die Klassikangebote mit einem Pflege-Bahr-Tarif koppeln. Sämtliche Tarifdaten wurden vom Hamburger Analysehaus Softfair.de erhoben und den Anbietern zur Plausibilisierung und Verifizierung zurückgespielt. Die abschließende Auswahl der Kriterien und das abschließende Ranking der Tarife wurden von ÖKO-TEST vorgenommen.

Hausratversicherungen mit Höchstleistungsgarantie

Zur Ermittlung der Gesamtnote haben wir durch einen Sachverständigen für Hausrat vom Bundesverband Deutscher Sachverständiger und Fachgutachter e. V. (BDSF) aus Weil am Rhein zunächst das Schadensrisiko abschätzen lassen. Es beläuft sich hochgerechnet auf einen versicherten Hausrat von 65.000 Euro für Gefriergut auf 866,67 Euro, für Diebstahl aus verschlossenem Kfz auf 1.040,00 Euro, für Urkunden und Wertpapiere auf 1.300,00 Euro, für Fahrraddiebstahl auf 1.950,00 Euro, für Seng- und Schmorschäden ohne Feuererscheinung auf 2.166,67 Euro, für Überspannungsschäden auf 3.033,33 Euro; für Sachverständigenkosten auf 3.466,67 Euro, für Aufräumungskosten, Kostenvorsorge und Außenversicherung jeweils auf 6.500,00 Euro, für Hotelkosten auf 7.800,00 Euro, für Verpuffung und Implosion auf jeweils 10.400,00 Euro, für Schmuck, Edelsteine, Münzen, Gold und Platin auf 10.833,33 Euro, für Pelze, Teppiche, Kunst, Silber und Antiquitäten auf 13.000,00 Euro, für Rauch und Ruß ohne versicherten Brandherd auf jeweils 32.500,00 Euro, für Nutzwärmeschäden, grobe Fahrlässigkeit (Herbeiführung des Versicherungsfalls) und grobe Fahrlässigkeit (Obliegenheiten und Sicherheitsvorschriften) auf je 65.000 Euro. Für Elementarschäden haben wir zur Ermittlung der Gesamtnote einen Dipl.-Bausachverständigen des Verbandes der Bausachverständigen Deutschlands (VBD) in Hannover zunächst das Schadensrisiko abschätzen lassen. Es beläuft sich hochgerechnet auf einen versicherten Hausrat von 65.000 Euro für Rückstau durch Überschwemmung und Schneedruck auf 32.500,00 Euro, für Überschwemmung, Erdbeben, Erdsenkung, Erdfall, Erdrutsch, Lawinen und Vulkanausbruch auf jeweils 65.000 Euro. Zur Ermittlung der Gesamtnoten wurde die Differenz zwischen versichert (mindestens bis zur Höhe des Schadensrisikos) und nicht versichert jeweils in sechs gleich große Klassen geteilt: Rang 1 / Note sehr gut / sehr hohe Leistung; Rang 2 / Note gut / hohe Leistung; Rang 3 / Note befriedigend / erhöhte Leistung; Rang 4 / Note ausreichend / mäßige Leistung; Rang 5 / Note mangelhaft / niedrige Leistung; Rang 6 / Note ungenügend / sehr niedrige Leistung.

Zur Abwertung um je zwei Noten führen: mehr als 2.000 Euro Selbstbeteiligung bei Elementarschäden (jeweils bei Rückstau durch Überschwemmung, Schneedruck, Überschwemmung, Erdbeben, Erdsenkung, Erdfall, Erdrutsch, Lawinen, Vulkanausbruch). Zur Abwertung um je eine Note führen: a) beim Fahrraddiebstahl eine Nachtzeiteinschränkung; b) ein separates Schloss als Leistungsvoraussetzung (Rahmenschloss reicht nicht); c) bei Sachverständigenkosten eine Mindestschadenhöhe von mehr als 5.000 Euro; d) eine Selbstbeteiligung an den Sachverständigenkosten; e) eine Rückstauklappe als Leistungsvoraussetzung für Rückstau durch Überschwemmung; f) bis 2.000 Euro Selbstbeteiligung bei Elementarschäden (jeweils bei Rückstau durch Überschwemmung, Schneedruck, Überschwemmung, Erdbeben, Erdsenkung, Erdfall, Erdrutsch, Lawinen, Vulkanausbruch).

Zur Ermittlung der Wirkung der Höchstleistungsgarantie wurde für jede Leistung eine Höchstleistung als Benchmark ermittelt. Für die Erfüllung der Benchmark aus dem eigenen Tarif oder über die Wirkung der Höchstleistungsgarantie wurden Punkte vergeben. Für Wertsachen: Urkunden und Wertpapiere und Schmuck galt als Benchmark der Ammerländer Tarif Excellent mit inklusiver Absicherung bis zur Versicherungssumme und einer Bewertung von einem Punkt; für Urkunden und Wertpapiere außerhalb geeigneter Verwahrung (Rheinland Premium) mit 50.000 Euro (1 Punkt); für Schmuck, Edelsteine, Münzen, Gold, Platin (Ammerländer Excellent) bis zur Versicherungssumme (1 Punkt); für Schmuck, Edelsteine, Münzen, Gold, Platin außerhalb geeigneter Verwahrung Platin (Ammerländer Excellent) mit 50.000 Euro (1 Punkt); für Pelze, Teppiche, Kunst, Silber, Antiquitäten (Ammerländer Excellent) bis zur Versicherungssumme (2 Punkte); für Aufräumkosten (Signal Exklusiv) bis zur Versicherungssumme (2 Punkte); für Hotelkosten (Interrisk XXL) für die gesamte Dauer der Unbewohnbarkeit der Wohnung bis zur Versicherungssumme (2 Punkte); für Sachverständigenkosten (Adcuri Top Schutz) bis zur Versicherungssumme (1,6 Punkte); für Mindestschadenhöhe bei Sachverständigenkosten (Adcuri Top Schutz) bis 5.000 Euro (0,2 Punkte); für Selbstbeteiligung bei Sachverständigenkosten (Adcuri Top Schutz) 0 Euro (0,2 Punkte); für Kostenvorsorge (Rhion Premium) bis zur Versicherungssumme (2 Punkte); für Diebstahl aus verschlossenem Kfz (Ammerländer Excellent) bis zur Versicherungssumme (1,8 Punkte); für Ausschlüsse bei Diebstahl aus verschlossenem Kfz (Medien Premium+) keine Ausschlüsse (0,2 Punkte); für Schäden an Gefriergut (Ammerländer Excellent) bis zur Versicherungssumme (2 Punkte); für Implosion (Ammerländer Excellent) bis zur Versicherungssumme (2 Punkte); für Nutzwärmeschäden durch Feuer (Ammerländer Excellent) bis zur Versicherungssumme (2 Punkte); für Rauch ohne versicherten Brandherd (Gegenseitigkeit Top-Vit) bis zur Versicherungssumme (2 Punkte); für Verrußung ohne versicherten Brandherd (Gegenseitigkeit Top-Vit) bis zur Versicherungssumme (2 Punkte); für Seng- und Schmorschäden ohne Feuererscheinung (Adcuri Top Schutz) bis zur Versicherungssumme (2 Punkte); für Verpuffung (Gegenseitigkeit Top-Vit) bis zur Versicherungssumme (2 Punkte); für Außenversicherung (Ammerländer Excellent) bis zur Versicherungssumme (1,8 Punkte); für Dauer der Außenversicherung (Ammerländer Excellent) bis 12 Monate (0,2 Punkte); für grobe Fahrlässigkeit - Herbeiführung (Adcuri Top Schutz) bis zur Versicherungssumme (2 Punkte); für grobe Fahrlässigkeit - Verletzung von Obliegenheiten und Sicherheitsvorschriften (Gegenseitigkeit Top-Vit) bis zur Versicherungssumme (2 Punkte); für Fahrraddiebstahl ohne Nachtzeitausschluss (NV Hausrat Premium 2.0) bis 2 Prozent inklusive (1,6 Punkte); für Fahrraddiebstahl ohne Nachtzeiteinschränkung (keine Pflicht der Unterstellung in Fahrradkeller) (NV Hausrat Premium 2.0) (0,2 Punkte); für Fahrraddiebstahl Leistungsvoraussetzung Schloss (NV Hausrat Premium 2.0) kein separates Schloss erforderlich (0,2 Punkte); für Überspannungsschäden (Zurich Multi Plus) bis zur Versicherungssumme (2 Punkte); für Rückstau durch Überschwemmung (Signal Exklusiv) bis zur Versicherungssumme (1,6 Punkte); für Selbstbeteiligung Rückstau (Signal Exklusiv) 0 Euro (0,2 Punkte); keine Erforderlichkeit einer Rückstauklappe (Signal Exklusiv) (0,2 Punkte); für Überschwemmung, Erdbeben, Erdsenkung, Erdfall, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen, Vulkanausbruch (Stuttgarter Komfort) bis zur Versicherungssumme (jeweils 1,8 Punkte) sowie für null Euro Selbstbeteiligung (jeweils 0,2 Punkte). Insgesamt konnten die Tarife bei voller Benchmark-Erfüllung ohne weiteren Elementarschutz 40 und mit weiterem Elementarschutz 58 Punkte erreichen.

Alle Daten wurden auf Basis eines Vorgängertests von 2014 erhoben und den Unternehmen zu einer Plausibilitätsprüfung und Verifizierung zurückgespielt. Die abschließende Auswahl der Kriterien und das abschließende Ranking der Tarife wurden von ÖKO-TEST vorgenommen.

Anforderungen an die Tarife: Versichert wird im Modellfall 1 eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit massiver Bauweise und harter Bedachung in 73433 Aalen, Bogweg 3 und im Modellfall 2 in 50997 Köln, Blasiusstraße 25. Für beide Modellfälle gilt eine Wohnungsgröße von 100 qm und ein Unterversicherungsverzicht. Der Versicherungsbeginn ist der 1.1.2017; Fahrräder sind mit mindestens vier Prozent der Versicherungssumme eingeschlossen; Wertsachen mit mindestens 30 Prozent; zudem sind weitere Elementargefahren versichert. Der Versicherungsnehmer ist 30 Jahre. Es gilt ein Jahresvertrag und eine jährliche Zahlweise. Der fiktive Kunde hat eine Vorversicherung und in den letzten fünf Jahren keinen Schaden.

Haftpflichtversicherungen mit Höchstleistungsgarantien

Zur Ermittlung der Gesamtpunktzahl wurde jeder Tarif zunächst nach der Systematik des Vorgängertests aus Dezember 2015 bewertet. Zur Ermittlung der Gesamtpunktzahl wurden daher vier Punkte vergeben für eine allgemeine Deckungssumme über 25 Mio. Euro, zwei Punkte für eine allgemeine Deckungssumme über 10 Mio. Euro. Je zwei Punkte wurden vergeben für den vollen Schutz für a) die uneingeschränkte Mitversicherung eines alleinstehenden Elternteils; b) die Nachversicherung für ledige, volljährige Kinder nach der Berufsausbildung für mindestens ein Jahr und eine Altersgrenze nicht unter dem 22. Lebensjahr, unabhängig von ihrem Wohnort oder Auflagen wie einem Antrag zur Anschlussversicherung; c) wie b) nach der Schulausbildung; d) wenn das Bauherrenrisiko für eine selbst genutzte Immobilie mit einer Bausumme über 150.000 Euro für Baumaßnahmen (Neubauten, Umbauten, Reparaturen, Abbruch-, Grabearbeiten) abgesichert ist und die Planung/Bauausführung/Bauleitung nicht von Dritten erbracht werden muss; e) Heizöltanks über 5.000 Liter und/oder Schutz nicht nur für oberirdische oder Kellertanks; f) Photovoltaikanlagen mindestens 10 kWp und/oder 100 m² sowie Gewerbeanmeldungen und Einspeisung ins Stromnetz; g) vollen Schutz beim Surfen mit eigenen und geliehenen Brettern; h) eigene Segelboote über 10 m² bis unter 25 m² Segelfläche und/oder über 5 m Rumpflänge; i) eigene Motorboote ab 11 kW bis unter 20 kW; j) ehrenamtliche Tätigkeiten mit Ausnahme öffentlicher/hoheitlicher Ehrenämter und wirtschaftlicher/sozialer Ehrenämter mit beruflichem Charakter und über 50.000 Euro Deckungssumme; k) selbstständige Nebentätigkeiten mit einem Jahresumsatz ab 10.000 bis unter 17.500 Euro; l) verantwortliche Tätigkeiten im Verein über das Ehrenamt hinaus; m) Hüten fremder Hunde (unterhalb der Deckungssumme); n) Reiten fremder Pferde (unterhalb der Deckungssumme); o) private Tätigkeit als Tagesmutter mit einem Jahresumsatz ab 10.000 Euro aber begrenzte Kinderzahl; p) Abwasserschäden durch häusliche Abwässer (unterhalb der Deckungssumme); q) Allmählichkeitsschäden (unterhalb der Deckungssumme); r) Auslandsdeckung in der EU mindestens zwei Jahre; s) Auslandsdeckung weltweit mindestens zwei Jahre; t) Gefälligkeitsschäden ab 10.000 Euro und unterhalb der Deckungssumme sowie kein Ausschluss von Umzugshilfe; u) Gewässerschäden durch Kleingebinde ab 100 l/kg pro Einzelgebinde und/oder ab insgesamt 1.000 l/kg; v) Internetnutzung weltweit und mindestens 500.000 Euro; w) Mietsachschäden ab 1 Mio. Euro; x) Mietsachschäden am Inventar von Hotelzimmern und Ferienhäusern ab 10.000 Euro; y) übergegangene Regressansprüche von Sozialversicherungsträgern (unterhalb der Deckungssumme); z) Sachschäden durch nicht deliktfähige Minderjährige ab 20.000 Euro; aa) Schäden an fremden gemieteten, geliehenen Sachen ab 10.000 Euro und keine Beschränkung auf bestimmte Sachen (z. B. medizinische Geräte); ab) Verlust privater, fremder Schlüssel ab 20.000 Euro; ac) Vermögensschäden ab 500.000 Euro und keine Selbstbeteiligung über zehn Prozent; ad) Vorsorgeversicherung ab 5 Mio. Euro und keine Beschränkung auf explizit genannte Risiken; ae) Vorsatz des Schädigers in der Forderungsausfalldeckung unterhalb der Deckungssumme. Für den Schutz innerhalb der Forderungsausfalldeckung für Hundeschäden von nicht versicherten Haltern gab zwei Punkte. Der Schutz unterhalb der Deckungssumme wurde vorausgesetzt. Ein Punkt wurde vergeben für Spezial-Rechtsschutz zur Durchsetzung der Forderungen gegen Schädiger.

Da alle untersuchten Tarife eine "Marktgarantie" enthalten, die die Leistung verbessern kann, wenn ein anderer am Markt in Deutschland freizugänglicher Privathaftpflichttarif Mehrleistungen bietet, wurde sodann jeder Tarif geprüft, ob er tatsächlich die am Markt erhältlichen Höchstleistungen erbringt. Diese wurden mit einem Zusatzpunkt bewertet, für eingeschränkte Leistungen (weniger als die Höchstleistung aber über den im Vorgängertest mit der Höchstpunktzahl bewerteten Leistung) gab es einen halben Punkt. Insgesamt konnten so 100 Punkte erreicht werden. Je einen Zusatzpunkt gab es für a) die uneingeschränkte Mitversicherung beider Eltern oder Großeltern, auch im Altenpflegeheim; b) die Nachversicherung für ledige, volljährige Kinder nach der Berufsausbildung bis zum 30. Lebensjahr; c) wie b) nach der Schulausbildung; d - g ) wenn Bauherrenrisiko, Heizöltanks, Photovoltaikanlagen und Surfbretter (sowohl geliehene als auch eigene) bis zur Deckungssumme abgesichert sind; h) eigene Segelboote bis einschließlich 25 qm Segelfläche; i) eigene Motorboote bis einschließlich 20 kW Leistung; j) Tätigkeiten im Rahmen sozialen Engagements bis zur Deckungssumme; k) selbstständige Nebentätigkeit bis einschließlich 17.500 Euro Jahresumsatz; l - n) verantwortliche Tätigkeiten im Verein über das Ehrenamt hinaus, das Hüten fremder Hunde und das Reiten fremder Pferde bis zur Deckungssumme; o) private Tätigkeit als Tagesmutter ohne Begrenzung der Kinderzahl; p - q) Abwasserschäden durch häusliche Abwässer und Allmählichkeitsschäden bis zur Deckungssumme; r - s) Auslandsdeckung in der EU und Auslandsdeckung weltweit ohne zeitliche Begrenzung; t) Gefälligkeitsschäden bis zur Deckungssumme; u) Gewässerschäden durch Kleingebinde bis 12.000 l/kg; v - ae) Internetnutzung, Mietsachschäden, Mietsachschäden am Inventar von Hotelzimmern und Ferienhäusern, übergegangene Regressansprüche von Sozialversicherungsträgern, Sachschäden durch nicht deliktfähige Minderjährige ab 20.000 Euro, Schäden an fremden gemieteten, geliehenen Sachen, Verlust privater, fremder Schlüssel (ausgenommen nicht private Tresorschlüssel und Schlüssel, die dem Arbeitgeber von Kunden überlassenen wurden ), Vermögensschäden, Vorsorgeversicherung im Rahmen der Deckungssummen und Vorsatz des Schädigers in der Forderungsausfalldeckung bis zur Deckungssumme.

Anforderungen an die Tarife: Die Daten wurden am Markt auf Grundlage des Vorgängertestes im Dezember 2015 ermittelt. In zwei Abfragen wurden die Leistungen aktualisiert und für jeden Leistungsbereich. Sofern der Tarif nicht ohnehin die Höchstleistung bietet, musste der Anbieter prüfen, ob die Marktgarantie unter Berücksichtigung der Ausschlüsse eine Wirkung entfaltet. Die Bewertung der Daten erfolgte durch ÖKO-TEST. Modellfall 1: Familie; Versicherungssumme mindestens zehn Millionen Euro; keine Selbstbeteiligung; inklusive Ausfalldeckung; Schlüsselschäden; deliktunfähige Kinder; Zahlweise jährlich, Jahresvertrag, Versicherungsbeginn ist der 1.1.2017, Vorversicherung vorhanden; kein Schaden in den letzten vergangenen fünf Jahren; Versicherungsnehmer ist 30 Jahre. Modellfall 2: Single; Versicherungssumme mindestens zehn Millionen Euro; keine Selbstbeteiligung; inklusive Ausfalldeckung; Schlüsselschäden; Zahlweise jährlich; Jahresvertrag; Versicherungsbeginn ist der 1.1.2017; Vorversicherung vorhanden; kein Schaden in den vergangenen fünf Jahren; Versicherungsnehmer ist 30 Jahre.