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Hundefutter, Welpen

So haben wir getestet

Der Einkauf
Viele Futtermittelhersteller verkaufen neben Futter für ausgewachsene Hunde auch solches für Welpen, meistens Trockenfutter. Deshalb haben wir uns auf diese konzentriert. Alle Futter im Test sind darüber hinaus sogenannte Alleinfutter. Diese enthalten laut Anbieter alle wichtigen Nährstoffe in der richtigen Konzentration. Hundehalter brauchen ihrem Welpen kein zusätzliches Futter zu geben.

Das ernährungsphysiologische Gutachten
Mehr Calcium, aber zum Beispiel weniger Vitamin A: Welpen haben einen anderen Nährstoffbedarf als ausgewachsene Hunde. Ein spezielles Welpenfutter kann daher durchaus Sinn ergeben. Aber natürlich nur, wenn die einzelnen Nährstoffe richtig dosiert sind. Ein Gutachter hat für uns die Futter unter die Lupe genommen und sie ernährungsphysiologisch bewertet.

Die Inhaltsstoffe
Glyphosat hat nicht nur in Lebensmitteln nichts zu suchen. Auch Futtermittel sollten frei davon sein. Gleiches gilt für gentechnisch veränderte Bestandteile. Vollkommen unsinnig sind synthetische Farbstoffe wie Tartrazin und Gelborange S. Hunde sind fast farbenblind. Die Farbstoffe dienen nur dazu, das Futter für den Käufer attraktiver zu machen.

Die Weiteren Mängel
Zu viel Futter führt auf Dauer zu Übergewicht. Bei zu wenig Futter kann die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen zum Problem werden. Fütterungsempfehlungen der Anbieter, die zu stark von der vom Gutachter berechneten Futtermenge abweichen, werten wir daher ab. Hersteller sind dazu verpflichtet, dem Käufer mitzuteilen, welche Zusatzstoffe er - über die bereits deklarierten hinaus - einsetzt. Abzug gibt es daher, wenn wir auf unsere Nachfrage keine Antwort erhalten haben.

Die Bewertung
Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß: Nicht nur der Mensch, auch der Hund braucht diese wichtigen Bausteine zum Überleben. Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine dürfen ebenfalls nicht fehlen. Bei manchen Nährstoffen ist aber auch eine Überversorgung schädlich. Für die Bewertung orientieren wir uns an den Nährstoff-Empfehlungen, die die Futtermittelindustrie herausgegeben hat sowie an gesetzlichen Grenzwerten für Zusatzstoffe.

So haben wir getestet

Umstrittene gentechnisch veränderte Sojabestandteile sind so weit verbreitet, dass man sie sogar in Produkten findet, in denen die Futtermittelhersteller Soja gar nicht eingesetzt haben.

Powerbanks

So haben wir getestet

Der Einkauf
Wir haben elf mobile Zusatzakkus eingekauft, die Händler auch unter den Namen "Powerbanks" oder "externe Akkus" führen. Die Kapazitätsgrößen reichen von 5.000 bis 10.400 Milliamperestunden (mAh). Die kleineren Kapazitäten reichen für das Laden von Smartphones und MP3-Playern, mit den leistungsstärkeren können Nutzer auch größere Geräte wie Tablets oder Notebooks aufladen. Im Test sind zwei kleine, sehr leichte zylinderförmige Geräte mit einem USB-Ausgang sowie neun größere mit zwei Ausgängen. Sie ermöglichen das Laden von zwei Mobilgeräten gleichzeitig. Alle Akkuzellen arbeiten auf Grundlage von Lithium-Verbindungen. Unter den Testprodukten ist auch ein Modell, das sich nicht nur über die Steckdose aufladen lässt, sondern auch via Solarpanel.

Die Gebrauchseignung
Um herauszufinden, ob die Geräte wirklich die Leistung erbringen, welche die Anbieter versprechen, maßen die Laborexperten die Akkukapazität im Neuzustand sowie nach dreimaligem Entladen und Laden bei Raumtemperatur. Zudem prüften sie deren Leistung bei minus zehn Grad Celsius und wie lange es dauert, bis eine leere Powerbank aufgeladen ist. Zum Testen der Selbstentladung lagerten die Geräte vier Wochen lang im Labor. Die Experten maßen vorher und nachher die nutzbare Kapazität. Zudem überprüften sie die Sicherheit und Stabilität: Schalten sich die Geräte bei Hitze oder bei einem Kurzschluss selbstständig aus? Und bleiben sie funktionstüchtig, wenn sie vier Mal aus einem Meter Höhe auf Beton fallen?

Die Inhaltsstoffe
In Kabeln von Elektrogeräten finden sich oft chlorierte Verbindungen, auf Platinen häufig umweltschädliche bromierte Flammschutzmittel. Im Gehäuse oder auch in den Kabelschläuchen können Antimon oder andere giftige Elemente stecken.

Die Bewertung
Von einem mobilen Zusatzakku erwarten die Verbraucher, dass er gut funktioniert und die Ladungsmenge bietet, die der Hersteller verspricht. Wir haben deshalb die Gebrauchseignung stärker gewichtet als das Testergebnis Inhaltsstoffe.

So haben wir getestet

Kaputt zu kriegen: Im Falltest erwiesen sich vier Produkte als nicht robust. Ist die Elektronik offen, Akku nicht weiter benutzen!

Telefone, DECT

So haben wir getestet

Der Einkauf
Wir haben elf DECT-Telefone mit Basis und Anrufbeantworter sowie vier Mobilteile für Router mit DECT-Basis eingekauft. Alle Geräte kosten unter 100 Euro, die günstigsten knapp 30 Euro.

Die Strahlungsmessung
Ein Prüfinstitut analysierte, wie sich Basisstationen und Mobilteile in puncto hochfrequenter Strahlung verhalten. Wir ließen für verschiedene Geräteeinstellungen und Verbindungsqualitäten im laufenden Betrieb messen - und auch im Stand-by. Gemessen wurde jeweils die Leistungsflussdichte in Mikrowatt pro Quadratmeter (µW/m²).

Der Praxistest
Ein weiteres Prüfinstitut checkte wichtige Ausstattungsmerkmale der Geräte und wie gut sie sich bedienen lassen. Die Experten überprüften unter anderem Energieverbrauch, Reichweite und Akkulaufzeit. Die Akustikprüfungen umfassten sowohl subjektive Eindrücke während des Telefonierens als auch Analysen mit technischen Messgeräten.

Die Weiteren Mängel
Hierzu zählen Schadstoffe wie chlorierte Verbindungen, die in Herstellung und Entsorgung die Umwelt belasten, und Hinweise auf umweltschädliche bromierte Flammschutzmittel. Auch wenig gravierende Kritikpunkte wie Deklarationsmängel fallen darunter.

Die Bewertung
Die gesundheitlichen Auswirkungen hochfrequenter Strahlung sind noch immer nicht zufriedenstellend geklärt. Deshalb ist das Testergebnis Strahlungsmessung so wichtig, dass das Gesamturteil nicht besser sein kann als jenes. Ausstattung und Handhabung des Geräts sowie weitere Mängel können die Gesamtnote allenfalls verschlechtern.

So haben wir getestet

Das Innenleben eines Schnurlostelefons: Im Labor wurden die Platinen der Geräte auf Brom untersucht.

Hundefutter, Bio

So haben wir getestet

Der Einkauf
Wir haben Bio-Hundefutter in Drogerie-, Bio- sowie Heimtiermärkten eingekauft. Auch online haben wir bestellt: Im Internet bieten Hersteller Bio-Hundefutter häufig auch als Veggiefutter an. Ein Drittel unserer eingekauften Produkte ist deshalb komplett fleischfrei.

Ernährungsphysiologie und Schadstoffe
Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß: Nicht nur der Mensch, auch der Hund braucht diese wichtigen Bausteine zum Überleben. Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine dürfen ebenfalls nicht fehlen. Deshalb haben wir die Zusammensetzung des Futters im Labor untersuchen lassen. Außerdem schauten wir nach unerwünschten Schwermetallen wie Cadmium und Quecksilber.

Weitere Mängel
Sind die Fütterungsempfehlungen viel zu knapp formuliert? Das EU-Bio-Logo unerlaubterweise abgedruckt? Oder wird das Futter mit besonderen Eigenschaften beworben? Wir haben uns die Beschriftung der Verpackung ganz genau angesehen und das nicht nur, weil die Schrift teilweise sehr klein oder das Etikett falsch geklebt ist.

Die Bewertung
Hundefutter, das ein Anbieter als Alleinfuttermittel auf den Markt bringt, muss alle wichtigen Nährstoffe in ausreichender Menge beinhalten. Bei manchen Nährstoffen ist aber auch eine Überversorgung schädlich. Eine ausgewogene Zusammensetzung des Futters ist daher ausschlaggebend für eine gute Bewertung.

So haben wir getestet

Unsaubere Arbeit: Bei mehreren Dosen verdeckte der Klebefalz Teile der Kennzeichnung.

Holzspalter

So haben wir getestet

Der Einkauf
Wir haben elf elektrische Holzspalter mit 230-Volt-Anschluss eingekauft, davon sieben Waagerecht- und vier Senkrechtspalter. Alle Waagerechtspalter verfügen über ein Gestell. Die Geräte sollten für Einsteiger geeignet sein, ausgelobt sind fünf bis sieben Tonnen Spaltkraft. Für das günstigste Produkt zahlten wir 230 Euro, für das teuerste knapp 500 Euro.

Der Praxistest
Ein auf elektrische Geräte spezialisiertes Prüfinstitut spaltete mit jedem Gerät Hart- und Weichholz von je 25 und 33 Zentimetern Länge und beurteilte das Ergebnis. Die Experten erhoben technische Daten wie Spaltkraft, Spalthub, Lautstärke, Stromverbrauch oder Geschwindigkeit. Sie überprüften wichtige Sicherheitsaspekte und beantworteten unter anderem diese Fragen: Wie gut lässt sich das Gerät aufbauen, anschließen und bedienen? Wie einfach lässt es sich an einen anderen Ort schaffen? Wie gut verkraftet es eine Überlastung? Schließlich warfen sie auch einen kritischen Blick auf die Gebrauchsanleitung.

Die Inhaltsstoffe
Insbesondere weiche Griffe sind immer wieder mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) verunreinigt, einer Gruppe von Stoffen, von denen einige krebserregend sind. Verdächtiges Griffmaterial ließen wir nicht nur darauf testen, sondern auch auf hormonell wirksame Phthalate, giftige Elemente wie Blei oder Antimon sowie chlorierte Verbindungen.

Die Bewertung
Die Geräte müssen gut spalten können, deshalb geht das Teilergebnis Spalten zu 60 Prozent in die Praxisprüfung ein. Die restlichen 40 Prozent entfallen auf Ausstattung, Handhabung und Sicherheit. Die Praxisprüfung macht 80 Prozent des Gesamturteils aus. Inhaltsstoffe fließen nur zu 20 Prozent ein, weil man zum Holzspalten ohnehin Handschuhe tragen sollte und eher nicht direkt mit den Schadstoffen in Berührung kommt.

So haben wir getestet

Mitarbeiter eines Prüfinstituts spalteten für ÖKO-TEST mit jedem Produkt etwa einen Raummeter Holz.